Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil IV

Im vierten Teil meiner vergleichenden Chronik zweier beinahe 20 Jahre auseinander liegenden Wanderungen gibt es verschiedene – schon fast gegensätzliche – Bachansichten.

Auf dem ersten Bild ist wieder die alpine Landschaft im Oberallgäu bei Oberstdorf mit diesmal weit aufwärts gerichteten Blick auf den Oberlauf eines Bergbachs einschließlich Wasserfall zu sehen:

Foto 1: Allgäuer Alpen bei Oberstdorf, Bayerisch-Schwaben; Ende Juni 2003

Von der – viel kürzeren – Wanderung im Spätsommer dieses Jahres im mitte-nördlichen Sauerland bei Sundern zeige ich den Blick von einer Brücke hinab auf den Mittellauf des Flüsschens Röhr:

Foto 2: die Röhr in Hachen bei Sundern/Sauerland, Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil III

Im dritten Teil meiner vergleichenden Chronik zweier 17 Jahre auseinander liegenden Wanderungen gibt es unterschiedliche Bergansichten.

Das erste Foto zeigt wieder die alpine Landschaft im Oberallgäu bei Oberstdorf mit zugleich tiefem (hinab) und beengtem (Bergwände gegenüber) Ausblick:

Foto 1: Allgäuer Alpen über dem Oy(bach)tal bei Oberstdorf, Bayerisch-Schwaben; Ende Juni 2003

Bei weitem nicht alpin, aber immerhin bergig – und sehr farnreich – war die Tour im Spätsommer dieses Jahres im mitte-nördlichen Sauerland bei Sundern:

Foto 2: Südwesthang des Müssenbergs nördlich von Hachen, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil II

Weiter geht es mit meinem vergleichenden Tourenbericht der 17 Jahre alten Wanderung im Allgäu und der erst einige Wochen alten Wanderung im Sauerland.

Die Fotos aus dem Allgäu sind übrigens nicht „erste Wahl“, weil ich die besten schon in vielen früheren Beiträgen gezeigt hatte.

Beim Abstieg vom Zeigersattel am Südhang des Nebelhorns öffnete sich zunehmend der Blick ins Oy(bach)tal:

Foto 1 : Ausblick von unterhalb des Zeigersattels ins Oy(bach)tal bei Oberstdorf, Allgäuer Alpen, Bayern; Ende Juni 2003

Die – deutlich kürzere –  Wanderung am dritten Septembersonntag dieses Jahres führte zunächst bergan, sodass auch die Ausblicke meist hangaufwärts gingen:

Foto 2: Weidehang mit Hecken und Gehölzen westlich von Hachen, Stadt Sundern, westlicher Hochsauerlandkreis; 20. September 2020

 

4 x Ausflugsviertbilder – mit Ein-/Ausgangsblicken

Nach etwas längerer Pause geht es noch einmal weiter mit meiner vergleichenden Rückschau auf vier verschiedene Ausflüge zwischen September 2019 und Juni 2020. Diesmal geht es dabei um Orte mit mehr oder weniger Ein- und Ausgangscharakter:

Foto 1: einer der südlichen Eingänge zum Nationalpark Kellerwald-Edersee, bei Gellershausen (Gemeinde Edertal, Nordhessen); 04. September 2019

Gut eine Woche später begann ich meine letzte Etappe auf dem Ahrtalradweg mit dem Blick auf drei Tunneleingänge:

Foto 2: Ahrbrücken und Tunnel bei Altenahr mit Radweg (links), Bahnstrecke (Mitte) und Straße (rechts); östliche Eifel, Rheinland-Pfalz; 12.09.2019

Im Advent des letzten Jahres standen wir auf dem Drachenfels im Siebengebirge und blickten nach Süden in den „Eingang“ zum mittleren Rheintal und auf Bad Honnef:

Foto 3: Ausblick vom Drachenfels auf Bad Honnef, mit Stadtteil Rhöndorf vorn und Rheininsel Grafenwerth hinten rechts; Rheinland, vorn und Mitte NRW, hinten Rheinland-Pfalz; 1. Dezember/Advent 2019

Abschließend geht es vom Mittelrhein an den Niederrhein nach Neuss, an die Stelle, wo der Fluss quasi in die Höhe der Innenstadt kommt:

Foto 4: Rhein bei Neuss, nahe dem Rheinparkcenter, mit der Südbrücke (Josef-Kardinal-Frings-Brücke), hinten rechts der Düsseldorfer Stadtteil Hamm; Niederrhein, NRW; 23. Juni 2020

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil I

Mit diesem Beitrag startet eine neue Kleinserie, die einen Mix aus den beiden „altbekannten“ Serien ‚altes Foto – neues Foto‘ und ‚chronologischer Tourenvergleich‘ darstellt.
Ich stelle Bilder aus meiner ersten längeren Wanderung mit Digitalkamera und von meiner bislang neuesten mehrstündigen Wanderung gegenüber.

