Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VII: blau-weiß und grün-gelb durch den März

Mitte März letzten Jahres gab es oft einen Sonne-Wolken-Mix mit entsprechenden weiß-grau-blauen Himmelsansichten:

Foto 1: Wolken zwischen Menden/Sauerland und Fröndenberg/Ruhr (hinten) am 17. März 2019

Am Boden gesellten sich die Farben von immer mehr Frühblühern dazu:

Foto 2: blühende Kornelkirsche im Garten am 17.03.2019

Das Gelb und Grün (junge Zweige) der Kornelkirsche fand sich noch  intensiver an den Trauerweiden am Flussufer:

Foto 3: Trauerweiden an der Hönne in Menden/Sauerland; 24.03.2019

In einigen Hecken mischten sich grüne Blätter des Vorjahres mit „aktuellen“ frisch-grünen Blättern und weißen Blütenbüscheln, die vor blauem Himmel ähnlich aussehen wie die wenigen kleinen Wolken:

Foto 4: Hecke in Menden/Sauerland mit Brombeeren und Vogelkirschen; 30.03.2019

Die Musik kommt heute von der Band „Nektar“ aus deren 1975er-Album „Recycled“ mit dem Stück „Recycle“, was einmal zur Verwendung der Fotos aus dem letzten Jahr für diesen Rückblick passt und allgemein zur regelmäßigen Wiederkehr der Jahres- und Tageszeiten.

„[….] Reminding you to slow the wheel
Now, nearing the end of the day
Look, never a moment too soon, or late [….]Count the hours, the weeks, the days […]“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VI: Knospen, Blüten, Sonne, Regen und Glasblicke Anfang März

Wieder fällt mein Rückblick aufs vergangene Jahr in fast die gleiche Jahreszeit wie gerade beim Schreiben ..

Beim letztjährigen Start in den März zeigten sich erste Frühlingserscheinungen in der Pflanzenwelt, z. B. aufknospende  Sträucher:

Foto 1: Schwarzdorn-(Schlehen-)Zweig in Menden/Sauerland; 02. März 2019

Eine Woche später waren viele Frühjahrsblüher schon viel weiter:

Foto 2: Korkhasel im Garten in voller Blüte am 09.03.2019

Am 09.03.2019 gab es nach anfänglichem Sonnenschein später noch Regenschauer, sodass sich der Blick – erst recht durchs Fenster – auf den Hasel ziemlich anders darstellte:

Foto 3: Blick durchs regennasse Fenster in den Garten (mit Korkhasel), links Metallthermometer; 09.03.2019

Abends kam die Sonne pünktlich für eine farbenfrohe Dämmerung wieder hervor zu einem Foto aus der Haustür mit „halbem Glaskugelblick“:

Foto 4: Sonnenuntergang nach Regen-Ende am 09. März 2019, mit Lampenglas der Haustürleuchte links

Zum heutigen Artikel passt wegen der gezeigten unterschiedlichen Kamerablickwinkel das Rush-Stück „The camera eye“ (obwohl es darin hauptsächlich um  transatlantische Stadteindrücke New York – London geht) vom 1981er Album „Moving pictures“. Der doppeldeutige Albumtitel ist auf dem Cover gut dargestellt. Es enthält auch Anspielungen auf weitere Songs der Platte, z. B. vorne auf „Witch hunt“:

https://www.youtube.com/watch?v=fjrHJhMHyIM

Spätwinterwende vom Vorfrühling zum Sturmmärz

Das letzte Drittel des (kalendarischen) Winters 2018/2019 brachte einen abwechslungsreichen Verlauf hervor.

Die zweite Hälfte des Februars ’19 zeigte sich vorfrühlingshaft mit, ja, beinahe sogar schon frühsommerlichen Zügen, so auch noch am letzten Februartag:

Foto 1: Vorfrühlingswetter im Mendener Stadtwald „Waldemei“, nordwestliches Sauerland; 28. Februar 2019, mittags

Beim Monatsübergang zum März, also am Karnevalswochenende, wurde der etwas voreilige Frühling ausgebremst, obwohl auch dann noch zeitweise die Sonne herauskam  und vor allem viele Frühblüher zu sehen waren:

Foto 2: blühende Salweide in Menden/Sauerland, Stadtteil Papenbusch; 2. März 2019

Der zweite Märzsamstag war dann schon aprilartig-wechselhaft mit viel Wind und noch mehr Regen:

Foto 3: Regenwasser mit „Mini-Windbruch“ in Garagenzufahrt; 9. März 2019, nachmittags

Einen Tag später, am zweiten Märzsonntag (10.03.19), beherrschte  das Sturmtief „Eberhard“ mit heftigen Windböen das Geschehen:

Wechselwittrig vom Winter zum Frühling

Wie mir WordPress gerade anzeigte, habe ich heute vor 5 Jahren mit dem Bloggen angefangen 🙂 … so lange ist das doch schon her…!?
Dennoch mache ich keinen großen Rückblick, sondern blicke nur vergleichend in die letzten Wintertage ’16/’17 und den Frühlingsbeginn ’17.

