Februar-Sturmsonntage 2020

Obwohl ich mich im vorigen Artikel gerade erst wieder zum Durchhalten und zur Eile beim laufenden Rückblick aufs vergangene Jahr motivieren wollte, bringe ich jetzt doch erst mal wieder was Aktuelles 😉

Die nun schon drei Sonntage mit Sturm in diesem Februar verleiten mich einfach zu einem  Beitrag über dieses Wetterphänomen.

Am vorletzten Sonntag lichtete ich diese windzerzauste Birke am Feldrand im heimischen Menden/Sauerland ab:

Foto (1): Birke im Wind am Feldrand zwischen den Mendener Ortsteilen Papenbusch und Bösperde; 16.02.2020

Am letzten Sonntag (Karneval/Tulpensonntag, 23.02.2020) fegte am späten Nachmittag eine heftige Schauerböe durch den Garten:

Dazu fällt mir als „Soundtrack“ mit halbwegs passendem Text „Force ten“ von Rush aus 1987 ein:

Look in… to the eye of the storm
Look out… for the force without form
Look around… at the sight and the sound
Look in, look out, look around…“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – V: blauer Himmel, lila Blüten und trockenes Unterholz zum Februarausklang

Ich bin schon wieder arg in Verzug geraten mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr .. So kommt es, dass dieser Beitrag ziemlich genau vor einem Jahr „spielt“.

Ganz anders als in diesem Februar ging der letzte volle Wintermonat 2019 trocken, sonnig und windschwach zuende. Es zeigte sich oft tiefblauer Himmel:

Foto 1: alte Villa in Alt-Arnsberg unter tiefblauem Himmel; 24. Februar 2019; nordwestliches Hochsauerland

Aussichten waren ungetrübt von Nebel, Wolken oder Dunst:

Foto 2: Aussicht vom Ehmsen-Denkmal über die Ruhr auf Arnsberg; 24.02.2019

Die Frühjahrsblüher und ihre  Betrachter konnten sich vor einem Jahr ebenfalls an viel Sonne erfreuen:

Foto 3: Krokusse auf Rasen im Park der Wilhelmshöhe in Menden/Sauerland; 27.2.2019

In den Wäldern war der Frühling noch nicht sehr weit gediehen. Der Waldboden war trocken, aber nicht mehr ausgetrocknet wie noch im vorangegangenen Sommer und Herbst (2018):

Foto 4: im Mendener Stadtforst Waldemei am 28.02.2019

Auch die musikalische Untermalung dieses Beitrags bezieht sich auf meine „Verspätung“ im Jahresrückblick – Saga mit „Don’t be late“ aus 1980:

https://www.youtube.com/watch?v=tYt7dWb2knc

 

 

Vögel und Wind im Garten im „grünen“ Winter 2020

Ich unterbreche mit diesem Artikel meinen laufenden Jahresrückblick auf 2019 ..

Während draußen gerade das Sturmtief „Sabine“ immer stärker tost, blende ich zunächst in diesen Winter zurück und in den Garten hinein. Zeigen möchte ich einige Bilder von Vogelbeobachtungen nach der „offiziellen“ Zählung.

An einem Sonntagmorgen im Januar entdeckte ich beim Blick aus dem Fenster im Nachbargarten 6 Ringeltauben auf einen Schlag/Blick:

Foto 1: Ringeltauben auf Obstbäumen in Menden/Sauerland; 19. Januar 2020, vormittags

Foto 3:Heckenbraunelle im Garten

Regelmäßiger – wenn auch unauffälliger – Gast hier im Garten ist die Heckenbraunelle:

Foto 2: Heckenbraunelle im Garten am 26. Januar 2020; durch Fensterscheibe und stark gezoomt fotografiert

Manche größeren Vögel, vor allem die Amseln, versuchen immer wieder, mit „Senkrechtstarts“ an die Meisenkolben und -stangen am Futterplatz zu gelangen, an denen sie sich aber nicht halten können:

Foto 4: Amsel-Weibchen beim „Steigflug“ an Meisenknödel am Futterplatz im Garten; 2. Februar 2020

Gefreut habe ich mich über den zuletzt hier leider selten gewordenen Besuch eines Buntspechts:

Foto 5: Buntspecht im Feldahorn im Garten; 4. Februar 2020

Zum Schluss komme ich noch mal auf die Aktualität = heute = 09.02.2020 zurück.

