Tourenvergleich: Schneespaziergang vor der Tür vs. Radtour um Hallenberg, Teil 5

In diesem Abschnitt der beiden sehr unterschiedlichen Touren aus Hochwinter und Spätsommer zeige ich Bilder von Ausblicken mit „Rahmen“.

Beim Spaziergang durch den frisch verschneiten Wald habe ich ein Foto in Längsrichtung der Waldwiese entlang des Bachs gemacht, und zwar von hinter dem Waldsaum, sodass der Eindruck eines Bilderrahmens entsteht:

Foto 1: Wiese im Gehölz Plattheidersiepen beim Mendener Ortsteil Bösperde, mit Schwarzerlen-Zweigen im Vordergrund; 7. Februar 2021

Noch stärker ist die Anmutung eines Bilderrahmens bei meiner Aufnahme von der Radtour Anfang September in der Umgebung von Hallenberg im Hochsauerland, das ich von einem Aussichtsturm (ein sehr spezieller, worüber ich später noch berichten werde ..) machte:

Foto 2: Ausblick vom Aussichtsturm „Sauerland-Stabil-Stuhl“ auf den Hallenberger Ortsteil Hesborn, mit den südöstl. Ausläufern des Rothaargebirges im Hintergrund, Hochsauerlandkreis, NRW; 7. September 2021

Tourenvergleich: Schneespaziergang vor der Tür vs. Radtour um Hallenberg, Teil 4

In meinem vergleichenden Tourenbericht komme ich nun an Stellen mit etwas weitereren Aussichten als in den bisherigen Teilen. Wobei auch darin zwischen den beiden Ausflügen große Unterschiede bestanden. Denn hier vor der Haustür im nur leicht hügeligen Nordsauerland schweift der Blick selten so weit wie im bergigen Hochsauerland.

Beim Gang entlang des Baches Plattheidersiepen durch den frischen Schnee war die Aussicht von dessen Böschungsrand schon fast die weitreichendste dieses Spaziergangs; außerdem schränkten der schneewolkengraue Himmel und rieselnde Schneeflocken Licht und Sicht ein ..

Foto 1: Blick von Süden auf den mittleren Abschnitt des Plattheidersiepens in Menden/Sauerland am 7. Februar 2021

Auf meiner Radtour genau 7 Monate später im Hochsauerland gab es höhere Aussichtspunkte und besseres Licht:

Foto 2: unterwegs auf einem Feldweg zwischen den Hallenberger Ortsteilen Liesen und Hesborn; südöstliches Hochsauerland; 07.09.21

Tourenvergleich: Schneespaziergang vor der Tür vs. Radtour um Hallenberg, Teil 3

Bei meinem vergleichenden Bericht zweier sehr verschiedener Touren fällt auch die „dritte Station“  ziemlich unterschiedlich aus. Auf dem insgesamt nur ca. halbstündigen Spaziergang durch den Schnee Anfang Februar machte ich nur „Fotohalte“, aber keine echte Pause. Nach dem ersten Abschnitt entlang des Bachs verließ ich kurz das Tal und ging eine Böschung hinauf, um mir die Grenzfläche zwischen Acker, Weide, Wiese und Wäldchen anzusehen:

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Foto 1: Acker-/Weidenrand oberhalb des Plattheidersiepens in Menden/Sauerland; 7. Februar 2021

Auf meiner mehrstündigen (ganztägigen) Radtour rund um Hallenberg dagegen machte ich jede Menge Pausen, nicht nur zum Fotografieren:

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Foto 2: Radtourpause zwischen Dreisbachtal (im Rücken) und Wehlenbachtal  östlich von Hallenberg im südöstl. Hochsauerlandkreis, NRW; 7. September 2021

November-Winterherbstwechsel-Ende

Der diesjährige November ging recht spektakulär zu Ende. An seinem vorletzten Tag gab es einen kleinen und kurzen Wintereinbruch mit sogar etwas Schnee:

Foto 1: Blick aus dem adventlichen Fenster zum Feldahorn am 29. November 2021, gegen 10:00 Uhr

