2 x Oktoberwald 2015 – 1 x Felsen(meer)wald 1990

Ich zeige diesmal Waldbilder von 3 verschiedenen Terminen. Die ersten beiden davon liegen räumlich und zeitlich sehr dicht beieinander. Es geht los mit zwei Szenen von meinem Waldspaziergang aus Mitte Oktober 2015, der schon hier in zwei anderen Artikeln vorkam:

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Foto 1: Farne und Stechpalmen (Ilex) im Mendener Stadtforst Waldemei (Nordsauerland, NRW); 12. Oktober 2015

An diesem sehr sonnigen Herbsttag wurde auch unter dem noch ziemlich dichten und grünen Eichenlaubdach das Unterholz an lichten Stellen hell beleuchtet. Das sieht man besonders an den glänzenden Blättern der Stechpalmen, hier noch zusätzlich mit (altweibersommerlichen) Spinnenweben:

Foto 2: Stechpalme mit Spinnenweben und gefallenen Laubblättern im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

Zwei Wochen später, am letzten Oktobertag, war ich noch einmal ganz in der Nähe und konnte Fotos von der inzwischen schon deutlich fortgeschritteneren Laubverfärbung machen:

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Foto 3: im Mendener Stadtwald Waldemei mit leuchtendem Buchenlaub zwischen/unter Fichten; 31.10.15

Auf dem nächsten Bild zeige ich die strahlend erleuchtete junge Rotbuche aus Foto 3 mitten zwischen „düsteren“ Fichten im Einzelportrait:

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Foto 4: junge Rotbuche aus Foto 3; 31.10.15; zum Vergrößern bitte anklicken!

Das letzte Bild ist wieder eines aus meiner Analog-/Papierfoto-Zeit. Es zeigt einen ganz besonderen Rotbuchenwald, denjenigen im geologisch bedeutsamen Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW):

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Foto 5: Rotbuchenwald im Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland); Hochsommer 1990; Scan vom Originalpapierfoto

Weil ich auch jüngere Fotos vom Felsenmeer habe, die irgendwann hier im JaTaBu vorkommen sollen, schreibe ich diesmal noch nicht mehr dazu.
Wer aber jetzt schon mehr darüber wissen möchte, kann schon mal im –> Wikipedia-Artikel dazu „vorarbeiten“.

 

 

Oktoberlaubwaldspaziergang 2015 vs. ehemaliger kleiner Stausee 1990

Ich setze meinen Bericht vom Spaziergang durch den Mendener Stadtforst aus Mitte Oktober 2015 fort – und bringe am Schluss wieder ein Altfoto aus 1990.

Ich ging am 12.10.15 über unbefestigte und ungeräumte naturnahe Waldwege durch die zentralen Teile des Mendener Stadtwaldes „Waldemei“:

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Foto 1: Waldpfad im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland (Märkischer Kreis/NRW); 12.10.15

Alle paar Meter musste ich über alte Baumstämme steigen. Die Naturnähe dieses Waldbereichs entschädigte aber für diese kleine Unannehmlichkeit beim Spaziergang. Wo an jenem Golden-Oktober-Nachmittag die Sonne durch das noch ziemlich dichte Laubdach des Eichenwaldes strahlte, leuchteten erste Herbstfarben und die glänzenden Blätter der Stechpalmen (Ilex):

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Foto 2: im Mendener Stadtwald Waldemei mit Adler- und Wurmfarn (vorne), Stechpalmen und Eichen; 12.10.15

Durch diesen attraktiven Wald mit hohen und alten Eichen „oben“ und Stechpalmen in der Strauchschicht ging es weiter an viel Altholz vorbei:

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Foto 3: mitten im Mendener Stadtforst Waldemei; Eichenwald mit Stechpalmen; 12.10.15

 

Nun aber kommt wieder das Altfoto, das von derselben Radtour stammt wie das Aussichtsbild von Iserlohn-Letmathe aus dem letzten Beitrag.
Es zeigt einen kleinen ehemaligen Stausee im Nahmertal, das zum Stadtteil Hohenlimburg der Stadt Hagen (kreisfreie Stadt zwischen Ruhrgebiet und Sauerland) gehört:

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Foto 4: ehemaliger Stausee „Königsee“ im Nahmertal bei Hagen-Hohenlimburg (Südwestfalen/NRW); Spätsommer 1990; Scan vom Original-Papierfoto

Der kleine Stausee nahe der Siedlung „Lahmen Hasen“ existiert nicht mehr. Er wurde 1995 abgelassen, nachdem der zugehörige Industriebetrieb einige Jahre vorher aufgegeben worden war.
Hier einige interessante Links mit mehr Infos zum Nahmertal und Ex-Königsee:

Goldenoktoberwaldwanderung 2015 vs. Aussicht auf Letmathe Spätsommer 90

Ich mache erstmal weiter mit Kombinationen aus „neuzeitlichen“ Tourenberichten und digitalisierten alten Papierfoto“schätzen“ …

Es geht los mit einem Waldspaziergang vom Tag nach meiner Dortmund-Kreis Unna-Radtour (s. vorige Artikel), als ich am 12. Oktober bei mildem und sonnigem Wetter durch den Mendener Stadtforst Waldemei ging:

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Foto 1: Pfad im Mendener Stadtwald „Waldemei“, Menden/Sauerland (NRW); 12.10.15

Es war an diesem Tag mitten im Oktober noch recht grün in der Natur. Die Laubfärbung hatte erst begonnen, etwas fortgeschrittener war sie z. B. bei diesen Traubeneichenblättern:

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Foto 2: Traubeneichenzweig auf Waldweg im Mendener Stadtforst Waldemei

Die Blätter lagen auf einem der wenigen befestigten Wege, die ich bei diesem Spaziergang nutzte. Meist waren es – teils feuchte bis matschige – Trampelfpade, die durch den Laubwald mit u. a. Farnen in der Krautschicht, Stechpalmen (Ilex/Hülsen) in der Strauchschicht und Eichen in der Baumschicht führten:

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Foto 3: im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

 

Das Altfoto für heute stammt von einer Radtour aus dem Spätsommer 1990 durch unsere Nachbarstadt Iserlohn und weiter nach Nachrodt-Wiblingwerde (beides nordwestl. Märkischer Kreis/Sauerland).
Dieses Bild zeigt den Blick von Süden auf den großen Iserlohner Stadtteil Letmathe (das bis zur NRW-Gebietsreform 1975 sogar selbständige Stadt – also nicht bloß einfache Gemeinde – war):

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Foto 4: von der oberen Helmkestr. nach Norden auf Letmathe im unteren Lennetal, Stadt Iserlohn (Nordsauerland, Märkischer Kreis; Spätsommer 1990; Scan vom Originalpapierfoto

Letmathe ist fast allseitig von Bergen umgeben und u. a. geprägt vom Massenkalk (auf dem Foto halb-hinten rechts ist ein Steinbruch erkennbar),  Industrie, Ruhr-Sieg-Bahnstrecke, sehr siedlungsnah geführter Autobahn A 46 inkl. rampenartiger Anschlussstellen und überhaupt von einem interessanten Kontrast zwischen Natur/Landschaft und Technik/Siedlung.
Auch die Band des Sauerland-Liedes, Zoff, stammt ursprünglich aus Letmathe (–> s. hier).

Mittoktober zwischen Gold und Weiß – hazy shade of winter

Wegen der aktuellen Witterung hier im Nordsauerland unterbreche ich meinen Nordsee-Radtour-Bericht noch einmal …

Innerhalb weniger Tage ist es hier sehr kalt geworden. Am letzten Wochenende war es immerhin noch sonnig dabei und im Wald sah es auch sonst eher spätsommerlich aus:

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Foto 1: im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland; 12.10.15

Nun liegt Mitte Oktober das Ende des (kalendarischen) Sommers auch erst wenige Wochen zurück. Dennoch ist es im Oktober natürlich vor allem herbstlich mit u. a. sich färbenden und fallenden Laubblättern:

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Foto 2: Eichenzweige und -blätter im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

