Jahresrückschau 2020-XXXIV: das Finale

Es hat mit meinem Jahresrückblick auf 2020 länger gedauert als geplant, ging aber immerhin etwas schneller als der letzte Rückblick (in ’20 auf ’19). Aber nun ist es so weit 🙂

An den (tageslicht-)kürzesten Tagen kurz vor Weihnachten sorgten in den heimischen Wäldern hier im nordwestlichen Sauerland Stechpalmen mit vielen Beeren für natürliche Adventsstimmung:

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Foto 1: Stechpalmen (Ilex) im Mendener Stadtwald Waldemei am 20. Dezember (4. Advent) 2020

Wie fast schon üblich um diese Jahreszeit war es überwiegend trist mit wenig Sonne und ganz ohne Schnee. Dass es in der zweiten Winterhälfte (d. h. in diesem Jahr) noch ganz anders werden würde, war über die Feiertage noch nicht zu ahnen.

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Foto 2: Spätnachmittagshimmel über den Feldern beim Mendener Ortsteil Hembrock am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, 2020

Weil ich zum heutigen (meteorologischen) Sommerbeginn keine „echten“ Weihnachtsbilder zeigen möchte, habe ich ein Foto mit „dezent eingeblendeten“ Weihnachtslichtern ausgewählt:

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Foto 3: Blick aus dem Fenster in den Garten mit sich in der Scheibe spiegelnder Innen-Weihnachtsbeleuchtung (teilweise auch rote Weihnachtsbaumkugeln) am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember 2021)

Der Himmel blieb bis zum Jahresende überwiegend trüb und es gab immer wieder  Regen:

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Foto 4: Regentag nach Weihnachten in Menden/Sauerland am 27.12.2020

Mein letztes Foto des letzten Jahres zeigt ebenfalls den Feldahorn vorm Fenster, aber mit Blick durch die Zweige auf den Vollmond:

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Foto 5: Vollmond hinter den Zweigen des Feldahorns am Abend des 29. Dezember 2020

 

Dieses Bild kam auch schon im ersten Beitrag des Jahresrückblicks vor … und so schließt sich der Jahreskreis 2020 ..

 

Jahresrückschau 2020-IV: winterloser Februarbeginn

Im letzten Jahr hatte sich auch bis Anfang Februar keine „echte“ Winterwitterung eingestellt.

Die Vögel im Garten an den Futterplätzen standen und pickten nicht im Schnee und nicht auf frostig harten Böden:

Foto 1: zwei Amseln (Weibchen und Männchen) und zwei Goldammern am Futterplatz im Garten, Anfang Februar 2020

Die Äcker waren matschig-braun und mit so einigem Grün durchsetzt, boten also alles andere als den (vermeintlich) klassischen Anblick im  – früher sonst schon mal – Schneemonat Februar:

Foto 2: Acker bei Ostsümmern-Hembrock, Stadt Menden, nördliches Sauerland; Anfang Februar 2020

Ein Wintertag weder weiß noch grau

Das neue Jahr ist noch zu jung für genug (gute) diesjährige Fotos. Auch das trübe Wetter der ersten Tage in 2013 war nicht sonderlich einladend.
Deshalb gibt es noch mal einen Rückblick ins letzte Jahr, und zwar auf den einzigen (halbwegs) sonnigen Tag der letzten Woche, den Samstag, 29.12.12.
Es war zwar windig, aber mild. Eine kurze Radtour war deshalb sehr gut möglich.

bei Menden-Halingen

auf dem Rad-/Fußweg an der B 515 vor Menden-Halingen; 29.12.12

Es war sogar zu spüren, dass die Tage ganz allmählich wieder länger werden. Denn am 21.12. war nicht nur astronomischer Winterbeginn, sondern auch Wintersonnenwende. Die Nächte werden seitdem schon wieder kürzer, und das geht bis zum 21.06. so weiter. Aber, dass es lichtmäßig aufwärts geht, fällt natürlich nur an solchen Tagen ohne grauen Himmel richtig auf.

Obwohl  echtes Wintergefühl nur bei Schnee  aufkommt, haben doch auch schneelose Tage in dieser Jahreszeit ihren Reiz::

Straße an Wäldchen auf dem Haarstrang

auf dem westlichen Haarstrang bei Fröndenberg-Dellwig; 29.12.12

Das Sonnenlicht wirkt besonders gelb, die „aktuellen Farben“ der Natur und die Umrisse und Details der Bäume sind viel besser zu sehen als unter einer weißen Schneedecke.
Auch die Verbindung  von Natur und Technik in der Landschaft kommt  farbenfroher  zur Geltung als bei grauem Himmel oder in schneeweiß:

Strommasten auf dem Haarstrang

Sromtrasse auf dem westlichen Haarstrang zwischen Fröndenberg-Dellwig und Unna; 29.12.12

Aber trotzdem hätte ich nichts gegen einige (weitere) Schneetage in diesem Winter 😉