Radelbilder aus dem späten Sonnen-Sommer

Der Sommer 2021 war ja eigentlich „normal / wie früher“, also unterm Strich nasser und kühler als in den letzten ca. 20 Jahren. Sonne und Hitze waren eher selten in diesem Jahr. Ganz zum Schluss, drehte der sonnige Sommer aber noch mal auf.

Ich hatte genau dann ein paar Tage frei und Kurzurlaub gemacht. Wanderungen und vor allem Radtouren standen auf dem Plan.

Zunächst ging es nach Norden über den Haarstrang ins Flachland, wie hier zwischen Werl und Welver:

Foto 1: Radweg am Mühlenbach zwischen Werl und Welver, westlicher Kreis Soest, NRW; 02. September 2021

Nach dem Wochenende war ich im Südosten Westfalens, des Sauerlands und des Rothaargebirges:

Foto 2: Waldweg zwischen Wallershöhe, Moselkopf und Ziegenhelle; Rothaargebirge, Wittgensteiner Land, Kreis Siegen-Wittgenstein, NRW; 08.09.21

Einen Tag später ging es bei – zumindest vormittags – strahlend blauem Himmel wieder auf Heimfahrt:

Foto 3: auf der Fahrt vom Winterberger Ortsteil Züschen über den Ex-Bahntrassenradweg nach Winterberg (Mitte/Bhf.), Rothaargebirge, südöstlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 09.09.21

Jahrestageszeitenstimmungsbild 11: wetterwendischer Sommerabend am Hafen Hamburg Juli 2004

Vor 17 Jahren, Mitte Juli 2004, waren wir auf einem Städte-Kurztrip in Hamburg.

Das Wetter war sehr wechselhaft, ein – zumindest damals – typischer Sommer an der Waterkant ..

Das Bild entstand nahe der St.-Pauli-Landungsbrücken mit Blick auf den Hamburger Hafen mitsamt großem Segelschiff. Kurz zuvor hatte es geregnet und ein Regenbogen wölbte sich über Elbe, Hafen und Schiff:

Regenbogen über dem Hamburger Hafen nahe den St.-Pauli-Landungsbrücken; Mitte Juli 2004, abends

Altes Foto – neues Foto, alte Kamera, Raupe und Schmetterling

Nicht nur aus Zeit- und anderen „allgemeinen“ Gründen kam hier im JaTaBu einige Wochen nichts mehr ..

Zwei blog-bezogene weitere Punkte haben die aktuelle „Blog-Krise“ bei mir ausgelöst:

  • der Blog ist mit Bildern und Videos fast vollgelaufen
  • meine Hauptkamera (Systemkamera) habe ich nach knapp 7,5 Jahren vor knapp 5 Wochen verloren (im Sinne von weg)
Foto 1: Karton und Handbuch zu meiner verlorenen Kamera; habe nie ein Foto von der Kamera selbst gemacht … wie ich auch erst nach dem Verlust festgestellt habe …

Es sind aber wenigstens noch meine – noch älteren – Kompaktkameras da und alle noch funktionsfähig:

Foto 2: links meine älteste Digitalkamera (mit teil-geöffneter Schiebe- Objektivabdeckung; gewollt, also kein Defekt), rechts meine „mittelalte“Kompaktkamera, vorne Handbuch zu meiner neuesten Kompaktkamera, mit der ich dieses Bild aufgenommen habe

Bei beiden Problemen muss ich nun überlegen und entscheiden, was ich tue.

Mache ich einen Fortsetzungs-Blog auf oder verringere ich die Datenmenge meines aktuellen Blogs durch Löschen, Verkleinern und/oder Auslagern (in eine Cloud oder in meinen anderen Blog) von Bildern und Videos?

Kaufe ich mir so bald wie möglich eine neue Kamera – wenn ja welchen Typ (System, kompakt, Bridge, …) und welches Modell – oder versuche ich, erstmal so gut und lange wie möglich mit meinen „alten“ auszukommen?

Letzte Woche habe ich jedenfalls zum ersten Mal seit mehr als 6 Jahren wieder meine erste Digitalkamera S30 benutzt. Sie ist in diesem Jahr „18 geworden“ und läuft noch fast tadellos. Sie ist sehr handlich und (metallisch-)robust, die Bildqualität bei Sonnenlicht geht auch einigermaßen. Am meisten (Nostalgie-)Spaß an dem Gerät macht mir das Ein-, Aus- und Umschalten mit der von Hand zu bedienenden Schieberklappe vorm Objektiv 🙂

Aus diesem Anlass habe bringe ich ein altes und ein neues Foto mit dieser Kamera in diesen Beitrag.
Sie haben noch eine Gemeinsamkeit: es geht um Schmetterlinge, höchstwahrscheinlich beides Pfauenaugen.

