Schneefebruar 2021-IV: die Reste

Am letzten Wochenende löste ein „voreiliger“ Vorfrühling den späten Hochwinter ab. Der viele Schnee war weitgehend durch Wärme und Sonne aufgezehrt. Nur Reste aus Schneeverwehungen hielten sich noch, z. B. an  Straßenrändern:

Foto 2: Schneereste an der Kreisstraße zwischen dem Mendener Ortsteil Asbeck und dem Balver Ortsteil Eis(!)born, nordöstlicher Märkischer Kreis, NRW; 21. Februar 2021, früher Nachmittag

Der Ausblick auch in Lagen über 300 m zeigte so gut wie kein eisiges Weiß mehr:

Foto 2: Aussicht vom Ebberg-Turm bei Balve-Eisborn nach Südosten bei Arnsberg-Retringen, mit Schneeresten entlang der Straße (unterhalb des Windrades); nördliches Sauerland; 21.02.2021

Auch diese Reste zeige ich noch mal aus der Nähe und mit strahlend blauem Himmel darüber:

Foto 3: Kreisstraße zwischen Balve-Eisborn und Arnsberg-Retringen mit Resten von Schneeverwehungen am 21.02.2021, Nordsauerland im Dreieck der Städte Menden (nach links), Balve und Arnsberg

Jahrestageszeitenstimmungsbild 7: Erstmärzwinter 2004

Nach zuletzt beständigem Wechsel zwischen Rückblick auf das vergangene Jahr und aktuellen Beiträgen streue ich nun mal wieder einen Artikel aus den „Alt-Serien“ des Blogs ein ..

Am 1. März (also meteorologischer Frühjahrsbeginn) 2004, ein Montag, gab es einen sonnig-frostigen Wintertag im Sauerland, an dem ich mir damals spontan freinahm und eine Wanderung im Hochsauerland zwischen den beiden bekannten Wintersportorten Willingen (Upland/Hessen) und Winterberg (Westfalen) unternahm.

Im Naturschutzgebiet „Neuer Hagen“, einer Hochheide auf ca. 800 m Höhe, nahm ich u. a. ein Foto der – dünnen – Pulverschneedecke mit leichten Schneeverwehungen auf:

Foto 1: auf der Hochheide „Neuer Hagen“ beim Winterberger Ortsteil Niedersfeld, nahe der Grenze NRW/Hessen; 1. März 2004

Außerdem versuchte ich mich auf dieser Tour an einem meiner ersten – und überhaupt wenigen – „Selfies“ mit meiner damaligen (ersten) Digitalkamera (kein Handy!):

Ich bin übrigens auch deshalb auf diesen Beitrag und dieses Foto gekommen, weil meine darauf gezeigte Lieblings-Outdoor-Winterjacke, die ich damals wenige Monate hatte, gestern, also nach gut 17 Jahren, wohl ihre Ausflugstauglichkeit verloren hat, weil der Reißverschlussansatz unten – vermutlich unrettbar – ausgerissen ist. Für den Garten o. ä. dürfte es aber mit den Klettverschlüssen noch reichen ..

Jahresrückschau 2020-VI: wetterwendisches Februar-Ende

Wie schon im letzten Rückblicksartikel geschildert, hatte der vergangene Februar drei Sonntage mit Sturm in Folge. Mit einem Kurzvideo vom letzten dieser Sonntage (23.02.2020) starte ich auch diesen Beitrag:

 

Wenige Tage später gab es dann den einzigen Tag mit einer Schneedecke des letzten Jahres im heimischen Garten:

Foto 1: Schnee im Garten am 26. Februar 2020, vormittags; auch eine Ringeltaube auf dem Rasen ist – halb verdeckt von Zweigen – zu sehen

Der Februar ’20 – wegen Schaltjahr übrigens in „Langversion“ – endete  dann auch mit einem wechselhaften Tag mit Regen und Sonne (=> Regenbogen):

Foto 2: Wolken eines abziehenden Schauers und Regenbogen über Menden/Sauerland; am 29. Februar 2020, nachmittags

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VII: blau-weiß und grün-gelb durch den März