Erst gegen Mittag taute der Schnee allmählich. Im Garten mischten sich novembertypisch buntes Herbstlaub, nasser Schnee und grünes Gras:

Foto 2: Schneereste und Laub von Rot- und Hainbuchen im Garten am 29.11.21, ca. 13:00 Uhr

Tags drauf, am letzten Novembertag, war es schon wieder milder und statt Schnee gab es Dauernieselregen mit eingestreuten stärkeren Schauern:

Foto 3: Blick aus dem regennassen Fenster am 30.11.2021, Menden/Sauerland

Tourenvergleich: Schneespaziergang vor der Tür vs. Radtour um Hallenberg, Teil 2

Dieser Teil meines vergleichenden Tourenberichts schließt ziemlich unmittelbar an Teil 1 an, zeitlich und räumlich.

Beim Spaziergang im frischen Schnee ging ich weiter entlang des Bachs durch Gelände, das außerhalb von Frost und Schnee eher unzugänglich ist:

Foto 1: im Gehölz Plattheidersiepen am gleichnamigen Bach (rechts); Menden/Sauerland, NRW; Sonntag, 7. Februar 2021, Vormittag

Auch das Foto des anderen Ausflugs, Radtour im Spätsommer im Hochsauerland, entstand nahe am zweiten Bild aus Teil I, nämlich im Bachtal, das dort in der Bildmitte lag:

Foto 2: im Dreisbachtal (zugleich Naturschutzgebiet) bei Hallenberg, südöstlicher Hochsauerlandkreis, NRW; Anfang September 2021

Tourenvergleich: Schneespaziergang vor der Tür vs. Radtour um Hallenberg, Teil 1

Nach längerer Pause gibt es mal wieder einen vergleichenden Tourenbericht hier im Blog.

Dieser enthält zwei sehr unterschiedliche Ausflüge: ein Rundgang durch den Schnee am ersten Tag des Wintereinbruchs im Februar dieses Jahres einerseits und eine Radtour im südöstlichen Hochsauerland Anfang September andererseits.

Direkt zu Fuß von zuhause aus ging ich während durchgängigen Schneefalls zum nächstgelegenen (kleinen) Wald und zum dortigen Bach:

Foto 1: am Plattheidersiepen in Menden/Sauerland; Sonntag, 7. Februar 2021, vormittags

Sieben Monate später radelte ich bei Sonne und angenehmer Wärme in der Umgebung von Hallenberg ganz im Südosten des Sauerlandes und von NRW. Hallenberg liegt im Hochsauerland, der östliche und südliche Teil seines Stadtgebietes sieht aber alles andere als typisch aus für das Sauerland, denn hier beherrscht eine weite Offenlandschaft das Bild.

Foto 2: Landschaft östlich von Hallenberg, am Dreisbachtal; südöstlicher Hochsauerlandkreis; Anfang September 2021

Jahrestageszeitenstimmungsbild 12: Spätsommersonnennachmittag im Mittelgebirgswald September 2004

Mitte September 2004 war ich unterwegs auf dem Rothaarsteig von Winterberg (Hochauerland) bis Kirchhundem (Kreis Olpe / Südsauerland). Es war jahreszeitentypisch morgens frisch und nachmittags sommerlich warm, die Sonne schien den ganzen Tag, aber Dunst lag über Bergen und Tälern:

Foto: Auf dem Rothaarsteig zwischen Schmallenberg (Hochsauerlandkreis; in Blickrichtung) und Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein); Mitte September 2004

Auf dem über 17 Jahre alten Bild fallen sofort die damals noch sehr grünen und gesunden Fichtenbestände in allen Altersklassen auf.

Schwieriger ist es schon, die Jahreszeit aus dem Foto abzulesen, die immergrünen Fichten taugen dazu ja kaum. Am ehesten kann man den Spätsommer an dem fortgeschrittenen Vegetationszustand der Sträucher und Stauden im Vordergrund erkennen.

Radelbilder aus dem späten Sonnen-Sommer

Der Sommer 2021 war ja eigentlich „normal / wie früher“, also unterm Strich nasser und kühler als in den letzten ca. 20 Jahren. Sonne und Hitze waren eher selten in diesem Jahr. Ganz zum Schluss, drehte der sonnige Sommer aber noch mal auf.