Gegen 17:30 Uhr war der Wind schon recht heftig, wie dieses Video aus dem Garten (nah am Standort der Fotos 2 und 3) zeigt:

Mittlerweile stürmt es viel heftiger, aber (noch) nicht orkanartig … ich hoffe, es geht heute Nacht hier und überall glimpflich ab mit dem Sturm ..

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – IV: sonnig-grüner Mittfebruar

Nach wenigen Tagen mit „echtem“ Winter einschließlich etwas Schnee kehrte Mitte Februar 2019 wieder eine Phase mit Milderung, viel Sonne und wenig Niederschlägen ein, außerdem gab es  erste blühende Sträucher, vor allem Hasel:

Foto 1: Wiese in Menden/Sauerland am 14. Januar 2019

Der Himmel war in jenen Tagen meist tiefblau, Felder und Wiesen halb grün, halb-bleich, Bäume und Sträucher – soweit nicht immergrün – aber noch „wintergerecht“ völlig kahl:

Foto 2: Feldweg und Feldgehölz beim Mendener Ortsteil Hembrock; 17.02.2019

Erste Kranichschwärme zogen schon wieder gen Norden (aber nicht so früh wie in diesem Jahr):

Foto 3: Kraniche über Menden/Sauerland am 17.02.2019; kleines Suchspiel: insgesamt sind auf dem Bild 4 V-Formationen  ganz oder teilweise zu sehen

Als untermalende Musik habe ich mir diesmal den motivierend-mitreißenden Song „Marathon“ von Rush von 1985 ausgesucht, weil der Weg durch die Jahreszeiten (auch wenn der darin besungene ’summer sky‘ zu diesem Februar-Beitrag nicht so ganz passt ..) und mein Rückblick durchs letzte Jahr und der Flug der Kraniche auch etwas von einem Marathon hat: .. durchhalten 😉

[…] It’s a test of ultimate will, [….]

In the long run

From first to last
The peak is never passed
Something always fires the light
That gets in your eyes […]
You can do a lot in a lifetime
If you don’t burn out too fast
You can make the most of the distance
First you need endurance
First you’ve got to last. „

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – III: etwas Schnee Ende Januar/Anfang Februar

Ganz zum Schluss brachte der Hauptwintermonat Januar im vergangenen Jahr doch noch Schnee, den ich dann auch schon nachts auf ein Foto bannte:

Foto 1: Schnee im Garten in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 2019

Soundtrack zu diesem Beitrag ist deshalb „The winter song“ der US-amerikanischen (Glam-)Rockband Angel aus 1978 (Links s. unten):

“ [….] There’s snow everywhere in sight
Falling on this winter night [….]

Am nächsten Morgen war die weiße Pracht dann im beginnenden Tageslicht zu erleben:

Foto 2: Schnee im Garten am Morgen des 31. Januar 2019

„[….] There’s a feeling in the air
Feel the spirit everywhere
Winter winds on Heaven and earth..“

Bei zunächst leichtem Tauwetter am 2. Februar fiel aber auch etwas Neuschnee:

Foto 3: Schneefall im Garten am 2. Februar 2019

Und nur im Schnee hinterlassen die Vögel an den Futterplätzen gut erkennbare Spuren:

Foto 4: Vogelspuren im Gartenschnee am 2. Februar 2019

Hier nun 2 Links zu Videos mit Angel’s Winter song:

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – II: von nass zu leicht weiß im mittleren Januar

Der Januar ’19 brachte nach dem trockenen Vorjahr zunächst viel Regen, was natürlich auch Spuren auf dem Gartenboden hinterließ:

Foto 1: Gartenboden nach Regen am 13. Januar 2019

Eine Woche später gab es den ersten Frost des letzten Jahres. Der Matsch auf den Waldböden war leicht gefroren und Fahrspurpfützen hatten eine dünne Eisschicht:

Foto 2: Waldweg in der Großen Haar bei Menden-Schwitten; 20. Januar 2019

Der Hauch von Weiß hielt sich tagsüber aber auch nur dort, wo genug Schutz vor der Sonne herrschte, also z. B. nicht an der Sonnen-/Südseite von Böschungen:

Foto 3: auf dem Papenbuschhügel in Menden/Sauerland; 19. Januar 2019

Noch deutlicher war der scharfe Kontrast zwischen Weiß/Eis und Grün/Nass auf diesem Acker, dessen vorderer Bereich im Schatten eines Waldrandes liegt:

Foto 4: Acker mit Raureif im Schatten und Sonne/Grün weiter hinten; bei Menden-Werringsen; ganz hinten der Haarstrang mit Wickede/Ruhr; 20. