Rückblick 2021-XXXIV: sommerlich-sonniger Septemberstart

Während der Hochsommer im vergangenen Jahr viele Wolken mit zeitweise Regen und vor allem eher kühle Temperaturen bot, startete der September ’21 mit reichlich Sonne und sommerlichen Temperaturen. Mein erstes Foto aus dem vergangenen September zeigt, genau wie mein letztes Bild aus dem vorigen Beitrag, wieder ein Sonnenblumenfeld, diesmal aber unter mehr Sonne:

Foto 1: Sonnenblumenfeld zwischen Werl und Welver; westlicher Kreis Soest, NRW; 2. September 2021

Auch in meinem Kurzurlaub hatte ich überwiegend sonnige Tage, die aber zum Glück nicht zu heiß wurden:

Foto 2: in den Ederwiesen zwischen Frankenberg und Allendorf, Nordhessen; viel dunkelrot-braun blühender Wiesenknopf auf der Wiese; 06.09.21

Viele Tage blieben wolkenlos mit blauem Himmel. Wegen des ausreichend feuchten Hochsommers ’21 war es dennoch – gerade auch im Vergleich zu jetzt, Mitte August ’22 – recht grün:

Foto 3: über dem oberen Nuhnetal südöstlich von Winterberg, Hochsauerlandkreis, Rothaargebirge, NRW; 09.09.21

Rückblick 2021-XXXIII: ruhiges August-Ende

Auch die zweite Hälfte des vergangenen Augusts (’21) blieb beim Wetter ohne Extreme.

Die frisch abgeernteten Felder und die sie umgebenden Gehölze waren nicht vertrocknet, sondern – sowohl bei den Temperaturen als auch bei der Feuchte – frisch:

Foto 1: Felder, Wiesen und Feldgehölze zwischen Binkesberg und Abbabach (rechts) an der Stadtgrenze Iserlohn (Ortsteil Drüpplingsen) / Menden (Ortsteil Halingen); nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 22. August 2021

Die Sonnenblumen hatten zwar wenig Sonne, aber keinen Wassermangel. Auf diesem Feld waren sie auch am Abend in Richtung Sonnenaufgang (Osten) gerichtet:

Foto 2: Sonnenblumenfeld beim Mendener Ortsteil Hembrock; Abend des 22.08.21

Ganz im Gegensatz zum diesjähigen (gerade laufenden) August war auch in Garten und Vorgarten alles frisch und üppig grün, ohne groß wässern zu müssen. Das Kleine Immergrün hatte noch nie um diese Jahreszeit so viele und große Blätter und solch lange und überhängenden Triebe:

Foto 3: Kleines Immergrün an der Böschung zur Kellergarageneinfahrt im Vorgarten; 25.08.2021

Rückblick 2021-XXXII: angenehm abwechselnd in die August-Mitte

Die angenehme und gemäßigte Witterung des vergangenen Sommers (’21) nach Mitte Juli setzte sich auch Mitte August fort. Mal gab es weiter wohltuenden Landregen, der das ohnehin schon satte Pflanzengrün frisch und üppig hielt:

Video: Regen auf Feldahorn im Garten am 09.August 2021

Die Sonnenuntergänge waren ansehnlich, weil es meist weder „langweiligen“ wolkenlosen Himmel noch schwarze Unwetterwolken gab:

Foto 1: Abendhimmel mit Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 13.08.21

Der Blühbeginn des Heidekrauts (Besenheide) löste das verblühende Purpur des Fingerhuts auf den Waldlichtungen ab und leitete damit auch blütenmäßig den Anfang des Spätsommers ein:

Foto 2: aufblühende Besenheide auf einer Waldlichtung bei Dörnholthausen, Stadt Sundern, Hochsauerland; 15.08.2021

Rückblick 2021-XXXI: gemäßigte Hundstage Anfang August

Nach dem heftigen Wintereinbruch im Februar und dem Dauerregentag mit Hochwasser Mitte Juli gab es im vergangenen Jahr keine Wetterextreme mehr im nördlichen Sauerland.

