Jahreszeitenrückblick 2018: Schneeumkehr – im Fluss – herbstbunt

Der letzte Beitrag in meiner  Rückblende auf 2018 endete mit Schnee im Märzwinter. Meine nächsten Fotos aus dem März ’18 gehörten schon zum Frühling und ich habe einige davon am Anfang des Rückblicks gezeigt.

Deswegen geht es hier heute mit dem Vollfrühling los, aber dennoch in gewisser Weise mit Schnee 😉

Foto 1: Schneeball-Strauch (Gewöhnlicher Schneeball) in voller Blüte im Mendener Stadtwald „Waldemei“; 15. Mai 2018

Im heißen und trockenen Sommer erinnerte dann überhaupt nichts an Winter und Schnee. Flüsse hatten historisch niedrige Wasserstände, Grasflächen am Ufer waren streckenweise braun-vertrocknet. Fotos mitten im Fluss stehend zu machen war kein Problem:

Foto 2: Hönne nahe der Mündung in die Ruhr, zwischen Menden/Sauerland und Fröndenberg, NRW; 26. August 2018

Nach einem leicht trüben und feuchten Start des Novembers setzte sich an vielen Herbsttagen der letztjährige“ Dauer-Sommer“ noch einmal durch:

Foto 3: unterschiedlich fortgeschrittene Laubverfärbung in der südlichen „Waldemei“ zwischen Menden und Hemer (nordwestlicher Märkischer Kreis, Nord-Sauerland): Birken links und Eichen Mitte-rechts; 3. November 2018

Auch in (und ab) diesem Beitrag soll der Winter im Rückblick nicht fehlen, aber diesmal kommt er eben erst zum Schluss – und sogar mit etwas Schnee:

Foto 4: Nass-Schnee im Garten am 16. Dezember 2018, später Vormittag

Licht-Schatten-Wechsel in Wald und Flussbett

In meinem Frühlings-Rückblick 2017 komme ich nun ins letzte Mai-Viertel.

Am Himmelfahrtstag gab es viel Sonne ohne zu große Hitze. Wegen des Regenmangels hier in Südwestfalen waren die Flusspegel niedrig, z. B. an der Hönne in Menden/Sauerland:

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Foto 1: Hönne bei Menden – Bösperde; Christi Himmelfahrt 2017; Lichteffekte durch Kameraprogramm verstärkt

Wegen des niedrigen Wasserstandes über steinigem Grund ließ die Sonne die Wasseroberfläche im Gegenlicht glitzern.
Von der anderen Brückenseite, d. h. mit dem Sonnenlicht, konnte man bis auf den Flussgrund blicken, wo die (seichten) Wellen auch als Licht-Schatten-Wechselspiele erkennbar waren:

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Foto 2:  Schatten (einschl. meiner 😉  ) und Licht auf Wasser und Flussgrund der Hönne am 25. Mai 2017; herangezoomt

Auf dem Foto habe ich übrigens nicht etwa die Arme weit ausgebreitet, sondern in Höhe meiner „Schattenschulter“ liegt auch der Schatten des Brückengeländers 😉

Hier ist das Ganze auch noch mal im bewegten und „vertonten“ Bild (Video) zu sehen:

Einige Tage später konnte ich auch im Wald ähnlich interessante Licht-Schatten-Wechselspiele beobachten, z. B. diese „Leuchtspur“ aus bzw. auf besonnten Ahorn- und Buchenkeimlingen auf dem Waldboden:

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Foto 3 (4): „Leuchtspur“ auf Baumkeimlingen in der Waldemei an der Stadtgrenze Menden/Sauerland und Hemer (nördl. Sauerland, Märkischer Kreis, NRW); 27. Mai 2017

Noch intensiver leuchteten diese trockenen Fichtenzweige im Gegenlicht (was genau diesen Lichtsaum um die Zweige erzeugt, ist mir allerdings nicht ganz klar …):

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Foto 4 (5): „leuchtende“ Zweige an junger Fichte bei Menden/Sauerland; 27.05.17

Kurzvorweihnachtsbilderallerlei

Für dieses Jahr Weihnachten ist – mal wieder – mildes Schmuddelwetter vorhergesagt.
In diesem Advent zumindest gab es  einige Tage mit Frost, Sonne, blauem Himmel und Regenbogen.