Es geht los mit der Bergwanderung rund um das Nebelhorn in den Allgäuer Alpen aus meinem Urlaub im Juni 2003, wovon ja schon mehrere Fotos und Artikel hier im Blog vorkamen.
Die damalige Wanderung begann nach Bergfahrt per Seilbahn an der Bergstation am Hang des Nebelhorns, zum Bergnamen passend im Nebel 😉

Foto 1:  Edmund-Probst-Haus unterhalb des Nebelhorns, Allgäuer Alpen, Bayern; Ende Juni 2003

Die mehr als 17 Jahre später angetretene Wanderung im mittleren Sauerland begann ohne Seilbahn, erreichte aber nach kurzer Zeit auch ein Bauwerk:

Foto 2: Gefallenen-Mahnmal neben der Burgruine Hachen (nicht im Bild) mit Blick ins Röhrtal und auf den Ort Hachen; Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Die Bergwanderung im Allgäu ging zunächst bergab und auch der Nebel lichtete sich immer mehr, sodass Aussichten frei wurden:

Foto 3: Ausblick vom Zeigersattel südlich des Nebelhorns auf den Seealpsee oberhalb von Oberstdorf, Allgäuer Alpen, Bayer. Schwaben; Ende Juni 2003

Weder alpine Bergeshöhen noch Nebel gab es am vorletzten Septembersonntag dieses Jahres im Sauerland, und die Aussicht ging in ein besiedeltes Tal:

Foto 4: Aussicht vom Mahnmal aus Foto 2 ins Röhrtal auf den Sunderner Ortsteil Hachen, mitte-nördliches Sauerland; 20.09.2020

4 x Ausflugsdrittbilder – mit Flussansichten

Nach etwas längerer Pause geht es weiter mit meiner vergleichenden Rückschau auf vier verschiedene Ausflüge zwischen September 2019 und Juni 2020. Auf allen Fotos gibt es diesmal Ansichten von Flüssen, ihren Ausläufern oder ihren Auswirkungen in sehr unterschiedlichen Formen.

Anfang September ’19 radelte ich zur aufgestauten Eder in Nordhessen, welche hier den Affolderner See bildet:

Foto 1: Affolderner See, Nebenbecken der Edertalsperre; hinten der Kellerwald; bei Waldeck in Nordhessen; Anfang September 2019

Eine Woche später erreichte ich auf meiner Radtour durchs Ahrtal meinen Zielort Altenahr. Auf dem Foto vom Ortsteil Altenburg sieht man den Fluss Ahr selbst zwar nicht, jedoch das von ihm im Laufe der Erdgeschichte geschaffene felsenumgebene Tal:

Foto 2: Kapelle St. Martenus in Altenburg bei Altenahr, hinten Berge des Ahrtals und davor die flache Flussniederung der Ahr; östliche Eifel, Rheinland-Pfalz; Mitte September 2019

Im letzten Advent bei der Wanderung auf den Drachenfels gab es mehrfach Ausblicke auf den Rhein:

Foto 3: Aussicht vom Nordhang des Drachenfelsens auf den großen Bonner Stadtteil Bad Godesberg; 1. Dezember/1. Advent 2019; Rheinland, Siebengebirge, NRW

Gut ein halbes Jahr später war ich wieder am Rhein, aber weiter flussabwärts und an einem alten Seitenarm, der das Hafenbecken des Neusser Stadthafens bildet:

Foto 4: Neusser Hafen, Hafenbecken 1; Neuss, Rheinland (linksrheinisch), Niederrhein, NRW; Ende Juni 2020

2 Hausansichten in Westfalen: mal Klinker im Flachland, mal Fachwerk im Mittelgebirge

Nach einem Beitrag mit zwei Landschaftsaussichten gibt es nun wieder Nahblicke, diesmal auf je ein Einzelhaus.
Beide Wohnhäuser haben u. a. gemeinsam, dass sie in Westfalen stehen, dass ich sie unter strahlend blauem Himmel und/aber mit „abgeschnittener“ Hausspitze fotografiert habe.

Das erste Haus befindet sich am Rand der Altstadt von Telgte im östlichen Münsterland mit einer dort typischen roten Klinkerfassade:

Foto 1: Wohnhaus in Telgte; östliches Münsterland, Kreis Warendorf, (Nord-)Westfalen, NRW; Anfang September 2020

Das andere habe ich heute in Südwestfalen, im Sauerland, aufgenommen, ein ebenfalls typisches schwarz-weißes Fachwerk- und Schiefer-Haus:

Foto 2: Wohnhaus in Hachen, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, (Süd-)Westfalen, NRW; Mitte September 2020

Traufrand-Regenrasen und Regenrinnenwasserfall

Im Umfeld der Regentonne im Garten gab es in den letzten Wochen interessante „kleinstklimageographische“ Beobachtungen.

