Vergleichende Tourenberichte Sommer 2019 – Teil 5 und einmal Winter

Weil mir in dieser Tourenvergleich-Reihe die Bilder aus dem August-Ausflug ausgegangen sind, hänge ich nun als Ersatz den Kurzurlaub nach Bonn und ins Siebengebirge vom ersten Adventswochenende an,  wodurch dies dann kein reiner Sommerrückblick mehr ist.

Aber es geht dennoch mitten im Sommer los mit einer schönen Aussicht während einer Radelpause im Rothaargebirge zwischen Winterberg und Hallenberg:

Foto 1: Ausblick von Fichtenwaldrand östlich des Winterberger Ortsteils Züschen nach Südosten; südöstlicher Hochsauerlandkreis, NRW; Mitte Juli 2019

Knapp 2 Monate später stand ich wieder auf einem Aussichtshügel, diesmal im Kellerwald südlich von Waldeck:

Foto 2: Aussicht vom nordöstlichen Kellerwald ins Edertal mit dem Affolderner See (Staubecken) am rechten Bildrand ; Nationalpark Kellerwald-Edersee; Waldecker Land, Nord-Hessen; Anfang September 2019

In der Woche darauf begann ich eine Tageswanderung im mittleren Ahrtal bei Altenahr:

Foto 3: Blick von der Bahnbrücke (mit angehängtem Rad-/Fußweg) auf die Ahr bei Altenahr; hinten ein Weinberg; mitte-östliche Eifel, Rheinland-Pfalz; Mitte September 2019

Das nächste Bild stammt schon vom Übergang Herbst/Winter und vom Ende des Mittelrheins bei Bonn:

Foto 4: Aussicht vom Drachenfels bei Bad Honnef (vorne/unten links) auf den Rhein mit den Flussinseln Nonnenwerth (rechts) und Grafenwerth (links); Grenzgebiet NRW/Rheinland-Pfalz; 1. Dezember = 1. Advent 2019

Vergleichende Tourenberichte Sommer 2019 – Teil 4

Kurz vor Beginn des Advents mache ich nun weiter mit meinen Tourenberichten aus dem Sommer 2019.

a) Tagestour im südöstlichen Rothaargebirge zwischen Winterberg und Hallenberg:

Foto 1: Blick aus dem Wald bei Winterberg-Züschen auf Hallenberg-Liesen; (südöstl. Hochsauerlandkreis, NRW; Anfang Juli 2019)

b) Sonntagsnachmittagstour im heimischen Nord-Sauerland zwischen Menden und Arnsberg:

Foto 2: Blick von Dreisborn über das obere Biebertal auf Oelinghauserheide (nördliches Sauerland, beim Arnsberger Stadtteil Neheim-Hüsten; Mitte August 2019)

c) Kurzurlaub im Waldecker Land mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee:

Foto 3: an einem der südlichen Zugänge/Zufahrten zum Nationalpark Kellerwald-Edersee mit den mittleren Bergen des Kellerwalds (Nordhessen, Waldecker Land; Anfang September 2019)

d) 2-Tagestour auf dem Ahrtal-Radweg:

Foto 4: auf dem Ahrtahlradweg nahe Altenahr, mit Blüh-/Insektenwiese rechts (mitte-westliche Eifel, Rheinland-Pfalz; Mitte September 2019)

Fichtenschwinden

Unter dem Klimawandel und seinen Folgen hat in den letzten Jahren unter anderem die Fichte (v. a. Rot-/Waldfichte) als – wenn auch nicht von Natur aus – häufigster Waldbaum in den mitteleuropäischen Mittelgebirgen arg gelitten.

