Jahreszeitenrückblick 2018: Richtung Saison- bzw. Jahresende/n II

Inmitten der ersten echten Winterwoche 2018/2019 starte ich die Fortsetzung meines Rückblicks auf das vergangene Jahr mit dem frühsommerlichen Pfingstmontagnachmittag ’18, als die Erstblüher des Jahres schon lange keine Blüten mehr trugen und die (Früh-)Sommerblüher loslegten:

Foto 1: Englischer Ginster mit Blüten, rechts daneben Huflattich (nur noch mit Blättern, da schon längst verblüht); im Stephanopeler Tal bei Hemer, nördlicher Märkischer Kreis, Nordsauerland; 21. Mai (Pfingstmontag) 2018

Das Bild aus dem Sommer ’18 stammt von meinem spätsommerlich-heiteren Urlaubsstart an der Ostsee:

Foto 2: am Strand von Eckernförde, Schleswigsche Ostsee; 4. September 2018

Mitte November 2018 war es vollherbstlich mit buntem Eichenlaub im Wind, hier auf dem Papenbuschhügel im heimischen Menden/Sauerland:

In der letzten Adventswoche, am letzten Tag des kalendarischen Herbstes, war es mild, trocken und locker bewölkt, insgesamt angenehm, aber „unwinterlich“:

Foto 4: Ausblick (gezoomt) von Menden/Sauerland auf den Haarstrang mit dem Fröndenberger Ortsteil Hohenheide; vorne bewölkt/schattig, hinten sonnig; 20. Dezember 2018

 

Jahreszeitenrückblick 2018: zwischen Mitten und Enden

In diesem Beitrag meiner Rückblende ins letzte Jahr bin ich in einigen Jahreszeiten noch in deren Mitte, in anderen schon nahe dem Ende.

Im Winter geht es zwar mit  dessen letzten Monat weiter, aber es war winterlicher als in den Monaten zuvor. Anfang März ’18  lag Schnee und es kamen mehr Vögel zu den Futterplätzen als vorher:

Foto 1: Goldammer (rechts) und Zeisig (Erlenzeisig) im Garten am 3. März 2018; durch Fensterscheibe und gezoomt

Am ersten Maiwochenende gab’s  frühsommerlichen Vollfrühling mit vielen Blüten und wolkenlosem Himmel:

Foto 2: Hecke mit blühendem Weißdorn bei Menden-Ostsümmern, nordwestliches Sauerland; 4. Mai 2018

Im mittleren August – zwischen Hoch- und Spätsommer – bestimmte die Dürre das Landschaftsbild:

Foto 3: trockene Wiesen und Weiden bei Menden-Oesbern am 19. August 2018

Ende Oktober herrschte Vollherbst mit fortschreitender Laubverfärbung auch im Garten:

Foto 4: bunt werdendes Laub in den Gärten, vorne Feldahorn, hinten Kirschbaum; 27. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: die Saisonmitten V

Am Abend dieses milden, trüben und feuchten ersten Wochenendes 2019 setze ich meinen Rückblick auf das letzte Jahr fort …

Am ersten Tag der  Übergangswoche Februar/März ’18  war es kalt und in der Nacht hatte es etwas geschneit:

Foto 1: Schnee im Garten am frühen Vormittag des 26. Februar 2018

Ende April war es dann schon frühsommerlich warm – der Auftakt des „Dauersommers“. Im Wald  grünte es dennoch etwas verhalten, weil sich auch die Trockenheit auszuwirken begann, wie hier in der (gegen-)licht-gefluteten „Waldemei“ im heimischen Nordsauerland:

Foto 2: im Wald „Waldemei“ an der Stadtgrenze Hemer/Menden, mit Fichten und frisch grünen Lärchenzweigen (rechter Rand, halb-unten) und Farnwedeln (u. a. rechts unten); 29. April 2018

Im Hochsommer waren viele Wälder  im sonst regenreichen Sauerland von der Trockenheit gezeichnet. Nicht alle Bäume und Sträucher litten aber gleich stark darunter. So hatten die Erlen bereits viele Blätter abgeworfen, während Wacholder und junge Fichten noch  reichlich Nadeln hatten:

Foto 3: am Rand des Naturschutzgebietes „Bollenberg“ zwischen Langenholthausen und Mellen; mit u. a. Heidekraut (vorne), Wacholder (rechts) und junger Erle (Mitte); Stadt Balve, nordöstlicher Märkischer Kreis, NRW; 12. August 2018

Aus Mitte Oktober gibt es – wie aus April –  ein weiteres nachmittägliches Gegenlichtfoto  im Wald:

Foto 4: Buchenbestand im Wald „Saurenkamp“, mit Sonne vom nahen Waldrand (hinten/links); zwischen Bösperde und Ostsümmern, Stadt Menden, Märkischer Kreis, NRW; 14. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: die Saisonmitten II

Weiter geht es mit meinem „vorzeitigen“ Blick zurück aufs – noch laufende – Jahr 2018!

