Kurzrückschau auf den Hochsommer ’20

Vor einigen Tagen hat sich der diesjährige Hochsommer verabschiedet. Morgen soll es in Nordwestdeutschland (einschl. Sauerland) sogar schon den ersten Herbststurm geben ..

Auf die Hitzewelle des Sommers 2020 gebe ich in diesem Beitrag einen kurzen und daher ziemlich unvollständigen Rückblick.

Es begann in der ersten Augustwoche mit dem Verschwinden der dichten Bewölkung des vorangegangen Wochenendes:

Foto 1: sich zurückziehende tiefe und dunkle Wolkenwand und hervortretende höhere „Schönwetterwolken“ über Menden/Sauerland am Abend des 3. August 2020

Die Tage darauf wurden sehr sonnig und heiß, aber zum Glück noch nicht schwül. Die Rosen vor der Haustür, die sich schon seit  vielen Jahren im/über dem Kirschlorbeer behaupten, ließen noch einmal ihre Blüten leuchten:

Foto 2: Rosen aus/im/über Kirschlorbeer am Mittag des 8.08.20

In der zweiten Woche der Hitzewelle wurde es zunehmend feucht und drückend schwül, was sich an mehr Bewölkung, Dunst und einer insgesamt „(wasser-)dampfenden“ Landschaft bemerkbar machte:

Foto 3: Abendhimmel bei Menden/Sauerland, Ortsteil Ostsümmern; 15. August 2020

Noch eine Woche später kam dann der letzte hochsommerliche Tag mit schon deutlich erträglicheren Temperaturen und  weniger Feuchtigkeit bei „luftiger“ Bewölkung:

Foto 4: Ackerlandschaft mit Windrädern zwischen den Iserlohner Ortsteilen Drüpplingsen und Hennen; nordwestlicher Märkischer Kreis, NRW; 23. August 2020

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XIX: Herbstzeiger nach dem Trockensommer

In der zweiten Septemberwoche 2019 war ich zwischen Nordeifel, Ahrtal und Rhein unterwegs. Auf den Eifelhöhen nahe Blankenheim stieß ich auf blühende Vorboten des nahen Herbstes:

Foto 1: Wiese bei Blankenheim (Nord-Eifel, NRW) mit u. a. Herbstzeitlosen; 10. September 2019

Foto 2: blühende Herbstzeitlose aus Foto 1

Tags drauf wanderte ich im Naturschutzgebiet Ahrschleife bei Altenahr und in der Landschaft gab es sowohl (spät)sommerliches Grün als auch durch den Dürresommer vertrocknete Bäume und Sträucher und natürlich erste Herbstlaubverfärbungen:

Foto 3: im Naturschutzgebiet Ahrschleife mit Blick über das Ahrtal mit der Burgruine Altenahr; 11.09.2019

Am Ende der Radtour durchs untere Ahrtal mit sehr wechselhaftem Wetter gab es einen sonnigen Abschluss am Rhein:

Foto 4: am Rhein bei Sinzig, am anderen Ufer (rechtsrheinisch): Teile von Linz am Rhein; 12.09.2019

Weil es endlich mal wieder etwas schneller voran („on and on ..“ ) geht mit meinem Jahresrückblick 😉 habe ich diesmal als Musik „On and on and on“ von Abba ausgesucht, einer ihrer – neben den vielen Pop-Perlen – Rock’n’Roll-Songs, einmal in der Studio-Version mit dem bekannten „Daumenkino-Video“ …

… und  zum anderen in der noch rockiger – sehr an Status Quo (v. a. „Rockin‘ all over the world“) erinnernden –  und echt live in der Show von Dick Cavett 1981 gespielten Version. Stück und der Auftritt (zum Ende der Live-Show, mit Verabschiedung durch den Gastgeber) passt auch zur Nachtzeit, in der ich diesen Artikel (vorm morgigen Feiertag u. a. hier in NRW) geschrieben habe: Good night ..