Darunter war ein auffallender grüne(re)r  leicht bogenförmiger Streifen im Rasen neben/entlang einer Eibe:

Foto 1: grüne(r) Zone/Streifen des Rasens neben Eibe (oben links) im Garten; 16. August 2020

Sowohl links neben der „Grünzone“ (zum Beet und Strauch hin) als auch rechts (zur Rasenmitte) hin ist das Gras stärker vertrocknet, weil es entweder direkt unter den dichten Zweigen der Eibe zu trocken und schattig ist bzw. weil es zu sonnig ist.

Außerdem spielen zwei weitere Dinge eine Rolle:
a) dass der grüne Streifen in der Traufe der äußeren Zweige des Strauches liegt, also vermutlich abtropfendes Wasser abbekommt und gleichzeitig einen etwas besseren Verdunstungsschutz hat als weiter abseits.
b) dass der Haupttrampelfpad im Garten (u. a. zur Regentonne I) knapp neben diesem von den vorstehenden Eibenzweigen „blockierten“, d. h. vor Tritten geschützten Grüngürtel liegt:

Foto 2: wie Foto 1, aber aus etwas höherer Perspektive; 16.08.20

Die Regentonne gleich hinter der Eibe bekam heute übrigens endlich wieder mal Nachschub durch einen längeren Landregen:

Foto 3: Regentonne mit Netz; mit frischem Wasser aus dem Dachrinnenfallrohr; links die Eibe aus Fotos 1 und 2; 03. September 2020

Kurzrückschau auf den Hochsommer ’20

Vor einigen Tagen hat sich der diesjährige Hochsommer verabschiedet. Morgen soll es in Nordwestdeutschland (einschl. Sauerland) sogar schon den ersten Herbststurm geben ..

Auf die Hitzewelle des Sommers 2020 gebe ich in diesem Beitrag einen kurzen und daher ziemlich unvollständigen Rückblick.

Es begann in der ersten Augustwoche mit dem Verschwinden der dichten Bewölkung des vorangegangen Wochenendes:

Foto 1: sich zurückziehende tiefe und dunkle Wolkenwand und hervortretende höhere „Schönwetterwolken“ über Menden/Sauerland am Abend des 3. August 2020

Die Tage darauf wurden sehr sonnig und heiß, aber zum Glück noch nicht schwül. Die Rosen vor der Haustür, die sich schon seit  vielen Jahren im/über dem Kirschlorbeer behaupten, ließen noch einmal ihre Blüten leuchten:

Foto 2: Rosen aus/im/über Kirschlorbeer am Mittag des 8.08.20

In der zweiten Woche der Hitzewelle wurde es zunehmend feucht und drückend schwül, was sich an mehr Bewölkung, Dunst und einer insgesamt „(wasser-)dampfenden“ Landschaft bemerkbar machte:

Foto 3: Abendhimmel bei Menden/Sauerland, Ortsteil Ostsümmern; 15. August 2020

Noch eine Woche später kam dann der letzte hochsommerliche Tag mit schon deutlich erträglicheren Temperaturen und  weniger Feuchtigkeit bei „luftiger“ Bewölkung:

Foto 4: Ackerlandschaft mit Windrädern zwischen den Iserlohner Ortsteilen Drüpplingsen und Hennen; nordwestlicher Märkischer Kreis, NRW; 23. August 2020

3 x gelbe Korbblütler im Garten

Auf dem aktuell vom Hochsommer geprägten Rasen im Garten blühen zurzeit einige ganz eindeutig zur Familie der Korbblütler gehörende Kräuter.

Die Gattungs- und Artbestimmung ist allerdings umso schwieriger ..

Eines dürfte ein Pippau sein, vermutlich der Grüne Pippau (anderer dt. Name: Kleinblütiger P.):

Foto 1: [höchstwahrscheinlich] Grüner Pippau auf dem Rasen, Anfang August 2020

Wenige Meter daneben steht eine auf den ersten Blick sehr ähnliche Pflanze, die ich aber eher zur Gattung der Habichtskräuter rechnen würde. Die Bestimmung der Art war mir aber zu kompliziert, zumal einige wichtige Merkmale wie die Früchte noch nicht genug ausgebildet waren. In Deutschland kommen mehrere hundert Habichtskrautarten vor, darunter solche mit Namen wie Missverstandenes H. (Hieracium pseudoparagogum) oder gar Nachäffendes H. (Hieracium simia), die schon Verwechslungsgefahr zwischen den Arten andeuten.

Foto 2: [wahrscheinlich] Habichtskraut auf Rasen im Garten; Anfang August 2020

Keine Bestimmungsprobleme gibt es dagegen beim gekauften und gepflanzten Sonnenhut (aus der Gattung Rudbeckia, nicht Echinacea!):

Foto 3: Sonnenhut (Rudbeckie) im Garten, Anfang August 2020