Schnee(reste) im Wald zwischen Sonne und Schatten

Mitte letzter Woche gab es hier im heimischen Nord-Sauerland – wie auch verbreitet andernorts in Mitteleuropa – abends  Schnee. Weil es direkt tags drauf sehr sonnig war, hielt sich der Schnee aber nur an schattigen Stellen dauerhaft.

Diese Schneeverteilung zwischen besonnten und beschatteten Flächen ließ sich mittags besonders gut im Wald sehen:

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Foto 1: im Stadtwald am Kapellenberg in Menden/Sauerland; 4. Februar 2015

Am oben gezeigten, nach Südwesten geneigten Hang eines Laubwalds hat die Sonne den Schnee fast völlig „weggebrannt“, vor allem an den steilen Böschungen.

Etwas tiefer im Wald mit insgesamt weniger Sonneneinfall ist dann auch gleich mehr übrig von der (wenn auch dünnen) weißen Pracht:

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Foto 2: im Mendener Stadtforst am Kapellenberg; 4. Februar 2015

Am besten hält sich der Schnee natürlich im ganztägigen Schatten, was man an der sonnenabgewandten Seite dieses Baumstamms sehen kann:

Foto 3: Baumstamm (Hainbuche) im Mendener Stadtwald zwischen Kapellenberg und Hünenköpfchen; 4. Februar 2015

Besonders auffällig und interessant war der Kontrast zwischen schneebedeckten und schnee(be)frei(t)en Flächen auf dem Waldweg mit schmalen Schatten eines Geländers – nur genau dort lag noch ein Streifen Schnee:

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Foto 4: Schneestreifen auf Waldweg im Mendener Stadtwald am Kapellenberg; 4. Februar 2015