Die Zeiten weiter und dunkler Fichtenforste z. B. im Sauerland sind wohl erstmal vorbei. Immer lichter werdende Kronen der Nadelbäume lassen selbst im Hochsommer viel Sonne durch:

Foto 1: Fichtenwald beim Iserlohner Ortsteil Sümmern, nordwestl. Sauerland; Ende Juni 2019

Von außen erkennt man vertrocknete oder vom Borkenkäfer heimgesuchte Fichten leicht an der rotbraunen Farbe:

Foto 2: Hangwälder im oberen Biebertal bei Arnsberg-Neheim (Nordsauerland) mit kranken bzw. abgestorbenen Fichten; Mitte August 2019

Die Förster reagieren zur Eindämmung der Borkenkäferplage oft mit großflächiger Abholzung:

Foto 3: weitgehend abgeholzter Fichtenbestand zwischen den Mendener Ortsteilen Lendringsen und Oesbern (Nordsauerland); Ende Juni 2019

Dementsprechend viele Stapel mit Fichtenstämmen finden sich an den Waldwegen:

Foto 4: Stapel mit überwiegend Fichtenstämmen am Neheimer Weg im Lüerwald beim Mendener Ortsteil Oesbern; Ende Juli 2019

Auch im Garten hat die letzte von einst ca. 7 Serbischen Fichten die Trockenheit nicht überstanden:

Foto 5: absterbende Serbische Fichte im Garten; Mitte Juli 2019

Im Nationalpark Kellerwald, wo der Wald sich seit 2011 ohne große menschliche Eingriffe entwickeln kann, sind ebenfalls schon viele Fichten abgestorben und es wachsen vor allem Laubbäume nach:

Foto 6: Naturverjüngung mit u. a. Rotbuche vor einem abgestorbenen Fichtenwald im Nationalpark Kellerwald nahe dem Edersee, Nordhessen; Anfang September 2019

Vergleichende Tourenberichte Sommer 2019 – Teil 2

Weiter geht es mit meinem Rückblick auf einige Ausflüge im vergangenen Sommer.

a) Viel Sonne mit Blumen- und Wasserrad-Idylle im Dorf Züschen im Rothaargebirge:

b) Interessant geschnittene Schwarzdornhecke nahe Ainkhausen bei Arnsberg im nordwestlichen Hochsauerland:

Foto 2: beim Arnsberger (Neheimer) Ortsteil Ainkhausen; Hochsauerlandkreis, NRW; Mitte August 2019

c) Fachwerkhaus mit politischem Spruch aus dem 19. Jahrhundert (Vormärz) und politischem Symbol aus dem 20. Jahrhundert, in Affoldern im Waldecker Land:

Foto 3: Affoldern in Nordhessen, Gemeinde Edertal, Kreis Waldeck-Frankenberg; mit Kirche links und politischen Symbolen am Fachwerkhaus rechts; Anfang September 2019

d) am Beginn des Ahrtalradwegs, Blankenheim mit Burg:

Foto 4: Blankenheim in der nördlichen Eifel, oberes Ahrtal, NRW; Mitte September 2019

 

Vergleichende Tourenberichte Sommer 2019 – Ouvertüre

In einigen Stunden geht auch der astronomische (kalendarische) Sommer 2019 zuende, der heute noch mal einen fulminanten Spätsommer-Sonnen-Sonntag ablieferte.

Deshalb wird es Zeit, Berichte von Ausflügen dieses Sommers hier nachzuliefern.
Zum Start gibt es ohne viel Worte einen Prolog mit Bildern von sehr verschiedenen Touren.

a) langes Wochenende im östlichen Rothaargebirge (Hochsauerland) bei Winterberg-Züschen:

Foto 1: auf dem Bahntrassenradweg von Winterberg-Mitte zum Ortsteil Züschen (südöstl. Hochsauerlandkreis, NRW); Anfang Juli 2019

b) Sonntagsnachmittagsspaziergang im oberen Biebertal bei Arnsberg:

Foto 2: im oberen Biebertal beim Arnsberger Ortsteil Ainkhausen (nordwestl. Hochsauerlandkreis, NRW); Mitte August 2019

c) Mehrtagestour Waldecker Land:

Foto 3: Affoldern mit dem Affolderner See, östlich des Edersees; hinten der Kellerwald (Waldecker Land, Nordessisches Bergland, Hessen); Anfang September 2019

d) Mehrtagestour Eifel/Ahrtal/Rhein:

Foto 4: Burg Are über Altenahr im mittleren Ahrtal (mitte-östliche Eifel, Rheinland-Pfalz); Mitte September 2019

Fahrrad-Sternfahrt.Ruhr 2019 nach/in Hagen:

Foto 5: Radler-Sammlung am Letnetti-Platz im Iserlohner Stadtteil Letmathe, Station der Zulaufroute Menden – Hemer – Iserlohn zur Sternfahrt in Hagen (nordwestliches Sauerland, NRW); 22. September 2019

Zwischen Hitze- und Dürrewellen und Platzregen

Ich kann‘ s kaum glauben .. Aber seit gut zweieinhalb Stunden kommt hier im Nordsauerland durchgängig echter „Landregen“ herunter!