So blieb auch der Hochsommer ohne große Hitze und Dürre. Der August startete heiter bis locker bewölkt mit sehr angenehmen Temperaturen. Die Felder waren goldgelb und teils abgeerntet, die Wiesen und Weiden grün:

Foto 1: Blick vom Gaxberg nach Norden, u. a. auf den Mendener Stadtteil Platte Heide, hinten rechts; 1. August 2021

Alles fühlte sich sehr gemäßigt an. Es kam keine Hitzewelle zu den Hundstagen, was sicher auch dem Vieh zusagte:

Foto 2: Kühe am Gaxberg bei Menden/Sauerland; vorn u. a. wilde Minze (rosa) und Greiskraut (gelb); 01.08.21

Im Wald gab es dank ausreichenden Niederschlags während des ganzen Sommers üppige Vegetation:

Foto 3: Adlerfarn und Brombeeren im Unterwuchs des Waldes „Kleine Haar“ in Menden/Sauerland; 05.08.21, abends

Auch die Sonnenuntergänge waren dank Abendwolken öfter spektakulär, das Wetter dabei blieb aber fast immer ruhig:

Foto 4: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 06.08.2021

Rückblick 2021-XXX: ruhiges Wetter Ende Juli

Nach dem Dauerregen mit Hochwasser in der Monatsmitte klang der Juli des vergangenen Jahres beim Wetter ruhig aus. Zwar gab es noch einige Regenschauer. Sie hinterließen aber nur noch Pfützen:

Foto 1: Feldweg mit Feldhase in der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 25. Juli 2021

Auch der für seine beruhigende Wirkung bekannte und nützliche Baldrian blühte verbreitet an Feld- und Wegrändern:

Foto 2: Baldrian an einem Wegesrand nahe dem Mendener Ortsteil Bösperde; 25.07.21

Auch mein letztes Foto aus dem Juli 2021 zeigt einen ruhigen Abendhimmel:

Foto 3: Abendhimmel und Sonnenuntergang über Menden/Sauerland, 28. Juli 2021

Rückblick 2021-XXIX: Regenflut Mitte Juli

Mitte Juli des vergangenen Jahres brach über Teile des westlichen Mitteleuropas ein Dauerregen mit katastrophalen Folgen herein. Meine Heimatregion im nordwestlichen Sauerland traf es mittelschwer.

Schon am späten Vormittag des Mittwoch, 14. Juli 2021, setzte der Regen ein. Er kam dabei ganz ohne Unwetteranzeichen, d. h. ohne Gewitter, Sturm oder Platzregen. Er war aber außerordentlich langanhaltend und ließ im Garten Wasser in Mengen stehen, wie ich das bisher noch nie gesehen hatte:

Foto 1: Regenschauer und große Pfütze im Garten, Weg zum Schuppen; am 14. Juli 2021, nachmittags

Als der Niederschlag am Abend nachließ, ging ich an die mir am nächsten gelegene Stelle des nächsten Flusses (Hönne in Menden) und hörte ihn schon aus mehreren hundert Metern Entfernung rauschen; an normalen Tagen hört man ihn kaum aus 10 m Entfernung.
Die Hönne war auf über 3 m Pegel angestiegen, meist liegt der Pegel unter 1 m. Die Brücke, an der ich stand, war nur knapp der Überspülung entgangen:

Video 1: Hönne an der Molle-Brücke in Menden/Sauerland, am Abend des 14.07.21; Video braucht evtl. einige Sekunden Ladezeit

Der Fluss hatte sich vielmehr eine Art Nebenarm geschaffen, der Felder, Brachflächen und Wege überflutete:

Foto 2: Hönne-Durchbruch (Hochwasser-Nebenarm) und überfluteter Asphaltweg „in der Molle“, wenige Meter vom Standort des Videos 1 entfernt; rot markiert sind die ungefähren Ränder des Asphaltweges; 14.07.21, abends

In meinem Beitrag aus dem letzten Jahr stand ich noch viel stärker unter dem Eindruck dieses Katastrophentages. In Menden sind die Folgen inzwischen weitgehend beseitigt. Mehr dazu will ich irgendwann in meinem Menden-Blog berichten. In anderen Regionen dagegen, vor allem im Ahrtal, hat man wahrscheinlich noch lange unter den Auswirkungen zu leiden ..

Am auf die Regenflut folgenden Wochenende war ich im Stadtwald unterwegs, wo ich einen kleinen Bach als Kontrast filmte:

Video 2: kleiner (namenloser) Bach im Mendener Stadtforst Waldemei; 18.07.2021, früh morgens

Mittsommerblütenrausch

Nach Beginn des kalendarischen/astronomischen Sommers wachsen und blühen die Sträucher und Blumen des Mittsommers wieder in Landschaft, Gärten und Städten.

