Zwischen Sommerhimmel, Kalk und blauem Grundwasser

Am gestrigen Sonntag, an dem zum Glück die erste – und dann auch gleich zu heftige – Hitzewelle dieses Jahres schon wieder abgeebbt war, war ich unterwegs in der frühsommerlichen Landschaft beim Balver Ortsteil Eisborn im nördlichen Sauerland:

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Foto 1: Blick von Balve-Eisborn über das obere Hönnetal auf den südlichen Balver Wald; Anfang Juni 2015

Vom Standort des ersten Fotos nur etwa einen km entfernt stößt man auf die Folgen eines unter dieser Landschaft liegenden Bodenschatzes, nämlich auf einen Steinbruch mit Massenkalk:

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Foto 2: Steinbruch Asbeck bei Balve-Eisborn; hinten der nordöstliche Teil des Balver Waldes; Anfang Juni 2015

Auf dem Grund des aktuell noch voll im Betrieb befindlichen Steinbruchs hat sich ein „See“ aus kalkhaltigem Grundwasser gebildet, welcher das Himmelsblau besonders intensiv spiegelt:

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Foto 3: Steinbruch“see“ am Grund des Steinbruchs Asbeck; Anfang Juni 2015

Ein Steinbruch ist ohne Frage ein tiefer (nicht nur im ursprünglichen Wortsinn) Eingriff in Natur und Landschaft. Dennoch entsteht nach dem Gesteinsabbau eine Folgelandschaft und -vegetation, die irgendwann neue Chancen für die Umwelt bieten kann:

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Foto 4: Steinbruch Asbeck zwischen Balve-Eisborn, Menden-Asbeck und Hemer-Deilinghofen (ganz hinten); Anfang Juni 2015