Zuerst zeige ich eine Raupe aus 2004 auf dem Asphalt:

Foto 3: Raupe auf Asphalt, vermutlich Nacht-Pfauenauge; August 2004; Kamera: Canon Powershot S30

Das folgende, 17 Jahre jüngere Bild zeigt einen ausgewachsenen Schmetterling einer nah verwandten Art auf Blüten:

Foto 4: Tag-Pfauenauge auf Wasserdost; August 2021; Kamera: wie Foto 3

Gemischtes aus Flora und Fauna vom Julisonntagabend

Heute war hier im Nordsauerland ein – entgegen der meisten Wetterprognosen – wettergemäßigter und heiterer Sommersonntag. Es gab kein Unwetter und vor allem keinen Sturzregen wie noch vor 10 Tagen. Es fielen nur wenige Regentropfen.

Kurz vor dem einzigen kurzen Regenschauer am frühen Abend konnte ich im Garten einen C-Falter fotografieren, der aktuell gerne die Heckenkirschen aufsucht:

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Foto 1: C-Falter (vermutlich Weibchen) auf Blatt einer Heckenkirsche im Garten; 25. Juli 2021, früh abends

Nach dem Regenschauer radelte ich noch durch die  Felder und traf auf einen wenig scheuen Feldhasen:

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Foto 2: Feldhase am Feldwegrand in der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 25.07.21, spät abends; Foto stark gezoomt

Viele typische Hochsommerblumen, v. a. Stauden, blühen derzeit, darunter auch die „Königin der Nacht“, die Nachtkerze, deren Blüten sich immer erst um den Sonnenuntergang herum öffnen:

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Foto 3: Gemeine Nachtkerze am Wegrand zwischen Menden-Halingen und Iserlohn-Sümmern; dahinter verblühte = fruchtende Ackerkratzdisteln; 25.07.2021, spät abends

Starkregen und Hochwasser im Juli 2021 – I

Der Starkregen Mitte dieser Woche brachte Hochwasser nie gekannten Ausmaßes in weite Teile von NRW und Rheinland-Pfalz. Viele Menschen haben ihr Zuhause, ihr Hab und Gut, manche gar ihre Angehörigen verloren. Die Schäden und das Leid dieser – vom Menschen mit beeinflussten – Naturkatastrophe sind noch gar nicht vollständig absehbar.

Es hat mehrere mir gut bekannte Ort sehr schlimm getroffen, z. B. Altenahr, wo ich einen meiner letzten kombinierten Radtour-/Wanderurlaub gemacht habe (und die Berichte darüber in Kürze fortsetzen wollte …).

Auch in der heimatlichen Umgebung, nordwestliches Sauerland, hatten die Fluten katastrophale Folgen, vor allem an der Lenne in Altena, Nachrodt, Iserlohn-Lasbeck (alle Märkischer Kreis) und im östlichen Hagener Stadtteil Hohenlimburg.

Wesentlich glimpflicher ist – trotz Überschwemmung einiger Bereiche – meine Heimatstadt Menden davongekommen, obwohl es die höchste gemessene Regenmenge eines Tages und den höchsten Pegelstand unserer Flüsse Hönne und Oese gegeben hat.

Am Mittwoch hatte es sich spätestens ab Mittag eingeregnet und am frühen Nachmittag gab es Pfützen im Garten, wo sich nur ganz selten welche bilden:

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Foto 1: Starkregen, wassergesättigter Rasen und Pfütze im Gartenbeet; 14. Juli 2021, später Nachmittag

Nun liegen wir hier hochwassergeschützt auf einem Hügel, der nach allen Seiten sacht abfällt und sind ca.  400 m bzw. 600 m weg von Bächen oder Fluss (und ca. 30 m höher), sodass mir die wahren Ausmaße des Unwetters erst klar wurden, als ich zur Hönne ging. Hier im Video sieht man den Fluss wenige cm unterhalb einer Brücke, normal bleibt er mindestens 2, 5 m niedriger ..

Der Fluss hatte sich außerdem eine Art Nebenarm durch die angrenzenden Felder geschaffen und strömte  dort auch noch lange, nachdem sich der Regen verzogen hatte:

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Foto 2: Hochwasser-„Nebenarm“ (Bildmitte) der Hönne in Menden-Sauerland; vorne und rechts überschwemmter Asphaltweg; Brücke und Flussbett der Hönne im Rücken des Betrachters; 14.07.21, gegen 21:00 Uhr

Jahrestageszeitenstimmungsbild 10: Frühsommerwaldwiesenlandschaft Anfang Juni 2004

Zum Ende des diesjährigen Juni (2021) blicke ich zurück zum Anfang des Juni 2004.

Damals machte ich eine Radtour im Eggegebirge im südlichen Ostwestfalen (also 3 Himmelsrichtungen in der Ortsbeschreibung 😉 ) und stand am frühen Abend in einer ruhigen und idyllischen Hügellandschaft mit Wäldern und Wiesen im Frühsommer-„Look“:

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Landschaft beim ehem. Kloster Hardehausen im Eggegebirge, Kreis Höxter, NRW; 7. Juni 2004

Trockenheit und Sturzregen Mitte/Ende Juni

Der spät einsetzende (Früh-)Sommer ’21 brachte im Juni zunächst vor allem Hitze und in der Folge Trockenheit. Das war dann auch Stress für die zum Ersatz der in den letzten Jahren durch Dürre und Borkenkäferbefall abgestorbenen Fichten gepflanzten jungen Laubbäume:

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Foto 2: abgeholzter Fichtenwald mit gepflanzten jungen Laubbäumen am Gaxberg in Menden/Sauerland; 13. Juni 2021

Regen fiel in den folgenden Tagen nur vereinzelt und wenig:

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Foto 2: kurzer Regenschauer am Abend des 18. Juni 2021

Der große und heftige Regen kam dann mitten am dritten Juni-Wochenende, d. h. zum Ende des kalendarischen Frühlings, und mitten in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Spuren waren deshalb mehr als die übliche Nässe, sondern auch weggeschwemmter Boden, Mulch, Blätter usw.:

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Foto 3: vom Regen der vorangegangenen Nacht ausgespültes „Schwemmgut“ aus dem Beet; 20.06.21

Auch die tags zuvor fast leere Regentonne lief in der Nacht schnell über und hatte jede Menge sonstiges Material vom Dach und aus den umstehenden Bäumen und Sträuchern obenauf liegen:

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Foto 4: randvolle Regentonne – mit Netz – nach dem nächtlichen Sturzregen; rechts halb-unten spiegeln sich das (kurze) Fallrohr der Regenrinne, die Kamera und ich; 20. Juni 2021

Flugtiere im Juni – nicht im Flug

Bei Durchsicht der Fotos aus der zweiten Juniwoche als Auswahl für den nächsten aktuellen Blog-Beitrag fiel mir auf, dass viele Bilder von Vögeln und Insekten dabei waren – alle sitzend oder schwimmend …

Es geht los mit einer Goldwespe am Fenster, die mit ihren rot-grünen „Farbhälften“ leicht auffällt:

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Foto 1: Goldwespe am Fenster (mit Spiegelung rechts); 9. Juni 2021

Am letzten Wochenende traf ich beim Besuch des neuen heimischen Naherholungsgebiets Oesewiesen auf eine Höckerschwan-Familie und weitere Vögel:

Foto 3: Bachstelze an den Oeseteichen in Menden; 13.06.21
Foto 4: männliche Dorngrasmücke nahe den Oeseteichen in Menden/Sauerland; 13.06.21; stark gezoomt und leider verwackelt ..

Den Abschluss für heute am Ende dieses Hitzewellen-Tages macht – wie schon den Anfang – wieder ein Insekt, diesmal ein Schmetterling:

Foto 5: Bläuling auf Spitzwegerich, nahe den Oeseteichen in Menden/Sauerland; 13. Juni 2021

Üppig in den Juni in Feld, Wald und Garten

Nach so vielen Rückblicks-Beiträgen zuletzt ist jetzt mal wieder etwas ganz Aktuelles hier im Blog fällig ..

Nach sehr spätem Start und mit ausreichend Niederschlägen in den letzten Wochen ist der Frühsommer nun da und bringt eine äußerst üppige und sattgrüne Pflanzenwelt hervor, vor allem in den Wäldern:

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Foto 1: Buchenwald mit u. a. Stechpalmen (Ilex) im Unterwuchs, Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland; 1. Juni 2021

Aber auch dem Getreide auf den Feldern ist die Witterung der letzten Zeit überwiegend gut bekommen:

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Foto 2: Gersten-Acker in Menden/Sauerland, zwischen Stadtteil Platte Heide und Ortsteil Ostsümmern; 01.06.21, abends

In dieses Gesamtbild reiht sich auch der Garten ein. Alles ist – auch ohne Gießen – üppiger als zur gleichen Jahreszeit in den Vorjahren, wie hier am heutigen Feiertag (u. a. in NRW) Fronleichnam:

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Foto 3: Blumenbeet im Garten mit u. a. Waldmeister (links), Vergissmeinnicht, Maiglöckchen und Pfingstrose (rechts vorne); 3. Juni (Fronleichnam) 2021

Jahresrückschau 2020-XXVIII: durch den September-Spätsommer

Der September des letzten Jahres bot einen echten Spätsommer mit einem guten Mix aus Wärme und Kühle, Sonne, Wolken und Regen.

Die dennoch  weiter sichtbaren Folgen von Dürre hatten ihren Ursprung eher in den Vorjahren und im trockenen Frühjahr:

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Foto 1: abgestorbener, teils gefällter Fichtenbestand im Mendener Stadtforst Rothenberg; im Vordergrund am Wegesrand u. a. Drüsiges Springkraut, Reitgras und Honiggras; Menden/Sauerland, NRW; 6. September 2020

Zur Monatsmitte setzte allmählich in und an den Wäldern vom Boden bis in die Baumkronen die Herbstverfärbung ein:

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Foto 2: junger, teils naturverjüngter, Wald im Mendener Stadtforst Waldemei; vorne eine Staudenflur mit Ampfer, Wasserdost u. a.; 18.09.2020

An den echten Vollsonne-Tagen des letzten Spätsommers gab es stimmungsvolle Spätnachmittagssonne über der Landschaft, beim Fotografieren in der richtigen Richtung inklusive langen eigenen Schattens:

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Foto 3: Blick über die Landschaft zwischen Oelinghausen, Herdringen und Holzen; Stadt Arnsberg, nordwestlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020