In der zweiten Februar-Woche hatten wir im Nordsauerland eine der wenigen winterlichen Witterungsphasen mit Dauerfrost, aber nur wenig Schnee:

Foto 1: im Lüerwald bei Menden/Sauerland, Ortsteil Oesbern; 8. Februar 2018

In der dritten April-Woche gab es schon einen sonnig-warmen Vorgeschmack auf die nachfolgende „Dauer-Sommerwitterung“ dieses Jahres:

Foto 2: im Naturschutzgebiet „Kiebitzwiese“ bei Fröndenberg/Ruhr; 19. April 2018

In der letzten Juli-Woche sah man den meisten Wäldern und Flüssen die Dürre aus der Entfernung noch nicht deutlich an:

Foto 3: Blick über die Lenne bei Iserlohn, Stadtteil Letmathe, Ortsteil Stenglingsen (Märkischer Kreis, Nord-Sauerland); 29. Juli 2018

Der Fluss hatte aber schon Niedrigwasser und die Laubverfärbung im Hangwald hatte bereits – außerordentlich früh – eingesetzt.

In der zweiten Oktoberwoche waren die Auswirkungen der Hitze und Trockenheit dagegen überall unübersehbar:

Foto 4: von Dürre und Borkenkäfern geschädigte Fichten bei Menden/Sauerland: halb vertrocknete Kronen und „Notfrucht“-Zapfen; 11. Oktober 2018

Das war dann auch – bei genauem Hinsehen – beim Ausblick in die Golden-Oktober-Landschaft sichtbar:

Foto 5: Wiesen und Feldgehölze bei Menden/Sauerland, Ortsteil Werringsen, hinten links: Wickede/Ruhr; halb-mitte-links-hinten: geschädigte Fichten; 11.10.18

Jahreszeitenrückblick 2018: die Saison-Mitten I

Mein erstes Foto dieses Beitrags bildet nicht nur den „kleinen“ Wintereinbruch aus Anfang Februar ab, sondern auch noch einmal die Folgen des Sturms „Friederike“:

Foto 1: Frosttag im Mendener Stadtforst Waldemei an einer „frischen“ Windwurffläche mit Fichten; 07. Februar 2018

Mitte April war der spätere „Intensivsommer“ noch nicht absehbar.
Im Garten entwickelte sich die Pflanzenwelt  im üblichen Rahmen. So war die Rotbuche wieder am spätesten dran mit Abwurf des (Vorjahres-)Laubs:

Foto 2: Rotbuche im Garten mit „frischem“ Laubwurf; 15. April 2018

Der Mittsommer war überwiegend heiß und trocken. Regenschauer stellten immer nur  Episoden dar:

Foto 3:  Regenschauer über Menden/Sauerland am 28. Juli 2018 um 20:36 Uhr

Schon kurze Zeit nach Foto 3 rissen die Regenwolken auf und die Abendsonne kam wieder hervor:

Foto 4: Abendsonne über Menden/Sauerland, nach Regenschauer; 28. Juli 2018, 20:51 Uhr

Der „goldene“ Oktober zeigte dieses Jahr zwar viele Spuren der Sommerdürre, allerdings weniger deutlich in feuchten Waldtälern:

Foto 5: herbstliche Licht- und Farbenspiele an einem Waldteich (Feuerlöschteich) bei Meschede-Freienohl im Hochsauerland; 10. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: etwas jahreszeitentypischer

In meinem Rückblick auf das – noch laufende – Jahr 2018 sind wir immer noch in den Anfängen der jeweiligen Jahreszeiten, aber es kommen erstmals typische (oder zumindest „klischee-entsprechende“) Phasen vor.