Aber schon 2 Tage später hatten wir hier – wie in weiten Teilen der mitteleuropäischen Mittelgebirge – den ersten Schneefall. Selbst hier im recht tief gelegenen Niedersauerland blieb sogar über Mittag etwas vom (Matsch-)Schnee liegen:

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Foto 3: Oktober-Schnee in Menden/Sauerland am 14. Oktober 2015, mittags

Etwas mehr (und besser zu sehen) war die erste „weiße Pracht“ der Saison 2015/2016 am Baumstammstück aus Foto 3:

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Foto 4: Totholz mit Schnee und Pilzen (aus Foto 3); 14.10.15

Mir fiel zum heutigen „Hauch von Winter(einbruch)“ sofort der alte Simon & Garfunkel – Song „Hazy shade of winter“ [ u. a. „there’s a patch of snow on the ground ..“]. Da er auch sonst gut zu diesem Blog passt [„…seasons change with the scenery…“], bringe ich hier erstmals ein Musikvideo im Blog. Allerdings nehme ich nicht die ursprüngliche Version, sondern die rockige (akustisch und optisch mir wesentlich besser gefallende) Coverversion der Bangles, hier in einer Halb-Akustik-Live-Variante aus 2003:

Vergleich mit der Gegen-Jahreszeit: Vegetation im Mittsommer vs. etwas Schnee „zwischen den Jahren“

Nach dem kalendarischen Sommeranfang vor einer Woche schaltete der Sommer 2015 in Mitteleuropa zunächst einmal etwas runter: es wurde kühler und gab Regen. Letzerer war aber auch nach der langen Trockenheit zuvor ziemlich überfällig.

Heute war es vormittags heiter und milder als zuletzt. Die Vegetation hatte sich erholt und es war dicht grün, obwohl auch trockene Äste zu sehen sind:

am oberen Molleweg

Foto 1: Gebüsch in Menden/Sauerland; 28. Juni 2015

Genau ein halbes Jahr vorher, am 28. Dezember 2014, also in der „Gegen-Jahreszeit“, war es winterlich kalt und es lag etwas Schnee. Im sonst dichten Wald war kaum Grün vorhanden:

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Foto 2: im Mendener Stadtforst Waldemei, am 28. Dezember 2014

Nächste Woche soll nach den Vorhersagen der (Hoch-)Sommer so richtig durchstarten. Andererseits werden die Tage aber seit der Sommersonnenwende schon wieder – zunächst kaum spürbar – kürzer, wohingegen sie damals „zwischen den Jahren“, Ende Dezember, zulegten …

Früher Frühling am zweiten Märzwochenende 2015

Ganz änlich wie genau ein Jahr zuvor hat es in Mitteleuropa auch in diesem Jahr ein berauschendes Frühlingserwachen am zweiten Märzwochenende gegeben. Diesmal ist es zwar – zumindest hier im Nordsauerland – nicht ganz so mächtig gekommen wie in 2014 (s. meinen damaligen Beitrag), aber es war wieder schön und wohltuend.

Am Samstag gab es zunächst noch einen Kaltstart in den Tag, ab Mittag setzte sich aber die Sonne bei wenigen Wolken durch und es wurde rasch angenehm mild:

von Südwesten über Hembrock auf Marienkirche Platte Heide

Foto 1: bei Menden/Sauerland, Ortsteil Hembrock; hinten (in der Mitte und weiß) Turm der Marienkirche im Stadtteil Platte Heide; 07. März 2015

Weil aber eben noch kein „echter“ Frühling ist, beherrscht immer noch die weitgehend blüten- und laublose Landschaft das Bild.
Auch im Wald ist noch nicht viel aus dem Winterschlaf erwacht; immerhin dringen Sonnenstrahlen schon recht weit vor, sogar weiter als im Hochsommer:

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Foto 2: im Forst Waldemei bei Menden-Hembrock, nahe dem Wannebachtal; 07. März 2015

Auf jeden Fall schon mit Frühlings(vor)gefühlen in den Lüften waren diese Kraniche, die ich über dem Wald hörte und dann zum Glück auch zwischen den Zweigen vor die Linse bekam:

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Foto 3: ziehende Kraniche über der Waldemei bei Menden-Hembrock; 07. März 2015

Der Sonntag begann dann mit wolkenlosem, tiefblauem Himmel und noch höher ansteigenden Temperaturen, was die Leute überall nach draußen in die Natur und in Biergärten, Cafés und Eisdielen (wie hier in Menden) trieb:

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Foto 4: Menden/Sauerland, an der Hönne, Hönneinsel,  Straße „Am Wasserrad“ (mit Eisdiele hinter dem Rad); 08. März 2015

Nachmittags zogen zwar ein paar Schleierwolken auf, was aber den frühlingshaft-freundlichen Charakter dieses Tages kaum trüben konnte, auch nicht hier im Lüerwald bei Menden-Oesbern:

große Lichtung / Wildacker im Lüerwald

Foto 5: Wildacker (gut  „durchwühlt“) im Lüerwald bei Menden-Oesbern; 8. März 2015

 

Doch noch Winter in 2014

Nachdem hier im Nordsauerland im Jahr 2014 sowohl der erste Winter (Januar bis März) als auch bis jetzt der zweite (Dezember)  seinem Namen wenig Ehre gemacht hatte und auch Weihnachten wieder lau und grau ausfiel, gab es am 27.12.14 einen zunächst unschönen Wintereinbruch mit (Nass-)Schnee.

Pünktlich zum Sonntag „zwischen den Jahren“ gab es aber dann einen herrlichen Wintersonnentag mit etwas (Pulver-)Schnee und Sonne im ruhenden Wald:

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im Stadtforst Waldemei bei Menden/Sauerland; 28.12.14

Auch erste Schneemänner oder besser Schneemännchen konnten gebaut werden:

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im Stadtforst Waldemei bei Menden/Sauerland; 28.12.14

Während die beiden ersten Fotos im Gegenlicht entstanden, zeigt das nächste den sonnigen Charakter des Tages etwas besser, weil „mit“ den Sonnenstrahlen und gen blauen Himmel gemacht:

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im Stadtforst Waldemei bei Menden/Sauerland; 28.12.14

 

Rückblende und Blick in die Gegen-Jahreszeit: Nikolaus – Pfingsten – zweiter Advent

Ich habe schon länger keine „einfache“ Rückblende und keinen Blick in die „Gegen-Jahreszeit “ mehr hier im Blog gebracht. Dafür gibt es hier nun beides zugleich … und zusätzlich was Aktuelles von heute.

Am Nikolaustag vor einem Jahr (6.12.2013) sah es in der oberen Hauptstraße in meiner Heimatstadt Menden/Sauerland nur mäßig vorweihnachtlich aus, auch das Wetter war „langweilig-durchwachsen“:

obere Haupstr. /Brandstr.

Foto 1: Menden/Sauerland, obere Hauptstraße, Ecke Brandstr. (rechts), Nikolaustag (6.12.)2013

Als Kontrast dazu zeige ich ein Foto aus der Gegen-Jahreszeit, am 6. Juni 2014, das war Freitag vor Pfingsten, wenn in Menden die große Kirmes läuft. Auf Foto 2  sehen wir fast die gleiche Stelle wie auf Foto 1, etwas weiter vorn und nach links verschwenkt, mit sommerlich gekleideten Leuten und einem schon aufgebauten Kinderkarussell der Pfingstkirmes:

Foto 2: ähnliche Stelle wie auf Foto 1 (vgl. das Eckhaus rechts); 6. Juni 2014

Heute, am 2. Advent 2014, begann der Tag heiter, wenn auch kühl – aber keineswegs kalt – und leicht windig, wie hier an der Kirschenallee bei Hemer (nördlicher Märkischer Kreis, Nordsauerland):

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Foto 3: mittlere Kirschenallee bei Hemer-Becke (Märkischer Kreis, Nord-Sauerland) nahe der Edelburg; 7. Dezember 2014

Nur wenige Stunden später am Nachmittag zog sich der Himmel hochnebelartig zu, es blieb aber zunächst trocken. Für etwas Farbe sorgten wieder mal leuchtende Lärchen-Nadeln:

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Foto 4: Wald-Schonung zwischen Brandholz bei Hemer und Stadtforst Waldemei bei Menden/Sauerland; mit Kiefern (z. B. vorne links), Fichten und gelb leuchtenden Lärchen; 7. Dezember 2014

Die verschiedenen Nadelbäume in Weihnachtsbaumgröße (obwohl das hier keine „Weihnachtsbaumplantage“ ist!) gebenFoto 4 einen gewissen adventlichen Gesamteindruck, mit dem ich diesen Beitrag am Ende des zweiten Adventssonntags 2014 schließen möchte.