Ich kann mich gar nicht mehr genau erinnern, wann es zuletzt so lange gleichmäßig (also auch nicht zu heftig) hier geregnet hat, ich glaube, Anfang April ’19.

Denn die letzten Wochen waren bestimmt durch zwei massive Hitzewellen und vor allem durch eine lang anhaltende Trockenheit.

Das zeigen auch die Pegelstände der Hönne in Menden:

Man sieht, dass der Wasserstand durchgängig deutlich unter dem mittleren Niedrig(!)-Wasserstand liegt, ganz zu schweigen vom Abstand zum mittleren Wasserstand oder gar zum Mittelhochwasser.

Der 12-Monatsvergleich zeigt, dass sich damit das Problem des zweiten Hälfte 2018 wiederholt hat und nur Winter und Frühlingsanfang mal etwas mehr Wasser brachten:

In der Landschaft fand ich Ecken völlig ausgetrocknet vor, die ich – mit Ausnahme des letzten Spätsommers und Herbstes – seit Jahrzehnten nur gut nass (und matschig) kenne, wie hier im Lüerwald zwischen Menden-Oesbern und Arnsberg-Neheim:

Foto 1: ausgetrockneter Flachtümpel im Lüerwald bei Menden-Oesbern; 06. Juli 2019

Nur tiefere, schattig und windgeschützt liegende Wegespuren hatten noch Wasserreste:

Foto 2: stark abgetrockneter Forstweg im Lüerwald bei Menden-Oesbern; 06.07.2019

Im Garten sieht es nicht besser aus:

Foto 3: Apfelbaum mit braunen Blättern, kleinen und abfallenden Äpfeln, auf trockenem Rasen; 7. Juli 2019

Es gab zwar auch gelegentlich Schauer in den letzten Wochen – die waren manchmal auch heftig, aber immer viel zu kurz:

Foto 4: (kurzer) Regenschauer am Nachmittag des 20.07.2019

Nun gibt es hoffentlich – und auch wahrscheinlich – endlich eine Linderung der Wasserknappheit für Natur und Mensch …

Aus der Deckung

Schon wieder war hier aus verschiedensten Gründen leider für einige Wochen Funkstille im Blog ..

Deshalb ist es Zeit, wieder aus der Deckung zu kommen:

Foto 1: Feldhase am Gaxberg bei Menden/Sauerland am 1. Juni 2019

Auch diese Akeleien im Garten steckten ihre Blüten aus einer „Eiben-Deckung“:

Foto 2: Akeleien-Blüten zwischen Eiben-Zweigen im Garten; 01.06.19

2 Wochen später im Garten stieß ich beim Austragen des Komposts auf einen Nachtfalter in seiner „Tageslicht-Deckung“. Er flog mir – höchstwahrscheinlich von mir aufgescheucht – aus dem Sack mit dem tags zuvor zwischengelagerten Kompost entgegen. Ich setzte ihn auf die Unterseite eines Holzstücks:

Foto 3: Abendpfauenauge im Garten am 15. Juni 2019

Der Schmetterling zeigte seine Drohgebärde, indem er durch Zittern und Flattern Größe vorzutäuschen versuchte:

Auf der Hand im vollen Sommersonnenlicht fühlte sich der Falter sichtlich unwohl und hielt auch seine charakteristischen Merkmale verdeckt:

Foto 4: Abendpfauenauge (vermutlich Weibchen?) in der „Draufsicht“; 15.06.19

Erst nach Absetzen auf einem Blatt im Halbschatten sah man wenigstens teilweise den Pfauenaugenfleck von der Seite:

Foto 5: Abendpfauenauge an Haselnussblatt im Garten; 01.06.19