Mitte März letzten Jahres gab es oft einen Sonne-Wolken-Mix mit entsprechenden weiß-grau-blauen Himmelsansichten:

Foto 1: Wolken zwischen Menden/Sauerland und Fröndenberg/Ruhr (hinten) am 17. März 2019

Am Boden gesellten sich die Farben von immer mehr Frühblühern dazu:

Foto 2: blühende Kornelkirsche im Garten am 17.03.2019

Das Gelb und Grün (junge Zweige) der Kornelkirsche fand sich noch  intensiver an den Trauerweiden am Flussufer:

Foto 3: Trauerweiden an der Hönne in Menden/Sauerland; 24.03.2019

In einigen Hecken mischten sich grüne Blätter des Vorjahres mit „aktuellen“ frisch-grünen Blättern und weißen Blütenbüscheln, die vor blauem Himmel ähnlich aussehen wie die wenigen kleinen Wolken:

Foto 4: Hecke in Menden/Sauerland mit Brombeeren und Vogelkirschen; 30.03.2019

Die Musik kommt heute von der Band „Nektar“ aus deren 1975er-Album „Recycled“ mit dem Stück „Recycle“, was einmal zur Verwendung der Fotos aus dem letzten Jahr für diesen Rückblick passt und allgemein zur regelmäßigen Wiederkehr der Jahres- und Tageszeiten.

„[….] Reminding you to slow the wheel
Now, nearing the end of the day
Look, never a moment too soon, or late [….]Count the hours, the weeks, the days […]“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VI: Knospen, Blüten, Sonne, Regen und Glasblicke Anfang März

Wieder fällt mein Rückblick aufs vergangene Jahr in fast die gleiche Jahreszeit wie gerade beim Schreiben ..

Beim letztjährigen Start in den März zeigten sich erste Frühlingserscheinungen in der Pflanzenwelt, z. B. aufknospende  Sträucher:

Foto 1: Schwarzdorn-(Schlehen-)Zweig in Menden/Sauerland; 02. März 2019

Eine Woche später waren viele Frühjahrsblüher schon viel weiter:

Foto 2: Korkhasel im Garten in voller Blüte am 09.03.2019

Am 09.03.2019 gab es nach anfänglichem Sonnenschein später noch Regenschauer, sodass sich der Blick – erst recht durchs Fenster – auf den Hasel ziemlich anders darstellte:

Foto 3: Blick durchs regennasse Fenster in den Garten (mit Korkhasel), links Metallthermometer; 09.03.2019

Abends kam die Sonne pünktlich für eine farbenfrohe Dämmerung wieder hervor zu einem Foto aus der Haustür mit „halbem Glaskugelblick“:

Foto 4: Sonnenuntergang nach Regen-Ende am 09. März 2019, mit Lampenglas der Haustürleuchte links

Zum heutigen Artikel passt wegen der gezeigten unterschiedlichen Kamerablickwinkel das Rush-Stück „The camera eye“ (obwohl es darin hauptsächlich um  transatlantische Stadteindrücke New York – London geht) vom 1981er Album „Moving pictures“. Der doppeldeutige Albumtitel ist auf dem Cover gut dargestellt. Es enthält auch Anspielungen auf weitere Songs der Platte, z. B. vorne auf „Witch hunt“:

https://www.youtube.com/watch?v=fjrHJhMHyIM

Februar-Sturmsonntage 2020

Obwohl ich mich im vorigen Artikel gerade erst wieder zum Durchhalten und zur Eile beim laufenden Rückblick aufs vergangene Jahr motivieren wollte, bringe ich jetzt doch erst mal wieder was Aktuelles 😉

Die nun schon drei Sonntage mit Sturm in diesem Februar verleiten mich einfach zu einem  Beitrag über dieses Wetterphänomen.

Am vorletzten Sonntag lichtete ich diese windzerzauste Birke am Feldrand im heimischen Menden/Sauerland ab:

Foto (1): Birke im Wind am Feldrand zwischen den Mendener Ortsteilen Papenbusch und Bösperde; 16.02.2020

Am letzten Sonntag (Karneval/Tulpensonntag, 23.02.2020) fegte am späten Nachmittag eine heftige Schauerböe durch den Garten:

Dazu fällt mir als „Soundtrack“ mit halbwegs passendem Text „Force ten“ von Rush aus 1987 ein:

Look in… to the eye of the storm
Look out… for the force without form
Look around… at the sight and the sound
Look in, look out, look around…“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – V: blauer Himmel, lila Blüten und trockenes Unterholz zum Februarausklang

Ich bin schon wieder arg in Verzug geraten mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr .. So kommt es, dass dieser Beitrag ziemlich genau vor einem Jahr „spielt“.

Ganz anders als in diesem Februar ging der letzte volle Wintermonat 2019 trocken, sonnig und windschwach zuende. Es zeigte sich oft tiefblauer Himmel:

Foto 1: alte Villa in Alt-Arnsberg unter tiefblauem Himmel; 24. Februar 2019; nordwestliches Hochsauerland

Aussichten waren ungetrübt von Nebel, Wolken oder Dunst:

Foto 2: Aussicht vom Ehmsen-Denkmal über die Ruhr auf Arnsberg; 24.02.2019

Die Frühjahrsblüher und ihre  Betrachter konnten sich vor einem Jahr ebenfalls an viel Sonne erfreuen:

Foto 3: Krokusse auf Rasen im Park der Wilhelmshöhe in Menden/Sauerland; 27.2.2019

In den Wäldern war der Frühling noch nicht sehr weit gediehen. Der Waldboden war trocken, aber nicht mehr ausgetrocknet wie noch im vorangegangenen Sommer und Herbst (2018):

Foto 4: im Mendener Stadtforst Waldemei am 28.02.2019

Auch die musikalische Untermalung dieses Beitrags bezieht sich auf meine „Verspätung“ im Jahresrückblick – Saga mit „Don’t be late“ aus 1980:

https://www.youtube.com/watch?v=tYt7dWb2knc

 

 

Verschiedenartige Ausflüge auf der Schleifkottenbahn im März

Nach längerer Pause gibt es mal wieder einen vergleichenden Tourenbericht hier im Blog ..

Gemeinsam haben die beiden Ausflüge die Strecke und den gleichen Märztag. Es ging über die stillgelegte Bahnstrecke der Schleifkottenbahn im südwestlichen Sauerland bei Halver.

Bei der ersten Tour in 2013 fuhren wir mit einem für die Schiene umgebauten Kleinbus („Schienentaxi“) über die Gleise:

Foto 1: „Schienentaxi“ der Schleifkottenbahn am ehem. Bahnhof Oberbrügge (Stadt Halver, Sauerland, Märkischer Kreis); aufgenommen aus dem ehem. Stellwerk; 23. März 2013

Es war am Ausflugstag ’13 nasskalt und im südwestfälischen Mittelgebirge lagen noch Schneereste.  Wir fuhren durch die Landschaft des Märkischen Sauerlandes  bergauf, der Blick aus dem Bus nach hinten zeigt also bergab:

Foto 2: Blick aus dem „Schienentaxi“ nach hinten, d. h. gegen die Fahrtrichtung, zwischen Oberbrügge und Halver (Mitte); 23.03.2013

End- und Zielpunkt der Fahrt war der ehemalige „echte“ und heutige Kultur-Bahnhof Halver:

Foto 3: Kulturbahnhof Halver mit  dem  hinten links, hinter dem Kfz-Parkplatz, „parkenden“ Schienentaxi; südwestlicher Märkischer Kreis; 23.03.2013

Genau 6 Jahre später, also im März 2019, machten wir eine Neuauflage des Ausflugs über die Schleifkottenbahn, diesmal per Fahrrad-Draisine:

Foto 4: Draisinen neben ausrangiertem Schlafwagen-Waggon in Halver-Oberbrügge; links die Gleise der seit 2016 wieder für den Personenverkehr reaktivierten Volmetalbahn; 23. März 2019

Der Himmel war an diesem Tag zwar zunächst ähnlich trüb wie in 2013, aber es war deutlich milder, frost- und schneefrei, somit fürs Radeln auf Schienen passend:

Foto 5: per Draisine unterwegs auf der Schleifkottenbahn, Hinfahrt bergauf, vor dem einzigen Tunnel der Strecke; 23.03.19

Entlang der Gleise gab es auch einige tierische „Streckenposten“ 😉

Foto 6: Katze am Bahndamm der Schleifkottenbahn, von der (langsam bergauf) fahrenden Draisine aus – leicht gezoomt – fotografiert; 23.03.2019

Zwischendurch gab es sogar ab und zu sonnige Ausblicke in die Landschaft:

Foto 7: der Weiler „Siepen“ bei Halver, vom Bahndamm der Schleifkottenbahn aus gesehen; 23.03.2019

Die Rückfahrt führte dann bergab, was deutlich mehr Schwung auf den Schienen brachte:

Foto 8: mit der Draisine bergab von Halver (Mitte) Richtung Volmetal; 23. März 2019

Im abschließenden Kurzvideo ist das noch etwas besser zu sehen:

Drei sehr verschiedene Vogelmahlzeiten im Garten

Insgesamt habe ich im Winter 2018/2019 leider weniger Fotos von Vögeln am Futterplatz – oder auch anderswo – im Garten machen können als in den meisten Vorjahren.

Jetzt, zum Ende des (kalendarischen) Winters, zeige ich einige dieser Aufnahmen mit sehr unterschiedlichen Vogelarten mit außerdem stark verschiedenem Nahrungsspektrum und -verhalten:

Los geht es mit einem Amsel-Hahn, der sich an einem Apfel-Rest gütlich tut:

Foto 1: Amsel-Männchen mit Apfel am Futterplatz im Garten; Anfang Februar 2019; durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Recht häufig zu Gast am Futterplatz waren auch Ringeltauben, die immer sehr gründlich und geduldig alle Sämereien aufpicken:

Foto 2: Ringeltauben am Futterplatz (und Tränke) im Garten; Anfang März 2019; durch Fensterscheibe aufgenommen

Gar nichts am Hut mit vegetarischer Kost hat dagegen der Sperber, der sich – ganz in der Nähe des Futterplatzes aus den vorigen Bildern – seine Lieblingsspeise ‚Kleinvogel‘ geschnappt hatte:

Foto 3: Sperber (vermutlich Weibchen ..?) im Garten, mit schon arg gerupftem und angenagtem Kleinvogel als Beute; Mitte März 2019, durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Weil ich den Greif zu spät entdeckt habe (kurz vor seinem Abflug), weiß ich nicht, was/wen er wo und wie auf seiner Jagd geschlagen hatte. Auch Federn des Pech-/Beutetiers habe ich nirgends (mehr)  gefunden …

 

Spätwinterwende vom Vorfrühling zum Sturmmärz

Das letzte Drittel des (kalendarischen) Winters 2018/2019 brachte einen abwechslungsreichen Verlauf hervor.

Die zweite Hälfte des Februars ’19 zeigte sich vorfrühlingshaft mit, ja, beinahe sogar schon frühsommerlichen Zügen, so auch noch am letzten Februartag:

Foto 1: Vorfrühlingswetter im Mendener Stadtwald „Waldemei“, nordwestliches Sauerland; 28. Februar 2019, mittags

Beim Monatsübergang zum März, also am Karnevalswochenende, wurde der etwas voreilige Frühling ausgebremst, obwohl auch dann noch zeitweise die Sonne herauskam  und vor allem viele Frühblüher zu sehen waren:

Foto 2: blühende Salweide in Menden/Sauerland, Stadtteil Papenbusch; 2. März 2019

Der zweite Märzsamstag war dann schon aprilartig-wechselhaft mit viel Wind und noch mehr Regen:

Foto 3: Regenwasser mit „Mini-Windbruch“ in Garagenzufahrt; 9. März 2019, nachmittags

Einen Tag später, am zweiten Märzsonntag (10.03.19), beherrschte  das Sturmtief „Eberhard“ mit heftigen Windböen das Geschehen: