Schneefebruar 2021-IV: die Reste

Am letzten Wochenende löste ein „voreiliger“ Vorfrühling den späten Hochwinter ab. Der viele Schnee war weitgehend durch Wärme und Sonne aufgezehrt. Nur Reste aus Schneeverwehungen hielten sich noch, z. B. an  Straßenrändern:

Foto 2: Schneereste an der Kreisstraße zwischen dem Mendener Ortsteil Asbeck und dem Balver Ortsteil Eis(!)born, nordöstlicher Märkischer Kreis, NRW; 21. Februar 2021, früher Nachmittag

Der Ausblick auch in Lagen über 300 m zeigte so gut wie kein eisiges Weiß mehr:

Foto 2: Aussicht vom Ebberg-Turm bei Balve-Eisborn nach Südosten bei Arnsberg-Retringen, mit Schneeresten entlang der Straße (unterhalb des Windrades); nördliches Sauerland; 21.02.2021

Auch diese Reste zeige ich noch mal aus der Nähe und mit strahlend blauem Himmel darüber:

Foto 3: Kreisstraße zwischen Balve-Eisborn und Arnsberg-Retringen mit Resten von Schneeverwehungen am 21.02.2021, Nordsauerland im Dreieck der Städte Menden (nach links), Balve und Arnsberg

Schneefebruar 2021-III: Dachwächte –> Dachlawine

Offensichtlichstes Zeichen – optisch wie akustisch – des seit anderthalb Tagen herrschenden Tauwetters rings ums Haus war der Abgang (Absturz) einer Schneewächte (lt. Duden jetzt: -wechte), die sich schon nach der ersten Schneenacht am 07.02.21 gebildet hatte:

Foto 1: Schneewächte auf dem Dach am 09. Februar 2021

Sie hielt sich mehr als 1 Woche, dann nahm die Physik mit Schmelzpunkt, nachlassender Haftreibung und schließlich Schwerkraft (entlang einer schiefen Ebene) ihren Lauf und so rutschte und platschte alles mit ziemlichem Getöse ins Vorgartenbeet:

Foto 2: abgegangene Dachlawine der Wächte aus Foto 1 am 16.02.2021

Schneefebruar 2021-II: Woche im Schnee 1

Heute kletterte hier im Nordsauerland die Temperatur erstmals seit 8 Tagen wieder über den Gefrierpunkt, es blieb aber dennoch winterlich.

In diesem Artikel zeige ich ein Bild von jedem Tag dieser vergangenen Winterwoche, von Sonntag bis Sonntag.

Heute vor einer Woche schneite es fast durchgängig. Ich machte mittags eine erste „echte“ Schneewanderung der letzten Jahre:

Foto 1: am Bach des Plattheidersiepens bei Menden/Sauerland, mit ausrangiertem Weihnachtsbaum ’20 vorne; 7. Februar 2021, mittags

Tags drauf, am Montag, kam zumindest zeitweise auch die Sonne heraus:

Foto 2: kurzzeitiger Sonnenschein am 08.02.2021, mittags

Am Dienstag kam ein zuletzt selten hier gesehener Gast zum Vogelfutterplatz und in den Feldahorn (in Foto 2 hinten rechts), nämlich unser größter heimischer (und dickschnäbligster) Vertreter aus der Familie der Finken:

Foto 3: Kernbeißer im Feldahorn; durch die Fensterscheibe und gezoomt fotografiert; 9. Februar 2021

Auch am Mittwoch gab es noch ein wenig Neuschnee:

Foto 4: Blick von der Haustreppe über den schneebedeckten Kirschlorbeer am 10.02.2021

Einen Tag später fiel kein Schnee mehr, Vögel auf der Suche nach Futter kamen aber mindestens so viele wie an den Schneitagen zuvor:

Foto 5: Vögel am Futterplatz im Garten, in der Mitte Goldammern, links eine Amsel, hinten rechts ein Buchfink(-weibchen); durch Fensterscheibe und gezoomt; 11.02.2021

Der Freitag war durchweg sonnig und frostig. Ins Wasser getauchte Weidenzweige „sammelten“ Eis aus dem Fluss:

Foto 6: Trauerweiden mit vereisten Zweigen an der Hönne in Menden/Sauerland am 12. Februar 2021

Auch das Wochenende begann samstags mit Sonne und blauem Himmel über weißer Schneelandschaft:

Foto 7: verschneite Wiesen und Felder am Waldrand bei Menden/Sauerland (zwischen Platte Heide und Hembrock); 13.02.2021, nachmittags

Optisch wie die 3 Vortage bei allerdings milderer Luft mit etwas Wind und einigen Schleierwolken zeigte sich der heutige Sonntag (Tulpensonntag, Valentinstag):

Foto 8: Blick aus dem Fenster nach Norden am späten Vormittag des 14. Februar 2021