Feldahorn-Herbstverwandlung ’19

Auch in diesem Jahr muss ein Artikel zur allherbstlichen Verwandlung des Feldahorns vorm Fenster im Garten sein 😉

Ende September ’19 zeigten sich in seinem Laub zwar schon erste Verfärbungen, aber er hatte noch ganz überwiegend Grün an sich – trotz des vorangegangenen trockenen Sommers. Dessen Folgen wiederum zeigen sich deutlich am großen braunen Fleck im Rasen unterm Baum, der an jenem Sonntagnachmittag zum ersten Mal nach vielen Wochen wieder richtig Regen abbekam:

Foto 1: 29. September 2019, früher Nachmittag

Am zweiten Novembersonntag ist das Laub zwar schon deutlich bunter, aber hängt immer noch zum größten Teil am Baum:

Foto 2: 10. November 2019, mittags

In der vergangenen Woche dann schritten Verfärbung und Laubabwurf weiter voran, sodass sich gestern die hellgelbe „Leuchtphase“ des Feldahorns und Laub von ihm auf dem – schon seit einigen Wochen auch wieder lückenlos grünen – Rasen eingestellt hatten:

Foto 3: 16. November 2019, mittags

Spätnachmittags leuchteten die oberen Blätter dann vor dem (gestern noch) blauen (heute durchgängig grauen) Himmel in einem eher orangefarbenen Ton:

Foto 4: 16. November 2019, später Nachmittag; oben im Sonnenlicht, unten schon Schatten

Sonnenuntergänge zwischen Spätsommer und Vollherbst, zwischen Abendhimmel und Herbstwald

Als Intermezzo zu meinen gerade laufenden Tourenberichten aus dem vergangenen Sommer zeige ich diesmal mein erstes Foto nach den Spätsommer-Kurzurlauben und mein bisher letztes Foto (von heute Nachmittag).

Beide sind abends bzw. nachmittags zum Sonnenuntergang entstanden. Das erste entstand Mitte September zuhause aus dem Fenster und zeigt einen Abendrot-Himmel mitsamt Abendwolken:

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 13.09.2019

Ganz ohne Wolken und überhaupt mit nur wenig Himmel im Bild habe ich das heutige Foto im bunten Herbst-Laubwald in Richtung der untergehenden Sonne aufgenommen:

Foto 2: herbstlicher Laubwald im Abendrot am Ebberg zwischen Menden-Asbeck und Balve-Eisborn (nordöstlicher Märkischer Kreis, Nordsauerland, NRW) am 10.11.2019

 

 

Jahreszeitenrückblick 2018 – Ende(n)

Weil mir die Frühjahrsfotos (genauer: Frühlingstage mit Fotos) für den Jahreszeitenrückblick 2018 nun ausgehen, wird dies der letzte Beitrag meiner Rückblende. Weitere Fotos aus dem letzten Jahr habe ich entweder schon gebracht oder ich nutze sie künftig noch für  Beiträge außerhalb dieses Rückblicks ..

Mein letztes Bild zum/vorm (kalendarischen) Frühjahrsende ’18 zeigt passend dazu ein Tagesende:

Foto 1: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland, 11. Juni 2018, 21:45 Uhr

Mein Abschlussfoto aus dem letzten Sommer stammt vom Ende meiner Saarland-Radtour, dem einzigen Tag mit (leichtem) Regen des zugehörigen Kurzurlaubs. Ein einzelner Baum mit leuchtendem Laub liefert einen klaren Fingerzeig auf den bevorstehenden Herbst:

Foto 2: an der Saar am Ausgang der Saarschleife, nordwestliches Saarland; 13. September 2018

Das Herbstfoto vom dritten Novembersonntag ’18 repräsentiert noch einmal die überwiegende Witterung des letzten Jahres, Sonne und blauen Himmel:

Foto 3: Blick in die Herbstlandschaft bei Eisborn, Stadt Balve, Märkischer Kreis, Nordsauerland; 18. November 2018

Mein letztes Foto überhaupt aus 2018 zeigt nicht das Silvesterfeuerwerk und auch sonst nichts vom Himmel, sondern den Gartenboden mit Regenwurm-Spuren, die letztes Jahr nur selten zu sehen waren:

Foto 4: Regenwurmhaufen auf dem Rasen am 31.12. (Silvester) 2018, mittags

voller Novemberbach – leerer Augustbach

Anfang November letzten Jahres (2017) kam ich auf einer Radtour am Hasbach beim Arnsberger Ortsteil Bachum vorbei, der damals leichtes Hochwasser führte:

Foto 1: der Hasbach bei Arnsberg – Bachum, nordwestlicher Hochsauerlandkreis; 5. November 2017

Einige Wochen zuvor war der Bach dort auch (ein wenig) renaturiert und die Ufer modelliert worden; deshalb war die Vegetation etwas schütter.
Das Wasser rauschte aber ordentlich:

Am vergangenen Sonntag waren die Bachufer zwar dicht bewachsen, den Pflanzen war aber die extreme Trockenheit der zurückliegenden Wochen anzusehen:

Foto 2: der Hasbach, ca. 150 m oberhalb des Standorts von Foto 1; 05. August 2018, früh abends

Vor allem aber war der Bach völlig trockengefallen:

Foto 4: wasserloses Bett des Hasbachs im nordwestlichen Hochsauerland am 05.08.18, früh abends

