Februar-Winterwaldwanderung XI: der Ausklang

Nun haben wir zwar auch den kalendarischen/astronomischen Winter hinter uns, die Witterung indes ist immer noch winterlich, leider heute am ersten Frühlingssontag in der unschönen Form mit niedrigen Temperaturen und trüb-grauem Himmel.

Deshalb ist der Blick zurück auf meine Mittfebruar-Winterwaldwanderung erfreulicher als der heutige Blick nach draußen.
Die letzte Folge aus meinem Wanderbericht startet auf einem schattigen Pfad durch jungen Wald mit von der Sonne auch spät nachmittags nicht beseitigtem Schnee:

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Foto 1: im südlichen Teil des Waldes an der Großen Haar bei Menden-Schwitten; 16. Februar 2016

Das erste Foto täuscht darüber hinweg, dass auch am späten Nachmittag dieses Februartags immer noch volle Sonne und blauer Himmel herrschten:

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Foto 2: in der südlichen Großen Haar bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Wo mehr Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen durchdringen konnten, lag schon weniger Schnee auf  Waldboden und -wegen:

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Foto 3: Pfad in der südwestlichen Großen Haar bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Noch deutlicher wurden die Unterschiede in der nachmittäglichen Schneebedeckung an den Südhängen:

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Foto 4: Südwesthang der Großen Haar, oberhalb der Stiftstr. bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Noch am dichtesten liegt auf Foto 4 die Schneedecke auf dem Kirschbaumstamm im Vordergrund.
Ähnlich ist es auf diesem Waldpfad, wo am meisten Weiß am sonnengeschützten Rand liegt:

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Foto 5: Pfad am Südwesthang der Großen Haar bei Menden/Sauerland; 16.02.16, später Nachmittag

Zum Abschluss zeige ich den Ausblick vom Waldrand auf das offene Gelände zwischen Großer und Kleiner Haar mit frühlingserwartenden Feldern und mit verblühten Stauden und Gräsern aus dem letzten Jahr:

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Foto 6: zwischen Kleiner Haar (links) und Großer Haar, zwischen den Mendener Ortsteilen Lahrfeld und Schwitten; 16.02.16

 

Novembersommerlich zwischen Feld und Wald

Wie schon vor 3 Wochen am katholischen Totengedenktag Allerheiligen ist auch heute am evangelischen Totensonntag das Wetter eher sommerlich oder zumindest sommerähnlich  ausgefallen mit viel Sonne und Temperaturen deutlich über dem Durchschnitt für diese Jahreszeit.

Auch draußen in Feld und Wald fühlte es sich spätsommerlich an, wie hier im Nordsauerland an einem Waldrand zwischen Hemer und Menden:

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Foto 1: Waldrand der Waldemei zwischen Menden und Hemer (nördlicher Märkischer Kreis), nahe der Edelburg; 23.11.14

Im Wald war es heller als im Sommer, aber milder und trockener als üblich Ende November. Auf dem nächsten Bild zeige ich den Blick aus dem Wald heraus auf den Waldrand von Foto 1:

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Foto 2: in der Waldemei zwischen Menden (vorne) und Hemer (hinten), nahe der Edelburg; hinten: Waldrand und Feld von Foto 1

Untrügliches Zeichen für den Herbst ist aber natürlich das  Laub auf dem Boden statt auf den Bäumen bzw. auf seinem Weg durch die Luft, wie hier in den Feldern bei Menden-Ostsümmern, wo direkt im Rücken des Betrachters ein Feldgehölz steht, dessen Blätter durch die Luft segeln und den Acker vorne bedecken

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Foto 3: zwischen den Mendener Ortsteilen Platte Heide (rechts) und Ostsümmern, hinten halb-rechts eine Schafherde; 23.11.4