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XVIII: wasserarmer Spätsommer

Zum letzten Beitrag meines Jahresrückblicks gibt es nun einen größeren Sprung von Mitte August ’19  in den letztjährigen Spätsommer.
In meinem Kurzurlaub im Waldecker Land traf ich bei heiterem Wetter auf überwiegend noch grüne, nur ganz vereinzelt auch auf  trockene und in beginnende (verfrühte) Herbstverfärbung übergehende Vegetation:

Foto 1: Grünfläche am ehemaligen Bahngelände in Waldeck (Nordhessen); 04. September 2019

Die Folgen der Trockenheit im letzten Sommer waren dagegen erst in den Gewässern zu sehen, insbesondere im nahen Stausee (Talsperre) des Edersees:

Foto 2: Seitenarm (Bärentalsbach) des Edersees westlich von Waldeck, mit den Ruinen des ehem. Dorfes Berich; 05.09.2019

An den am Steilufer des Baches gebildeten Wasserstandslinien (Rillen) und am fehlenden Grün erkennt man, wie hoch das Wasser des Sees normalerweise steht. Auch die Fundamente des untergegangenen Dorfes sind oft überspült.

Zum Abschluss noch ein Foto vom Edersee, das die Witterung und die Wasserarmut von Anfang September 2019 zusammenfasst bzw. widerspiegelt:

Foto 3: der Edersee unterhalb von Burg Waldeck; 06.09.2019

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XVII: trocken und mäßig heiß durch die Hundstage

Nicht ganz so heiß, aber ähnlich trocken wie im Jahr davor (2018) ging es durch den letzten Hochsommer Richtung Hundstage:

Foto 1: vertrockneter Rasen mit Fallapfel im Garten am 28.07.2019

Es war öfter bewölkt, was aber nur selten den so nötigen Regen brachte:

Foto 2: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 30.07.2019

Überall zeigte sich, welche Pflanzen besser, schlechter oder überhaupt nicht mit der Dürre zurecht kamen, hier z. B. litten v. a. die jungen Erlen, die schon früh viele Blätter abwarfen:

Foto 3: auf dem Papenbusch-Hügel in Menden/Sauerland am 03.08.2019 mit u. a. jungen Erlenbäumen und Wilder Möhre (ganz vorne, am Wegrand)

In den Wäldern fielen einzelne abgestorbene Fichten (durch Dürre und Borkenkäfer) neben oft noch sattgrünen Laubbäumen (aber auch Kiefern) auf:

Foto 4: Wald zwischen Oelinghauser Heide und Kloster Oelinghausen bei Neheim-Hüsten (Stadt Arnsberg, nordwestlicher Hochsauerlandkreis) am 11.08.2019

Auf dem letzten Foto weist außerdem der abgeerntete Acker auf den nahenden Spätsommer hin ..

Musikalisch gebe ich meiner Haltung zu diesem – späten – Jahresrückblick einmal mehr Ausdruck: zwar nicht – zu lange – zögern/warten (Text), aber dennoch entspannt (Musik; „laid back“) bleiben, mit  „Don’t wait“ von J. J. Cale , hier in einer klasse Studio Live-Session Version aus 1979:

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XVI: weiter sommerwechselhaft Mitte Juli

Nach abermals leichter Verzögerung (slight delay; dazu am Ende mehr ..) geht es weiter mit der Rückschau auf den vergangenen Sommer. Der blieb auch im Verlauf der Juli-Mitte so wie am Monatsanfang.

Einzelne Regenschauer, …

Foto 1: Regenschauer am frühen Abend des 11. Juli 2019

.. auf die trockene, aber meist trübe Tage folgten, welche wegen der Sommerblumen dennoch eine überwiegend bunte Note hatten:

Foto 2: auf dem Papenbusch-Hügel in Menden/Sauerland mit u. a. Greiskraut (vorne, gelb) und Wilder Möhre (Mitte, weiß) am 13.07.2019

Der andauernde Mix aus langfristiger Trockenheit und gelegentlichen Niederschlägen bildete sich auch in der Landschaft ab: trockene (Stoppel-)Äcker neben noch grünen Feldgehölzen mit abtrocknenden Feldwegen dazwischen ..

Foto 3: Feldweg auf dem Haarstrang zwischen Fröndenberg-Altendorf, Unna-Billmerich und Holzwickede-Hengsen (Kreis Unna, NRW) am 14.07.2019

Auch am Himmel war viel Abwechslung zwischen dunkel-bedrohlicher Bewölkung ..