Herbstliches Rotbuchenlaubleuchten von grün bis rot

In meinen letzten Beiträgen über alle Sorten „Herbstleuchten“ habe ich das sich verfärbende Laub an dem Bäumen immer ausgespart. Jetzt komme ich aber doch noch auf diesen „Klassiker“ der herbstlichen Bilder  zurück, weil es natürlich untrennbar zu dieser Jahreszeit gehört – und zu schön ist, um gar nichts davon zu zeigen.
Diesmal sind junge Rotbuchen die „Baum-Models“. Ende Oktober gab es sogar noch viele Exemplare mit überwiegend frühlingshaft-hellgrünen Blättern:

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Foto 1: Zweige einer Rotbuche im Gegenlicht, im Lüerwald bei Arnsberg-Voßwinkel [nordwestl. Hochsauerlandkreis]; Ende Oktober 2014

Etwa 10 Tage später sahen die meisten Rotbuchen schon deutlich herbstlicher aus:

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Foto 2: junge Rotbuchen in der Waldemei bei Menden-Ostsümmern [nordöstl. Märkischer Kreis/Nordsauerland]; Anfang November 2014

Die Leuchtkraft dieses Laubs lässt selbst kleinere Buchenbäumchen mitten im Fichtenwald weithin sichtbar werden, wo sie im Sommer kaum auffallen:

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Foto 3: am oberen Wannebach zwischen Menden-Ostsümmern und Hemer-Stübecken [Märkischer Kreis/Nordsauerland]; Anfang November 2014

Dezember-Sonne-Nebel-Licht-Schatten

Eine besondere Wetterlage in der zweiten Adventswoche 2013 bescherte den Nordrändern der Mittelgebirge von Dienstag bis Freitag überwiegend Sonnenschein und sternenklare, kalte Nächte, während es in vielen anderen Regionen Mitteleuropas neblig-trüb oder wolkig war.
Auch hier im Nordsauerland profitierten wir von dieser Lage 🙂
Mittags war 4 Tage hintereinander Sonne pur, so auch am Mittwoch:

11.12.2013

11.12.2013, mittags

Wie auf dem obigen Foto am Horizont zu sehen, war dennoch immer etwas Dunst in der Luft und – wie auf dem nächsten Bild – an einigen Stellen dünner Nebel am Boden:

Sonnenlicht im Nebel

Sonnenlicht im Nebel; Menden/Sauerland, Stadtforst Waldemei; 12.12.2013

Die Licht- und Schattenspiele im Wald sind auf jeden Fall im Winter mindestens so reizvoll wie im Sommer, vor allem nach oben durch die (Laub-)Baumkronen ist alles viel besser zu sehen:

Baumkronen im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.12.13

Baumkronen im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.12.2013

Auf dem Boden werfen die Bäume auch am frühen Nachmittag wegen der jetzt sehr tief stehenden Sonne lange Schatten – das gilt auch für den Schatten des Fotografen; auf dem nächsten Bild sind mein Schatten und die der Bäume nicht sofort auseinanderzuhalten 😉

bei Menden-Hembrock; 12.12.13

bei Menden-Hembrock; 12.12.2013

Vor einem Jahr, Mitte Dezember 2012, hatten wir übrigens den ersten richtigen Schnee des langen Winters 2012/2013, wie hier auf dem nächsten Foto zu sehen, das im gleichen Waldstück entstand wie das zweite und dritte Bild dieses Artikels:

Mendener Stadtforst Waldemei am 12.12.2012

Mendener Stadtforst Waldemei am 13.12.2012