Gemischtes aus Flora und Fauna vom Julisonntagabend

Heute war hier im Nordsauerland ein – entgegen der meisten Wetterprognosen – wettergemäßigter und heiterer Sommersonntag. Es gab kein Unwetter und vor allem keinen Sturzregen wie noch vor 10 Tagen. Es fielen nur wenige Regentropfen.

Kurz vor dem einzigen kurzen Regenschauer am frühen Abend konnte ich im Garten einen C-Falter fotografieren, der aktuell gerne die Heckenkirschen aufsucht:

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Foto 1: C-Falter (vermutlich Weibchen) auf Blatt einer Heckenkirsche im Garten; 25. Juli 2021, früh abends

Nach dem Regenschauer radelte ich noch durch die  Felder und traf auf einen wenig scheuen Feldhasen:

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Foto 2: Feldhase am Feldwegrand in der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 25.07.21, spät abends; Foto stark gezoomt

Viele typische Hochsommerblumen, v. a. Stauden, blühen derzeit, darunter auch die „Königin der Nacht“, die Nachtkerze, deren Blüten sich immer erst um den Sonnenuntergang herum öffnen:

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Foto 3: Gemeine Nachtkerze am Wegrand zwischen Menden-Halingen und Iserlohn-Sümmern; dahinter verblühte = fruchtende Ackerkratzdisteln; 25.07.2021, spät abends

Jahresrückschau 2020-XXII: blühend und grünend zwischen Mitt- und Hochsommer

Nach leider schon wieder etwas Verzögerung mache ich weiter mit meinem Rückblick ins vorige Jahr und gehe dort in die Mitte des ersten vollen Sommermonats. Es ist die Zeit der Sommerblüten und des Sommergrüns, zumal es nicht zu heiß und zu trocken war:

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Foto 1: kleine Margerite – zwischen Klee, Gras und Moos – auf dem Rasen im Garten am 12. Juli 2020

 

Auch Weges-, Wald- und Wiesenränder standen in vollem Grün und voller Blüten:

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Foto 2: Sommervegetation am Wegesrand mit u. a. Schafgarbe (weiß), Flockenblumen (lila) und Echtem Labkraut (gelb); beim Sunderner Ortsteil Amecke, westlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 12.07.20

 

Weil zum Glück keine Dürre wie in den beiden vorangegangenen Sommern eintrat, gab es eine vergleichsweise gute Obstausbeute:

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Foto 3: Apfelbaum im Garten nach Regenschauer am 14.07.2020

 

Auch die Teiche hatten genug Wasser für Algen und Enten:

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Foto 4: Stockenten-Familie im Algenteppich auf dem vorderen Oeseteich in Menden/Sauerland; 19. Juli 2020

Mittjuli am Sauerlandrand und am Ruhrgebietsrand

Aus meinem 3-fach-Rückblick bzw. -tourenbericht der letzten beiden Artikel wird ab jetzt „nur noch“ ein Doppel-Sommer-Rückblick 2016/2017.

Im Juli des letzten Jahres war ich unterwegs mit meinem damals neuesten Fahrrad  am südöstlichen Rand des Sauerlandes, nahe der Grenze zu Hessen, unterwegs und blickte über eine Wald-Wiesen-Felder-Landschaft:

Foto 1: auf dem Höhenweg zwischen Hallenberg (-Braunshausen) und Medebach (-Dreislar) im Südosten des Hochsauerlandkreises (NRW), Blick nach Südosten, Richtung Hessen; Mitte Juli 2016

Die Wiesen waren vielfach frisch gemäht:

Foto 2: vom Höhenweg aus Foto 1 Richtung zentrales Sauerland; Juli 2016

… und Sommer-Wiesenblumen säumten die Wege:

Foto 3: Sommerwildblumen am Höhenweg aus Foto 2, u. a. mit Johanniskraut (gelb) und Hauhechel (purpur); Mitte Juli 2016

 

Knapp ein Jahr später, also im Juli dieses Jahres, machte ich eine Radtour – mit meinem ältesten Fahrrad – am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets und kam dabei u. a. durch eine Eschen-Allee im dörflichen Dortmunder Ortsteil Kleinholthausen-Großholthausen:

Foto 4: bei Dortmund-Kleinholthausen/Großholthausen, hinten Ausläufer des Ardeygebirges; Mitte Juli 2017

Ich durchquerte anschließend das Ardeygebirge und die Innenstadt von Witten und gelangte zum Ruhrtalradweg neben der Ruhrtalbahn:

Foto 5: auf dem Ruhrtalradweg bei Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, NRW), daneben Gleis der Ruhrtalbahn; Mitte Juli 2017

Der hier zu sehende Abschnitt der Ruhrtalbahn wird nur noch als Museumsbahn genutzt. Deshalb kann sich das (sommerliche) Grün rings um die Gleisanlagen entsprechend stark ausbreiten, zumal unmittelbar Wald angrenzt:

Foto 6: Gleisbett der Ruhrtalbahn mit angrenzendem Laubwald bei Witten (Ruhr); Mitte Juli 2017