Pausen- und Gegenblicke um die Sorpe

In diesem Beitrag mixe ich mehrere Grundideen und Kategorien des Jahrestageszeitenbuchs. Er ist u. a. Tourenbericht, passt in die Reihen über Wander- und Radelrast  und über Tageszeiten.

Am zweiten Oktober-Samstag war es – wie so oft im letzten Jahr – sonnig und warm. Per Pedelec radelte ich zu den Höhen des Lennegebirges in den Wintersportort Wildewiese. Von einer Holz-Liegebank genoss ich die Aussicht auf das Dorf:

Foto 1: Blick auf Wildewiese bei Sundern im Hochsauerland von einer Holz-Liegebank; 13. Oktober 2018, nachmittags

Es folgt der Gegenblick vom Fahrrad hinauf zu meinem Pausenplatz:

Foto 2: Gegenblick zu Foto 1 mit der Liegebank oberhalb von Wildewiese; 13.10.18, nachmittags

Nun kehre ich – aber nur hier für den Beitrag, „in echt“ ging nach Foto 2 die Radtour weiter bzw. zurück nach Hause – zurück auf die Pausenbank mit einem stärker gezoomten Bild von Wildewiese:

Foto 3: ähnlich Foto 1, aber stärker gezoomt; zwischen Aussichtspunkt und Ortschaft befindet sich die Sorpequelle; 13.10.18, nachmittags

Das Flüsschen Sorpe entspringt dort oben bei Wildewiese. Sie speist einige km weiter unten die nach ihr benannte Talsperre, die ich auf meiner Rückfahrt im Abendlicht erreichte:

Foto 4: am Sorpesee (Stausee/Talsperre) bei Sundern/Sauerland; Blick vom Ostufer nach Westen; 13.10.2018, abends

Vier Touren zwischen Herbst und Frühjahr 7: über Fluss, Schnee, Stadt und Wald

Heute gibt es den letzten Beitrag meiner kleinen Reihe zu den 4 Touren aus November, Januar, April und Mai. Denn ich habe (sehr) unterschiedlich viele Bilder von den einzelnen Ausflügen – und von einem (Januar) „gehen“ sie mir heute „aus“ ….

Von der ersten Tour, Anfang November 2015, habe ich noch reichlich Fotomaterial, darunter dieses Bild von der Mündung des linksrheinischen Flüsschens Erft in den „Vater“ Rhein südlich von Neuss:

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Foto 1: Mündung der Erft (v0rne)  in den Rhein, südlich von Neuss; 2. November 2015

An diesem Novembertag war es sonnig und ungewöhnlich mild, und das obige Bild war überwiegend von Himmelblau (auch spiegelnd auf dem Wasser) bestimmt.

Auf dem nächsten Foto, vom kalten Mittjanuarsonntag ’16 im verschneiten Hochsauerland, war dagegen das Schneeweiß über dem Lennetal beim kleinen Wintersportort Sundern-Wildewiese prägend:

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Foto 2: Blick vom Aussichtsturm auf dem Schomberg (Lennegebirge) auf den Sunderner Ortsteil Wildewiese (Hochsauerlandkreis/NRW); 17. Januar 2016

Aus dem Hochwinter und vom kleinen, hoch und ländlich gelegenen Wildewiese wechseln wir in die westfälische Ruhrmetropole Dortmund, von deren Fernsehturm („Florianturm“) ich den Blick Richtung Südosten, also letztlich zum Sauerland hin, zeige:

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Foto 3: vom Dortmunder Fernsehturm nach Südosten über Westfalenpark, ehem. Stahlhütte Phoenix-West (halb-Mitte-rechts) und Phoenixsee (fast hinten, ganz links; nicht einer der kleinen Parkseen vorn bzw.  in Bildmitte!) auf den Nordrand des Sauerlandes (Horizont); 28. April 2016

Viel sonniger, wärmer und weniger diesig war es dann nur wenige Tage später bei meiner alljährlichen Frühjahrs-Eröffnungs-Tagesradtour, wo ich diese Aussicht vom Möhneseeturm auf das Herz des – für NRW-Verhältnisse – großen Waldgebiets des Arnsberger Waldes hatte:

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Foto 4: vom Möhneseeturm bei Möhnesee-Körbecke (südlicher Kreis Soest/NRW) nach Osten auf das Herz des Arnsberger Waldes (mit dem Hevetal); 2. Mai 2016