Zu Beginn des letzten Januar-Drittels, nach dem Sturm „Friederike“, gab es etwas Schnee, der aber tagsüber auch rasch wieder taute:

Foto 1: tauender Matsch-Schnee (hinten) und auf Regentonnendeckel tropfendes Tauwasser vom Schuppendach; 20. Januar 2018, früh nachmittags

Im Garten zeigten sich an den Futterplätzen auch einige zuletzt seltene Gäste:

Foto 2: Vogelfutterstelle im Garten mit Haubenmeise; 21.01.2018

Hier ist die Haubenmeise etwas vergrößert (weil eine Fensterscheibe dazwischen ist, aber dennoch leider nicht viel deutlicher):

Foto 3: Haubenmeise an Meisenkolben; vergrößerter Ausschnitt aus Foto 2; 21.01.18

Zum Frühjahrsbeginn waren die große Wärme und Dürre der folgenden Wochen und Monate noch nicht zu spüren. Stattdessen waren überall noch Spuren des Januar-Sturms zu finden:

Foto 4: frische Stapel aus Fichten-Sturmholz am Wälkesberg bei Menden/Sauerland – Halingen; 30. März 2018

Aber auch die ersten Frühblüher zeigten sich:

Foto 5: blühender Huflattich bei Menden/Sauerland; 30.03.2018

Nach dem völlig unterkühlten und nassen ersten Freitag des Sommers ’18 war der erste (kalendarische) Sommer-Samstag ein klein wenig sommerlicher mit etwas mehr Sonne und Wärme:

Foto 6: Landschaft an der Grenze Hessen/NRW zwischen Hallenberg (Hochsauerland; hinten) und Somplar (Nordhessen); 23. Juni 2018

Auf der Ackerbrachfläche (vorne in Foto 6) blühten zahlreiche Kräuter und Stauden, u. a. Labkraut und Nelken:

Foto 7: Nelken aus Foto 6, wahrscheinlich Heide-Nelken; 23.06.2018

Mein Bild aus dem diesjährigen Herbst-Anfang enthält Symptome der beiden außerordentlichen Wettervorkommnisse dieses Jahres: Sturm im Winter sowie Hitze und Dürre des Sommers …

Foto 8: Kahlschlagfläche (nach Windwurf aus Januar) und infolge Hitze/Dürre vom Borkenkäfer geschädigte Fichten im Lahrwald bei Menden/Sauerland; 30. September 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: der Sturm

Mitte Januar dieses Jahres tobte das Orkantief Friederike über Mitteleuropa, besonders heftig hier in Nordrhein-Westfalen. In diesem Teil meines Rückblicks auf 2018 spielt dieser Sturm durchgängig eine Rolle.

Am 18. Januar trieb der Wind einen zur Entsorgung bereiten Weihnachtsbaum ’17 vor sich her und unsere Straße hoch:

Foto 1: Nadeln, Zweige und ein Ex-Weihnachtsbaum (rechts) am Tag des Sturmtiefs Friederike; 18.01.2018

Der Zweig (und die meisten Nadeln) vorne links im Foto 1 stammen von einer Zeder in der Nachbarschaft, aus der auch ein Ast herausgebrochen war:

9 Monate später wurde dieser Baum bei „Golden-Oktober“-Wetter gefällt:

Foto 2: gekappter Stamm der Zeder aus dem Video; eine halbe Stunde später war auch dieser Baumrest Geschichte …; 6. Oktober 2018

Aber kehren wir wieder zur richtigen Jahreszeitenreihenfolge zurück …

Zum Frühjahrsbeginn waren noch viele Spuren des Januarsturms zu sehen:

Foto 3: von einem umgestürzten Baum (Baumstumpf Mitte hinten) verbogenes Metallgeländer in Menden/Sauerland; 30. März 2018

Großflächiger waren die Folgen von „Friederike“ natürlich in den Wäldern, wie hier zum Sommeranfang:

Foto 4: Waldhang mit Windwurf-Spuren beim Winterberger Ortsteil Züschen, Hochsauerland/NRW; 23. Juni 2018

Auf Foto 4 ist außerdem in Gestalt trockener/brauner Fichtenkronen schon das andere (spätere) Witterungsproblem dieses Jahres für die Wälder zu erkennen: Hitze und Trockenheit und in deren Folge u. a. starker Borkenkäferbefall – noch deutlicher wurde es dann zum Herbstanfang:

Foto 4: Windwurffläche mit Farn; und Fichten mit vertrockneten Kronen; Menden/Sauerland, Stadtforst Limberg; 30. September 2018