Jahresrückblick II/2017: grau-bunter Mittnovember

Nach einigen „jahresgemischten“ Artikeln setze ich nun meinen „reinen“ Rückblick auf das letzte Jahr fort … schließlich ist ja auch dieses Jahr schon beinahe zur Hälfte um …

Es geht weiter im mittleren November ’17 mit vollherbstlich leuchtender Gelbfärbung des Feldahorns im Garten:

Foto 1: volle Herbstfärbung und fallende Bläter am Feldahorn; 12. November 2017

Am Himmel war es an diesen Tagen novembergrau. Die ins Winterquartier ziehenden Kraniche waren aber dennoch gut zu sehen:

Foto 2: Kraniche auf dem Herbstzug über Menden/Sauerland am 13.11.2017

Etwas später gab es einen der wenigen sonnigen Novembertage im letzten Jahr, die den Charakter von „goldenem Oktober“ hatten:

Foto 3: im herbstbunten Mendener Stadtwald am Kapellenberg am sonnigen 17.11.2017

Vollherbst – Vollfrühling: letzte Tourbilder im Vergleich

Heute schließe ich meinen „Doppelbericht“ über zwei Radtouren vom 19. Oktober ’17 und 27. Mai ’18 ab.

Im Herbst radelte ich durch das Naturschutzgebiet Hönnetal durch feuchtes Herbstgehölz zurück nach Norden, Richtung Menden:

Foto 1: Gehölz im N. S. G. „Hönnetal“ zwischen Balve-Binolen und Hemer-Brockhausen; Märkischer Kreis, Nordsauerland; 19. Oktober 2017

Weniger feucht als üblich war es dagegen im Bachbett des Grüner Bachs am letzten Maisonntag ’18. Wegen längerer Trockenheit, aber vermutlich auch aufgrund von karstbedingten Versickerns fehlte Oberflächenwasser im Bach:

Foto 2: Grüner Bach in Iserlohn-Untergrüne am 27. Mai 2018, Märkischer Kreis, NRW

Es war das letzte Bild dieser Tour aus Ende Mai. Danach radelte ich vor einer von Westen heranziehenden Gewitterfront vorher, die mich  auch nicht mehr „einholte“.

Das letzte Foto dieses Beitrags ist das letzte Foto meiner letzten Radtour in meiner Urlaubswoche im Oktober und ist eine Abendhimmelimpression:

Foto 3: Abendhimmel mit Leitungsmasten und Straßenlaternen in Menden-Böingsen; 19. Oktober 2017

Natur- und Geschichtsdenkmale – Geschichten und Geschichte

Weiter geht es mit meinem Tourenvergleich aus Mitte Oktober des letzten Jahres und dem letzten Mai-Sonntag ’18.

Im Hönnetal stand ich vor der Kalk-Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“ beim kleinen Balver Ortsteil Binolen:

Foto 1: Blick vom Hönnetalwanderweg  über die Hönne auf den südlichen Teil der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“ bei Balve-Binolen, Märkischer Kreis, Nordsauerland; 19. Oktober 2017

Gegenüber den Felsen gibt es einige Schautafeln, Hinweistafeln, einen „Guckkasten“ u. ä.:

Foto 2: Schautafeln, „Guckkasten“ u. a. am Hönnetal-Wanderweg gegenüber der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“; 19.10.17

Erwartungsgemäß gibt es eine überlieferte Sage zur Entstehungsgeschichte der Felsengruppe:

Foto 3: Abdruck der Sage zu den Felsen der sieben Jungfrauen auf der Schautafel rechts in Foto 2

Auf einer Tafel unter dem „Guckkasten“ ist die erdgeschichtliche (geologische) Entstehung der Felsengruppe dargestellt, welche der Wahrheit deutlich näher kommen dürfte 😉

Foto 4: Schautafel mit der geologischen Entstehungsgeschichte der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“

Beim Ausflug ins ebenfalls vom Massenkalk geprägte Grüner Tal bei Iserlohn am 27.05.18 besuchte ich das aus dem Jahr 1816 stammende Denkmal „Eisernes Kreuz“ in Obergrüne:

Foto 5: Denkmal „Eisernes Kreuz“ im Iserlohner Ortsteil Obergrüne; 27. Mai 2018

Diese und andere Gedenkstätten zum Abschütteln der – zumindest so empfundenen – napoleonischen Fremdherrschaft und Unterdrückung wirken heute, gut 200 Jahre später, ein wenig befremdlich.

Das – u. a. sehr preußische – Denken kommt auch in den Inschriften zum Ausdruck, die in Sprache und Aussage nicht auf Anhieb verständlich sind:
Wir rh(!)ühmen, dass du uns hilfst und im Namen unseres Gottes werfen wir Paniere auf

Foto 6: Rückseite des Denkmals „Eisernes Kreuz“ in Iserlohn-Obergrüne; 27.05.18

„Paniere“ musste ich selbst erst nachsehen. Es sind  (Kriegs-)Flaggen, Banner, Feldzeichen, Standarten o. ä. Diese „aufwerfen“ (aufheben) bedeutet im übertragenen Sinne in etwa „sich gegen jemanden (militärisch) erheben“.

Ein ganz anderes Bauwerk in Grüne ist mittlerweile und bis auf Weiteres auch zu einem (und zwar Industrie-)Denkmal geworden, die Iserlohner Brauerei, die nach einer wechselvollen mehr als 100-jährigen Geschichte seit einigen Jahren nicht mehr produziert:

Foto 7: Ausblick von Nordosten auf die (ehem.) Iserlohner Brauerei in Obergrüne; Foto stark gezoomt; 27.05.2018