Wenn bei Sahlenburg die rote Sonne im Wattenmeer …

Nun komme ich „schon“ zum Abschluss meines Berichts vom Kurztrip zur Küstenheide und Nordsee bei Cuxhaven, und zwar ganz in der Nähe des Ortes, mit dem der Bericht (aber nicht die Tour!) vor 2 Monaten anfing. Weil es zugleich der Schluss eines Tages war, bestimmt in diesem Beitrag die Abendsonne alles, auch beim Blick auf den spannenden und schönen Pfad auf den Walddünen des Wernerwaldes bei Cuxhaven-Sahlenburg:

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Foto 1: Pfad auf der strandseitigen Böschung des Wernerwaldes bei Cuxhaven-Sahlenburg; 09. September 2015

Nachdem ich den Wald hinter mir gelassen hatte, konnte ich vom Rand des Nordseeküstenradwegs den Sonnenuntergang „in“ der Nordsee beobachten:

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Foto 2: Sonnenuntergang über der Nordsee bei Cuxhaven-Sahlenburg; vorne querend der Nordseeküstenradweg; 9.9.2015

Das nächste – und schon vor Foto 2 aufgenommene – Bild zeigt die immer wieder fast berauschende Stimmung eines Sonnenuntergangs am Meer noch besser. Außerdem sind sowohl das Watt als auch Zweige des Küstenwaldes im Abendrot zu sehen:

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Foto 3: Sonnenuntergang zwischen Watt und Wernerwald bei Cuxhaven-Sahlenburg; 9. September 2015

 

Musikalischer Anhang:

Passend einerseits zum Sonnenthema und andererseits zur gedrückten Stimmung nach den erschütternden Attentaten von vorgestern in Paris habe ich das leicht melancholische, aber auch tröstliche und ermutigende Stück „Always the sun“ von den Stranglers ausgesucht:

 

Wald-Watt-Meer-Wolken-Abend

Nach meinem – im Vergleich zum Tag und zur Radtour zuvor – pausenreichen und km-armen Radeltag erreichte ich pünktlich vorm Sonnenuntergang wieder den Wernerwald, der bis direkt an den Strand beim Cuxhavener Ortsteil Sahlenburg reicht:

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Foto 1: vom Wernerwald südwestlich von Cuxhaven-Sahlenburg auf die Nordsee; hinten die Insel Neuwerk; 10. September 2015, ca. 19:45 Uhr

Es ging über einen schönen Sanddünenpfad entlang dieser natürlichen Böschung an der Küste, welche hier die sonst üblichen (künstlichen) Deiche ersetzt:

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Foto 2: Pfad auf der bewaldeten Dünenböschung bei Cux.-Sahlenburg; 10.09.15

 

Unterdessen wurde die Szenerie über dem Wasser mit weiter sinkender Sonne immer malerischer:

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Foto 3: ähnlicher Ausblick wie Foto 1, ca. 7 min später

 

Musikalischer Anhang:

Irgendwie kam mir bei der ungewöhnlichen Nähe von Wald und Meer, Wasser und Luft der Sauerstoff in den Sinn. Deshalb hier von Jean Michel Jarres meisterhaftem Erstlingswerk das Stück Oxygène 4:

Strand, Wald, Watt – zwischen Sahlenburg und Neuwerk

Nach dem Schnelleinstieg  im letzten Beitrag folgt nun der erste Teil des ausführlichen Berichts über meinen Kurzabstecher nach Cuxhaven und Umgebung.
Es ging an einem mit Regen gestarteten Mitt-September-Vormittag los am Strand des südwestlichen Cuxhavener Ortsteils Sahlenburg.  Noch bestimmte dichte Bewölkung das Bild – das sollte sich im Laufe des Tages aber noch sehr ändern …
Vom Strand gibt es hier zuerst den den Blick zurück zum Ort, mit kleinem Yacht“hafen“, Bettenburgen und dem Wattenmeer-Besucherzentrum:

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Foto 1: Strand von Cuxhaven-Sahlenburg, verlängerte Hans-Claußen-Str., mit Yachthafen und Wattenmeer-Besucherzentrum (hinten links); September 2015

Auch hier fällt wieder auf, dass direkt an die nordseetypische Strandlandschaft landeinwärts Wald angrenzt.

Auf dem nächsten Foto gibt es es jetzt Küste pur zu sehen mit Sandstrand, Watt und der Insel Neuwerk am Horizont. Außerdem sieht man einen ersten Blaustreif  am Himmel, der die kommende Wetterbesserung ankündigte:

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Foto 2: vom Strand bei Cuxh.-Sahlenburg nach Norden auf die Nordsee mit der Insel Neuwerk in der Bildmitte hinten; September 2015

Die Insel Neuwerk gehört zum Wattenmeer, aber nicht wie Cuxhaven zu Niedersachsen, sondern zum Bundesland/Stadtstaat Hamburg. Hier zeige ich die Insel stark herangezoomt:

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Foto 3: Insel Neuwerk im Hamburgischen Wattenmeer, vom Sahlenburger Strand aus (stark gezoomt); September 2015

Fast auf den Tag genau 7 Jahre vorher habe ich an einer Wattwanderung dorthin teilgenommen. Diesmal stand aber eine Radtour über ein Teilstück des Nordseeküstenradwegs auf dem Plan, sodass ich den Strand kurz nach Foto 3 wieder Richtung Fahrradabstellplatz am Strand verließ und dann weiter radelte. Mehr dazu in den nächsten Beiträgen …

 

 

 

Meer, Wald, Teich – nebeneinander bei Sahlenburg

Das Hinterland von Cuxhaven ist – im Vergleich zur übrigen deutschen Nordseeküste – landschaftlich recht abwechslungsreich. Darüber sollen einige der nächsten Beiträge hier im Jahrestageszeitenbuch handeln.

Heute gibt es von meinem Kurz- und Spontanurlaub dort erstmal (nur) zwei Gewässer zu sehen, die dicht beieinander liegen, die kaum unterschiedlicher sein könnten.

Zum einen ist da natürlich die Nordsee, die hier zugleich Wattenmeer ist:

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Foto 1: zwischen Nordseestrand und Wernerwald bei Cuxhaven-Sahlenburg; September 2015

Nach der noch nordeeküstentypischen Salzwiese folgen an der gezeigten Stelle landeinwärts nicht der Deich und dann das „übliche“ Marschland, sondern eine natürliche Geländeerhöhung mit einem Wald. Nur wenige hundert Meter vom Standort des Foto 1 entfernt steht man mitten im Wernerwald südlich des Cuxhavener Ortsteils Sahlenburg – und darin gibt es sogar einen echten Wald-/Moorsee, den Finkenmoorteich:

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Foto 2: am Finkenmoorteich im Wernerwald bei Cuxhaven-Sahlenburg; September 2015