Der Februar ging mit dichten und dunklen, aber spannenden Wolken über der noch im Winterschlaf steckenden Landschaft zuende:

Foto 1: Wolken über Menden/Sauerland, Ortsteile Hembrock und Platte Heide; Ende Februar 2017

12 Tage später war an fast gleicher Stelle der Himmel nur leicht von etwas Dunst getrübt:

Foto 2: Blick auf Menden/Sauerland mit den Ortsteilen Platte Heide (links) und Hembrock (rechts); 11. März 2017

Weitere 5 Tage später – und immer noch im astronomischen/kalendarischen Winter – hatten wir einen sonnigen und frühlingshaft milden Tag mit austreibenden Weidenblüten:

Foto 3: blühende Weidenbäume bei Menden/Sauerland, Ortsteil Bösperde, am Rande des Ruhrtals, hinten: Fröndenberg; 16. März 2017

Das letzte (kalendarische) Winter-Wochenende war dann trüb, nass und kühl:

Foto 4: im Ruhrtal bei Menden/Sauerland, Ortsteil Dahlhausen; 19. März 2017

Das erste „echte“ Frühlings-Wochenende 2017 entsprach so ziemlich der allgemeinen (Wunsch-)Vorstellung vom Frühjahr, wie hier in Wuppertal:

Foto 4: Park „Auf der Hardt“ und Botanischer Garten Wuppertal (Niederbergisches Land/NRW), mit dem Elisenturm hinten rechts; 25. März 2017

Winterkahle Dolden und Baumkronen über ersten Frühlingsblüten

Bei einem Gang entlang des Ruhrufers im heimischen Nord-Sauerland am letzten Sonntag sah natürlich der allergrößte Teil der Vegetation noch winterlich aus. Schließlich dauern sowohl der meteorologische (bis 28. Februar) als auch erst recht der astronomische Winter (bis 20. März) noch an.

Auf dem ersten Bild sehen wir deshalb in interessanter Perspektive sowohl die kahle Blütendolde eines Riesen-Bärenklaus als auch kahle Baumkronen:

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Foto 1: Dolde eines abgestorbenen Exemplars von Riesen-Bärenklau in der Ruhraue bei Menden-Bösperde (Nordsauerland); 22. Februar 2014

Zwar ist die auch Herkulesstaude genannte Pflanze schon beeindruckend groß und hoch, zumal für eine letztlich nur krautige Pflanze, aber sie ist selbstverständlich immer noch deutlich kleiner als die (Weiden-)Bäume im Hintergrund des Bildes. Über diese ursprünglich nicht bei uns heimische Pflanze gäbe es noch viel zu sagen … aber nicht mehr hier und heute 😉

Stattdessen zeige ich zum Schluss, was – nur wenige Meter entfernt vom Fotostandort 1 -, am Boden wuchs, nämlich frisch aufgeblühte wilde Schneeglöckchen, für mich die Boten des Übergangs vom Winter zum Frühjahr schlechthin:

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Foto 2: (wilde) Schneeglöckchen am Ruhrufer bei Menden-Bösperde; 22. Februar 2015

 

voreiliger Vorfrühling – aus der Nähe

Während ich diesen Artikel schreibe, geht gerade der Dauerregen in Schneeregen über und leitet auch hier am Nordrand des Sauerlandes die abermalige Rückkehr des Winters 2012/2013 ein.

Dabei hatten wir in den ersten Märztagen schon einen Hauch von Frühling mit viel Sonne und bis zu +16 °C!
Am 02.03.13 konnte ich einige Bilder des beginnenden Vorfrühlings machen.
Letzte Schneereste auf dem Grün des Rasens schmolzen in der Sonne:

schmelzender Schneerest auf Rasen

schmelzender Schneerest auf Rasen; 02.03.13

Und das Farbenspiel aus Weiß und Grün tauchte vermehrt  in anderer Form auf, nämlich als Schneeglöckchen:

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen in den Ruhrwiesen bei Menden-Bösperde; 02.03.13

Auch andere Pflanzen trieben zaghaft aus, z. B. der Holunder, wo die violetten Knospen  erst gerade eben  aus dem „Pelz“ von Flechten am Zweig herausragten:

Holunder mit Flechten und Knospen

Holunder mit Flechten und Knospen; 02.03.13

Aber es ist eben noch nicht die Zeit für den „echten“ Frühling.  Zwar ist der meteorologische Winter seit dem 01.03. vorbei, aber erst am 21.03. fängt das Frühjahr auch astronomisch an, wenn nämlich die Tage wieder länger werden als die Nächte.
Und auch danach kann es noch winterliche Rückfälle geben, im April vor allem, aber sogar auch noch Frost bis zu den Eisheiligen Mitte Mai. Immerhin werden diese „Rückschläge“ in den nächsten Wochen  insgesamt schwächer und kürzer werden. Nun jedoch bekommen wir erst mal noch ein paar Tage Spätwinter…..