Besonders üppig gedeihen gerade die Brombeeren, wobei nicht nur die weißen Blüten, sondern auch die kräftigen neuen Triebe (Schößlinge) ins Auge fallen:

Foto 1: Brombeeren am Papenbusch-Hügel in Menden/Sauerland; 20. Juni 2022, Abenddämmerung; Bild daher unscharf

In den Innenstädten sorgt der Mensch für sommerliche Blütenpracht:

Foto 2: Geranien in der Innenstadt von Fröndenberg/Ruhr, 21.06.2022

Purpurrot bestimmt in dieser Jahreszeit die in den letzten Jahren zahlreicher und größer gewordenen Lichtungen und Kahlschläge im Sauerland:

Foto 3: Roter Fingerhut auf einem Kahlschlag (ehemaliger Fichtenwald) zwischen Mellen (Stadt Balve) und Langscheid (Stadt Sundern), mitte-nordwestliches Sauerland, NRW; 22.06.22

Aber das Rot des Fingerhuts bestimmt die Blütenvielfalt an lichten Waldstellen nicht allein, sondern es kommt auch Gelb in den Variationen hellgelb und grünlichgelb dort vor:

Foto 4: Frauenmantel (links) und Gilbweiderich (rechts) an einem Waldwegerand bei Amecke, nahe dem Sorpesee, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 22. Juni 2022

Rückblick 2021-XXVIII: Abendregen und Abendrot Anfang/Mitte Juli

Der Juli des vergangenen Jahres bot einen eher unterkühlten Sommer mit viel Regen:

Video: Regenschauer am frühen Sonntagabend, 4. Juli 2021

Dennoch gab es auch genügend Abende mit farbenfrohen Sonnenuntergängen, mal mit mehr Blau …

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland (und Fröndenberg hinten); 05.07.21

… mal mit mehr Rot und Gelb:

Foto 2: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 06.07.21

Manchmal gab es Abendrot und Abendregen auch kombiniert:

Foto 3: Regenschauer im Sonnenuntergang am 09.07.21

Dann folgten wieder einige trockene Abende (was sich einige Tage danach wieder auf verheerende Weise ändern sollte …):

Foto 4: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 12. Juli 2021

Rückblick 2021-XXVII: die lichtreichsten Tage Ende Juni / Anfang Juli

Bei der Rückschau ins vergangene Jahr komme ich jetzt zu den längsten Tagen am ersten Monatswechsel des Sommers. Es ist nicht nur die Zeit mit den meisten Lichtstunden pro Tag, sondern auch mit besonders dichter und artenreicher Vegetation:

Foto 1: Kornblumen, Kamillen, Margeriten u. a. am Rand eines Gerstenfeldes am Gaxberg bei Menden/Sauerland; 28. Juni 2021

Obwohl die Blütezeit der Frühblüher im Wald längst vorbei war, grünte und blühte es natürlich auch an lichten Stellen im Wald:

Foto 2: Roter Fingerhut, Land-Reitgras (ganz links), Traubenkirsche u. a. im Stadtforst Waldemei; 29.06.21

Diese Jahreszeit bietet außerdem als einzige das spätabendliche Himmelsschauspiel der leuchtenden Nachtwolken:

Foto 3: leuchtende Nachtwolken am Himmel über Menden/Sauerland (und hinten Fröndenberg); 2. Juli 2021, ca. 23:10 Uhr

Allen wünsche ich noch frohe Pfingsten!

Rückblick 2021-XXVI: pflanzlich durch die Juni-Mitte

Nun soll es mal etwas schneller vorangehen mit meinem Jahresrückblick 2021 ..

Die Übergangswochen vom Frühling zum (Früh-)Sommer boten auch im vergangenen Jahr wieder große Üppigkeit in der Pflanzenwelt, nicht nur bei den Blütenpflanzen:

Foto 1: Erlenwald mit Wurmfarn im Stadtforst Haunsberg in Menden/Sauerland; 12. Juni 2021

Genau 1 Woche später machte ich dann auch Blütenfotos:

Foto 2: blühendes Wald-Geißblatt, windend in/an Salweide; im Mendener Stadtforst Waldemei; 19. Juni 2021

In den Feldrainen blühte es natürlich ebenfalls, u. a. Vogel-Wicken, auch eine Winde-Pflanze (.. und mit einem meiner botanischen Lieblingsnamen: Vicia cracca):

Foto 3: Vogel-Wicke vor Mäusegerste; Feld beim Mendener Stadtteil Platte Heide; 20. Juni 2021