Doch noch Winter im Januar 2016

Nachdem es hier im Nord-Sauerland zuletzt im November 15 (wenig) Schnee gegeben hatte, zog sich der Winter nach seinem „offiziellen“ Beginn hier ganz zrück. So war es über Weihnachten und auch noch am letzten Wochenende außerordentlich mild und grün, während es 1 Woche später endlich mal winterlich kalt und auch weiß wurde:

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Foto 2: Sonntag, 17. Januar 2016, vormittags, mit Schnee

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Foto 1: 9. Januar 2016, mittags, schneelos

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter „oben“ im Sauerland entfaltete sich der Winter natürlich noch stärker und prachtvoller, so wie hier im Sunderner Ortsteil Wildewiese:

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Foto 3: Weg unter dem Schomberg (mit Sendemast/Ausschichtsturm) bei Sundern-Wildewiese, Hochsauerlandkreis; 17.01.16

Äste und Zweige waren mit Raureif, Schnee und/oder Eis überzogen:

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Foto 4: Birke, unter Schnee etc. über dem Weg aus Foto 3;  17.01.16

 

Der beeindruckendste Winterblick bot sich aber erst vom Aussichtsturm (s. Foto 3, hinten-links-Mitte) auf den Wintersportort Wildewiese und weiter in Richtung südliches Märkisches Sauerland:

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Foto 5: vom Aussichtsturm auf dem Schomberg über den Skihang bei Wildewiese und ins und jenseits des Lennetals; 17. Januar 2016

Herbst-Advent-Übergang

Rechtzeitig zum Beginn der Adventszeit 2014 stellte sich nach einem bis dahin unterm Strich ungewöhnlich milden und sonnigen November eine für den Übergang vom Spätherbst zum Frühwinter eher typische Witterung und Gesamt-Stimmung ein. Am letzten Novembersamstag und Tag vor dem 1. Advent gab es nach frostiger Nacht einen zwar heiteren und trockenen, aber auch kalten Tag mit teils ganztägig sich haltendem Raureif hier im Sauerland.
Auf den Höhen des Lennegebirges gab es eine „Winter-Erwartungs-Atmosphäre“ mit tief stehender Sonne und diesig-neblig verhangenen Bergen mit kaum noch (buntem) Laub:

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Blick von der Aussichtsplattform auf dem Schomberg beim Sunderner Ortsteil Wildewiese über das Lennetal und die umgebenden Berge und Nebentäler (mittleres Sauerland); Ende November 2014

Auf dem obigen Foto sieht man auch erste Vorbereitungen für den Wintersport, nämlich aufgestellte Pistenbegrenzungen.

Und die Natur scheint sich auf Advent und Weihnachten vorzubereiten. Das kam mir jedenfalls in den Sinn, als ich diese beiden Bäume im Wald sah; ein Apfelbaum, dessen noch immer an den Zweigen hängende rote Äpfel wie Weihnachtsschmuck aussehen und der Wipfel der Lärche daneben leuchtet wie mit Weihnachtskerzen:

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Apfelbaum (links) und Lärche im Mendener Stadtforst Waldemei (Nordsauerland); Ende November 2014

 

 

Blaue Berge im frühherbstlichen Hochsauerland

Auf einer Radtour am letzten Septembersonntag 2014 bei Sundern/Sauerland (Hochsauerland) bekam ich alle möglichen für diese Jahreszeit typischen Anblicke  zu Gesicht.
Es war zwar trocken, warm und heiter, aber herbstlicher Dunst lag doch über der Landschaft. Dieser lässt die Berglandschaft im Hintergrund blau erscheinen:

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Foto 1: im Lennegebirge bei Sundern-Hohenwibbecke, Blick über das Lennetal nach Süden; 28.09.14

Auf Fotos dieser Art ist der Vordergrund noch einigermaßen farbenfroh, aber hinten im Dunst gibt es eben die „blauen Berge“.

Das Gegenlicht dämpft die Farben insgesamt, jedoch gibt es immerhin verschiedene Spielarten von „dunstblau“:

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Foto 2: im Lennegebirge bei Sundern-Hohenwibbecke, Blick in das Lennetal nach Südosten; 28.09.14

Auch der Himmel sah spannend aus im Gegenlicht mit schleierartiger Bewölkung, erst recht mit dem „verschleierten“ Sonnenball, wie hier über dem Skihang bei Sundern-Wildewiese:

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Foto 3: auf dem Schomberg bei Sundern-Wildewiese (Hochsauerland), mit Skilift; hinten das mittlere Lennetal; 28.09.14

Mehr Fotos von diesem Ausflug gibt es hier im Web.de-Album ….