Ich hatte genau dann ein paar Tage frei und Kurzurlaub gemacht. Wanderungen und vor allem Radtouren standen auf dem Plan.

Zunächst ging es nach Norden über den Haarstrang ins Flachland, wie hier zwischen Werl und Welver:

Foto 1: Radweg am Mühlenbach zwischen Werl und Welver, westlicher Kreis Soest, NRW; 02. September 2021

Nach dem Wochenende war ich im Südosten Westfalens, des Sauerlands und des Rothaargebirges:

Foto 2: Waldweg zwischen Wallershöhe, Moselkopf und Ziegenhelle; Rothaargebirge, Wittgensteiner Land, Kreis Siegen-Wittgenstein, NRW; 08.09.21

Einen Tag später ging es bei – zumindest vormittags – strahlend blauem Himmel wieder auf Heimfahrt:

Foto 3: auf der Fahrt vom Winterberger Ortsteil Züschen über den Ex-Bahntrassenradweg nach Winterberg (Mitte/Bhf.), Rothaargebirge, südöstlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 09.09.21

Jahresrückschau 2020-XXVIII: durch den September-Spätsommer

Der September des letzten Jahres bot einen echten Spätsommer mit einem guten Mix aus Wärme und Kühle, Sonne, Wolken und Regen.

Die dennoch  weiter sichtbaren Folgen von Dürre hatten ihren Ursprung eher in den Vorjahren und im trockenen Frühjahr:

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Foto 1: abgestorbener, teils gefällter Fichtenbestand im Mendener Stadtforst Rothenberg; im Vordergrund am Wegesrand u. a. Drüsiges Springkraut, Reitgras und Honiggras; Menden/Sauerland, NRW; 6. September 2020

Zur Monatsmitte setzte allmählich in und an den Wäldern vom Boden bis in die Baumkronen die Herbstverfärbung ein:

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Foto 2: junger, teils naturverjüngter, Wald im Mendener Stadtforst Waldemei; vorne eine Staudenflur mit Ampfer, Wasserdost u. a.; 18.09.2020

An den echten Vollsonne-Tagen des letzten Spätsommers gab es stimmungsvolle Spätnachmittagssonne über der Landschaft, beim Fotografieren in der richtigen Richtung inklusive langen eigenen Schattens:

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Foto 3: Blick über die Landschaft zwischen Oelinghausen, Herdringen und Holzen; Stadt Arnsberg, nordwestlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Jahresrückschau 2020-XXVII: in den Spätsommer Ende August / Anfang September

In den zweiten Teil meines letztjährigen Jahresurlaubs fiel der Monatswechsel August/September, der spätestens auch den Übergang in den Spätsommer markiert.

Es blieb leicht durchwachsen und nur mäßig warm. Die Spätsommerstauden im Wald gediehen dank der nicht so großen Trockenheit recht üppig:

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Foto 1: Holzstapel am Waldwegrand, dazwischen wachsen Kletten, Drüsiges Springkraut, Wasserdost und Goldrute; Lüerwald zwischen Menden/Sauerland und Arnsberg, Ortsteil Voßwinkel; 29. August 2020

 

Typische Spätsommervegetation gab es natürlich auch außerhalb des Waldes, z. B. an Wiesen und Weiden:

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Foto 2: Schafweide an der Edelburg bei Hemer, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 30.08.20, abends

 

Nicht alle Wildblumen blühten noch, viele trugen schon länger ihre Fruchtstände, während die meisten Bäume noch in vollem Blattgrün standen:

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Foto 3: Blick auf den Gaskugelbehälter im Wuppertaler Stadtteil Vohwinkel, Niederbergisches Land, Rheinland, NRW; 1. September 2020

 

Der Gesamteindruck der ersten Septembertage war – “ jahreszeitengerecht“ – doch sommerlich, auch auf meinem letzten Tagesausflug, nämlich ins Münsterland:

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Foto 4: Pferdeweide am Rande eines Laubwaldes bei Telgte, östliches Münsterland, nördliches Westfalen, NRW; 02.09.2020