Foto 4: Wolken über Menden/Sauerland am 20.07.2019

.. und heiterem Himmel mit harmlosen weißen Wölkchen:

Foto 5: Himmel über und Feldahorn in Menden/Sauerland am 22.07.2019

Wie schon eingangs dieses Beitrags angedeutet, bezieht sich die Musik diesmal auf meinen (immer wieder)  „leicht“ verzögerten/verspäteten Jahresrückblick. Sie stammt vom Gitarristen und Keyboarder Manuel Göttsching, der früher mit Band als Ashra oder Ash-ra Temple firmierte. Das heiter-atmosphärisch-entspannte Stück „77 slightly delayed“ vom 1978er Album „Blackouts“ (das ich als mittlerweile leider ziemlich verkratzte Vinylscheibe habe) bezieht sich auch auf ein (Vor-)Jahr (1977):

Manuel G. spielt auch heute noch. Hier ein Ausschnitt eines Live-Auftritts aus 2010:

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XV: sommerwechselhaft Anfang Juli

Heute (2. Mai 2020) haben wir einen verspäteten Einbruch des klassischen Aprilwetters und einen verfrühten Beginn der Eisheiligen mit Temperatursturz und Graupelschauern:

 

Bei der Rückschau ins letzte Jahr kommen wir nun in den ersten vollen (kalendarischen) Sommermonat 2019.

Zum Monatsstart war es weiter trocken, aber nicht immer strahlend sonnig – und die Folgen der vorangegangenen Dürren und Windwürfe vor allem auf die Fichtenbestände waren im Wald ohnehin zu sehen:

Foto 1: ehemaliger Fichtenwald mit jetzt Pionierbaumarten (v. a. junge Birken) am Wälkesberg bei Menden/Sauerland; 4. Juli 2019, abends

In den folgenden Jahren ging es bewölkt weiter. Am Boden, in der Flora, war es hingegen vielfach sommerlich bunt, z. B. mit dem Sommerackerblumen“klassiker“ aus rotem Klatschmohn und blauen Korblumen:

Foto 2: Ackerrandstreifen mit u. a. Klatschmohn und Kornblumen beim Mendener Ortsteil Niederoesbern; 06.07.2019

Der Apfelbaum im Garten brachte eine frühe und nur sehr mäßige Ernte, v. a. nur kleine Äpfel:

Foto 1: Apfelbaum im Garten am 07.07.2019

Sonnen liebenden und gut umsorgten Zierpflanzen dagegen ging es an den anschließenden Tagen mit strahlend blauem Himmel bestens:

Foto 3: Wasserrad und Blumenschmuck im Winterberger Ortsteil Züschen (östlicher Hochsauerlandkreis) am 09.07.2019

In der Landschaft rund um mein Lieblingsdorf blühte das Leben in Flora und Fauna in der Wärme (zum Glück nicht Hitze):

Foto 5: Perlmuttfalter und Weichkäfer (und mir leider unbekannter weiterer Käfer? mitte oben) auf Schafgarbe im Wald bei Züschen (östl. Rothaargebirge) am 10.07.2019

Wenn ich schon bei Lieblingsorten bin, gibt es auch noch Lieblingsmusik von einer meiner Lieblingsbands: Rush. Es handelt sich um eines der besten Stücke – textlich wie musikalisch – des kanadischen Trios, nämlich „Limelight“ aus 1981. Darin geht es um das Leben und Wirken im Rampenlicht als Künstler, aber auch in gewissem Grade von uns allen (u. a. wir Bloggende):

„[…]All the world’s indeed a stage
and we are merely players
performers and portrayers
each another’s audience
outside the gilded cage. […]

Refrain:

[…]Living in the limelight,
the universal dream
for those who wish to seem.

Those who wish to be
must put aside the alienation
get on with the fascination
the real relation
the underlying theme […]

Ich habe einmal wieder ein Video mit dem gesamten Text (und dem hier in einem früheren Artikel schon besprochenen Cover des zugehörigen Albums „Moving pictures“):

.. dann noch eine gelungene und unterhaltsame Analyse von Musikkenner Rick Beato:

… und eine Spielanleitung mit vielen weiteren Infos drumherum vom Gitarristen Alex Lifeson selbst (man muss allerdings darin den Link zum Youtube-Originalvideo aufrufen!):

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – X: Wolkensonnenuntergänge und Graupel Anfang Mai

Nach wieder mal längerer Unterbrechung (nicht nur, aber auch wegen Corona) soll es nun weitergehen mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr.