Es geht los mit sonnenlichtfunkelnden Eiskristallen aus Raureif auf dem Rasen, den es am Nikolaustag gab:

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Foto 1: Raureif auf dem Rasen am 6. Dezember 2016

Durchs sternbehängte Fenster gab es mal Wolken mit Regenbogen zu sehen …

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Foto 2: am 17. Dezember 2016, nachmittags; mit Regenbogen links oberhalb des Sterns

…. mal  strahlend blauen Himmel:

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Foto 3: am 20. Dezember 2016 mittags

Am selben Tag, einem der kürzesten des Jahres, nachmittags war es im Mendener Stadtforst Waldemei sonnig-frostig mit jahreszeittypischen Farben sowie Spielen aus Licht, Gegenlicht und Schatten:

Waldemei, am unteren Hemerschen Weg, Westseite

Foto 4: im Mendener Stadtforst Waldemei, nördliches Sauerland; 20. Dezember 2016, nachmittags

***Ich wünsche allen frohe Weihnachten!***

2 x Oktoberwald 2015 – 1 x Felsen(meer)wald 1990

Ich zeige diesmal Waldbilder von 3 verschiedenen Terminen. Die ersten beiden davon liegen räumlich und zeitlich sehr dicht beieinander. Es geht los mit zwei Szenen von meinem Waldspaziergang aus Mitte Oktober 2015, der schon hier in zwei anderen Artikeln vorkam:

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Foto 1: Farne und Stechpalmen (Ilex) im Mendener Stadtforst Waldemei (Nordsauerland, NRW); 12. Oktober 2015

An diesem sehr sonnigen Herbsttag wurde auch unter dem noch ziemlich dichten und grünen Eichenlaubdach das Unterholz an lichten Stellen hell beleuchtet. Das sieht man besonders an den glänzenden Blättern der Stechpalmen, hier noch zusätzlich mit (altweibersommerlichen) Spinnenweben:

Foto 2: Stechpalme mit Spinnenweben und gefallenen Laubblättern im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

Zwei Wochen später, am letzten Oktobertag, war ich noch einmal ganz in der Nähe und konnte Fotos von der inzwischen schon deutlich fortgeschritteneren Laubverfärbung machen:

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Foto 3: im Mendener Stadtwald Waldemei mit leuchtendem Buchenlaub zwischen/unter Fichten; 31.10.15

Auf dem nächsten Bild zeige ich die strahlend erleuchtete junge Rotbuche aus Foto 3 mitten zwischen „düsteren“ Fichten im Einzelportrait:

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Foto 4: junge Rotbuche aus Foto 3; 31.10.15; zum Vergrößern bitte anklicken!

Das letzte Bild ist wieder eines aus meiner Analog-/Papierfoto-Zeit. Es zeigt einen ganz besonderen Rotbuchenwald, denjenigen im geologisch bedeutsamen Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW):

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Foto 5: Rotbuchenwald im Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland); Hochsommer 1990; Scan vom Originalpapierfoto

Weil ich auch jüngere Fotos vom Felsenmeer habe, die irgendwann hier im JaTaBu vorkommen sollen, schreibe ich diesmal noch nicht mehr dazu.
Wer aber jetzt schon mehr darüber wissen möchte, kann schon mal im –> Wikipedia-Artikel dazu „vorarbeiten“.

 

 

Oktoberlaubwaldspaziergang 2015 vs. ehemaliger kleiner Stausee 1990

Ich setze meinen Bericht vom Spaziergang durch den Mendener Stadtforst aus Mitte Oktober 2015 fort – und bringe am Schluss wieder ein Altfoto aus 1990.

Ich ging am 12.10.15 über unbefestigte und ungeräumte naturnahe Waldwege durch die zentralen Teile des Mendener Stadtwaldes „Waldemei“:

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Foto 1: Waldpfad im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland (Märkischer Kreis/NRW); 12.10.15

Alle paar Meter musste ich über alte Baumstämme steigen. Die Naturnähe dieses Waldbereichs entschädigte aber für diese kleine Unannehmlichkeit beim Spaziergang. Wo an jenem Golden-Oktober-Nachmittag die Sonne durch das noch ziemlich dichte Laubdach des Eichenwaldes strahlte, leuchteten erste Herbstfarben und die glänzenden Blätter der Stechpalmen (Ilex):

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Foto 2: im Mendener Stadtwald Waldemei mit Adler- und Wurmfarn (vorne), Stechpalmen und Eichen; 12.10.15

Durch diesen attraktiven Wald mit hohen und alten Eichen „oben“ und Stechpalmen in der Strauchschicht ging es weiter an viel Altholz vorbei:

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Foto 3: mitten im Mendener Stadtforst Waldemei; Eichenwald mit Stechpalmen; 12.10.15

 

Nun aber kommt wieder das Altfoto, das von derselben Radtour stammt wie das Aussichtsbild von Iserlohn-Letmathe aus dem letzten Beitrag.
Es zeigt einen kleinen ehemaligen Stausee im Nahmertal, das zum Stadtteil Hohenlimburg der Stadt Hagen (kreisfreie Stadt zwischen Ruhrgebiet und Sauerland) gehört:

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Foto 4: ehemaliger Stausee „Königsee“ im Nahmertal bei Hagen-Hohenlimburg (Südwestfalen/NRW); Spätsommer 1990; Scan vom Original-Papierfoto

