Jahresrückblick II/2017: vom Novemberbunt zum Dezemberweiß

So, nun will ihn dann doch mal etwas beschleunigen, meinen Rückblick ins letzte Jahr , habe genug getrödelt damit … 😉

Ende November gab es im Garten immer noch recht viel buntes Herbstlaub, vor allem an den Buchen:

Foto 1: Rotbuche, Hainbuche und Waldfichte als (Busch-)Hecke im Garten; 21. November 2017

Im ersten Dezember-Drittel gab es einige (wenige) Schneetage, die das Gartengesicht natürlich sichtbar veränderten:

Foto 2: erster Saisonschnee am 3. Dezember 2017

Eine Woche später gab‘ s noch mehr weiße Pracht:

Danach bot der Garten eine richtige Winter-/Schneekulisse:

Foto 3: Schnee am 10.12.2017, nachmittags

 

Natur, Dichtkunst und Naturkunst im Wildwald

Am Vorabend des ersten Advent 2016 bei einem Besuch des Wildwald Voßwinkel zwischen Menden (Ortsteil Oesbern) und Arnsberg (OT Voßwinkel) herrschte ruhiges und trockenes Novemberwetter. Es war weder zu mild noch zu kalt für die Jahreszeit, es war trocken, mal neblig-trüb, mal heiter.

In den etwas abgelegeneren Teilen des Wildwalds gibt es mehrere Bereiche, die heutzutage weitgehend der Natur überlassen sind, wo u. a. umgefallene Bäume liegen bleiben:

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Foto 1: im sog. „Urwald“ des Wildwalds Voßwinkel (bei Arnsberg, nordwestl. Hochsauerlandkreis); 26.11.16

Aber selbst hier gibt es Spuren  menschlicher Kunst (im allerdings allerweitesten Sinne) in Gestalt von (Namens-)Einritzungen im Baumstamm.

Deutlich höhere Sprach-Kunst findet sich entlang der Rundwanderwege, wo man verstreut Dichtersprüche u. a. Zitate mit Natur- und Waldbezug in kleinen Tafeln angebracht hat:

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Foto 2: im Wildwald Voßwinkel, am Rundwanderweg West; 26.11.16

Auf dem Glasdach des (Wetterschutz-)Unterstandes im „Urwald“ des Wildwalds hat die herbstliche Natur selbst ein kleines Kunstwerk aus Blättern, Früchten usw. geschaffen:

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Foto 3: Laub, Samen und Früchte von Buche, Ahorn, Birke, Eiche u. a. auf dem Glasdach des Unterstandes im „Urwald“ des Wildwalds Voßwinkel; 26.11.16

Herbst-Advent-Übergang

Rechtzeitig zum Beginn der Adventszeit 2014 stellte sich nach einem bis dahin unterm Strich ungewöhnlich milden und sonnigen November eine für den Übergang vom Spätherbst zum Frühwinter eher typische Witterung und Gesamt-Stimmung ein. Am letzten Novembersamstag und Tag vor dem 1. Advent gab es nach frostiger Nacht einen zwar heiteren und trockenen, aber auch kalten Tag mit teils ganztägig sich haltendem Raureif hier im Sauerland.
Auf den Höhen des Lennegebirges gab es eine „Winter-Erwartungs-Atmosphäre“ mit tief stehender Sonne und diesig-neblig verhangenen Bergen mit kaum noch (buntem) Laub:

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Blick von der Aussichtsplattform auf dem Schomberg beim Sunderner Ortsteil Wildewiese über das Lennetal und die umgebenden Berge und Nebentäler (mittleres Sauerland); Ende November 2014

Auf dem obigen Foto sieht man auch erste Vorbereitungen für den Wintersport, nämlich aufgestellte Pistenbegrenzungen.

Und die Natur scheint sich auf Advent und Weihnachten vorzubereiten. Das kam mir jedenfalls in den Sinn, als ich diese beiden Bäume im Wald sah; ein Apfelbaum, dessen noch immer an den Zweigen hängende rote Äpfel wie Weihnachtsschmuck aussehen und der Wipfel der Lärche daneben leuchtet wie mit Weihnachtskerzen:

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Apfelbaum (links) und Lärche im Mendener Stadtforst Waldemei (Nordsauerland); Ende November 2014