Mein erstes Foto aus dem letzten Mai stammt vom Abend des Maifeiertags und zeigt den ziemlich bedeckten Himmel bei untergehender Sonne, die noch einigermaßen durch den Dunst scheinen konnte:

Foto 1: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am Abend des 1. Mai 2019

In den Folgetagen wurde es deutlich kühler und feuchter. Es gab schließlich auch Graupelschauer, z. B. am Abend des 4. Mai ’19:

Wolken und gelegentliche weitere Schauer bestimmten das gesamte erste Drittel des Wonnemonats im letzten Jahr, auch hier wieder gezeigt im „Mantel“ eines Sonnenuntergangs:

Foto 2 (3): Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 08.05.2019

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – IX: Allewetter, Aufblühen und Ergrünen Mitte/Ende April

Der letztjährige April benahm sich recht typisch und hatte alle Sorten Wetter im Gepäck, u. a. Schneefall in der Monatsmitte (Video vom 13. April 2019):

Schon knapp 1 Woche später war es beinahe frühsommerlich-sonnig mit blauem Himmel:

Foto 1:  Bäume im Lahrwald bei Menden/Sauerland; 19.04.2019

Die Obstbäume waren wegen der Witterung auch früh dran:

Foto 2: Apfelblüten im Garten; 22. April 2019

Am Abend des übernächsten Tages zogen dunkle Wolken und Wind auf:

Foto 3: Schauerwolken über Menden/Sauerland; 24.04.2019

Zum Monatsende wurde es wieder etwas sonniger und frühlingshafter, das letzte Bild dieses Beitrags zeigt aber mit einigen Abendwolken noch einmal die Wechsel- und Launenhaftigkeit dieses Monats:

Foto 4: Abend bei Sümmerheide, Stadt Iserlohn, Märkischer Kreis; 28. April 2019

Ein wenig für die „Wetterbeweglichkeit“ des Aprils und für die Bewegung der Jahreszeiten und des Rückblicks hier im Blog steht das Rush-Stück „Time and motion“ vom 1996er Album „Test for echo“:

„Time and motion
Wind and sun and rain
Days connect like boxcars in a train […]“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VII: blau-weiß und grün-gelb durch den März

Mitte März letzten Jahres gab es oft einen Sonne-Wolken-Mix mit entsprechenden weiß-grau-blauen Himmelsansichten:

Foto 1: Wolken zwischen Menden/Sauerland und Fröndenberg/Ruhr (hinten) am 17. März 2019

Am Boden gesellten sich die Farben von immer mehr Frühblühern dazu:

Foto 2: blühende Kornelkirsche im Garten am 17.03.2019

Das Gelb und Grün (junge Zweige) der Kornelkirsche fand sich noch  intensiver an den Trauerweiden am Flussufer:

Foto 3: Trauerweiden an der Hönne in Menden/Sauerland; 24.03.2019

In einigen Hecken mischten sich grüne Blätter des Vorjahres mit „aktuellen“ frisch-grünen Blättern und weißen Blütenbüscheln, die vor blauem Himmel ähnlich aussehen wie die wenigen kleinen Wolken:

Foto 4: Hecke in Menden/Sauerland mit Brombeeren und Vogelkirschen; 30.03.2019

Die Musik kommt heute von der Band „Nektar“ aus deren 1975er-Album „Recycled“ mit dem Stück „Recycle“, was einmal zur Verwendung der Fotos aus dem letzten Jahr für diesen Rückblick passt und allgemein zur regelmäßigen Wiederkehr der Jahres- und Tageszeiten.

„[….] Reminding you to slow the wheel
Now, nearing the end of the day
Look, never a moment too soon, or late [….]Count the hours, the weeks, the days […]“

Februar-Sturmsonntage 2020

Obwohl ich mich im vorigen Artikel gerade erst wieder zum Durchhalten und zur Eile beim laufenden Rückblick aufs vergangene Jahr motivieren wollte, bringe ich jetzt doch erst mal wieder was Aktuelles 😉

Die nun schon drei Sonntage mit Sturm in diesem Februar verleiten mich einfach zu einem  Beitrag über dieses Wetterphänomen.

Am vorletzten Sonntag lichtete ich diese windzerzauste Birke am Feldrand im heimischen Menden/Sauerland ab:

Foto (1): Birke im Wind am Feldrand zwischen den Mendener Ortsteilen Papenbusch und Bösperde; 16.02.2020

Am letzten Sonntag (Karneval/Tulpensonntag, 23.02.2020) fegte am späten Nachmittag eine heftige Schauerböe durch den Garten:

Dazu fällt mir als „Soundtrack“ mit halbwegs passendem Text „Force ten“ von Rush aus 1987 ein:

Look in… to the eye of the storm
Look out… for the force without form
Look around… at the sight and the sound
Look in, look out, look around…“