Der kleine Stausee nahe der Siedlung „Lahmen Hasen“ existiert nicht mehr. Er wurde 1995 abgelassen, nachdem der zugehörige Industriebetrieb einige Jahre vorher aufgegeben worden war.
Hier einige interessante Links mit mehr Infos zum Nahmertal und Ex-Königsee:

Goldenoktoberwaldwanderung 2015 vs. Aussicht auf Letmathe Spätsommer 90

Ich mache erstmal weiter mit Kombinationen aus „neuzeitlichen“ Tourenberichten und digitalisierten alten Papierfoto“schätzen“ …

Es geht los mit einem Waldspaziergang vom Tag nach meiner Dortmund-Kreis Unna-Radtour (s. vorige Artikel), als ich am 12. Oktober bei mildem und sonnigem Wetter durch den Mendener Stadtforst Waldemei ging:

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Foto 1: Pfad im Mendener Stadtwald „Waldemei“, Menden/Sauerland (NRW); 12.10.15

Es war an diesem Tag mitten im Oktober noch recht grün in der Natur. Die Laubfärbung hatte erst begonnen, etwas fortgeschrittener war sie z. B. bei diesen Traubeneichenblättern:

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Foto 2: Traubeneichenzweig auf Waldweg im Mendener Stadtforst Waldemei

Die Blätter lagen auf einem der wenigen befestigten Wege, die ich bei diesem Spaziergang nutzte. Meist waren es – teils feuchte bis matschige – Trampelfpade, die durch den Laubwald mit u. a. Farnen in der Krautschicht, Stechpalmen (Ilex/Hülsen) in der Strauchschicht und Eichen in der Baumschicht führten:

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Foto 3: im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

 

Das Altfoto für heute stammt von einer Radtour aus dem Spätsommer 1990 durch unsere Nachbarstadt Iserlohn und weiter nach Nachrodt-Wiblingwerde (beides nordwestl. Märkischer Kreis/Sauerland).
Dieses Bild zeigt den Blick von Süden auf den großen Iserlohner Stadtteil Letmathe (das bis zur NRW-Gebietsreform 1975 sogar selbständige Stadt – also nicht bloß einfache Gemeinde – war):

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Foto 4: von der oberen Helmkestr. nach Norden auf Letmathe im unteren Lennetal, Stadt Iserlohn (Nordsauerland, Märkischer Kreis; Spätsommer 1990; Scan vom Originalpapierfoto

Letmathe ist fast allseitig von Bergen umgeben und u. a. geprägt vom Massenkalk (auf dem Foto halb-hinten rechts ist ein Steinbruch erkennbar),  Industrie, Ruhr-Sieg-Bahnstrecke, sehr siedlungsnah geführter Autobahn A 46 inkl. rampenartiger Anschlussstellen und überhaupt von einem interessanten Kontrast zwischen Natur/Landschaft und Technik/Siedlung.
Auch die Band des Sauerland-Liedes, Zoff, stammt ursprünglich aus Letmathe (–> s. hier).

Mittoktober zwischen Gold und Weiß – hazy shade of winter

Wegen der aktuellen Witterung hier im Nordsauerland unterbreche ich meinen Nordsee-Radtour-Bericht noch einmal …

Innerhalb weniger Tage ist es hier sehr kalt geworden. Am letzten Wochenende war es immerhin noch sonnig dabei und im Wald sah es auch sonst eher spätsommerlich aus:

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Foto 1: im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland; 12.10.15

Nun liegt Mitte Oktober das Ende des (kalendarischen) Sommers auch erst wenige Wochen zurück. Dennoch ist es im Oktober natürlich vor allem herbstlich mit u. a. sich färbenden und fallenden Laubblättern:

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Foto 2: Eichenzweige und -blätter im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

Aber schon 2 Tage später hatten wir hier – wie in weiten Teilen der mitteleuropäischen Mittelgebirge – den ersten Schneefall. Selbst hier im recht tief gelegenen Niedersauerland blieb sogar über Mittag etwas vom (Matsch-)Schnee liegen:

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Foto 3: Oktober-Schnee in Menden/Sauerland am 14. Oktober 2015, mittags

Etwas mehr (und besser zu sehen) war die erste „weiße Pracht“ der Saison 2015/2016 am Baumstammstück aus Foto 3:

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Foto 4: Totholz mit Schnee und Pilzen (aus Foto 3); 14.10.15

Mir fiel zum heutigen „Hauch von Winter(einbruch)“ sofort der alte Simon & Garfunkel – Song „Hazy shade of winter“ [ u. a. „there’s a patch of snow on the ground ..“]. Da er auch sonst gut zu diesem Blog passt [„…seasons change with the scenery…“], bringe ich hier erstmals ein Musikvideo im Blog. Allerdings nehme ich nicht die ursprüngliche Version, sondern die rockige (akustisch und optisch mir wesentlich besser gefallende) Coverversion der Bangles, hier in einer Halb-Akustik-Live-Variante aus 2003: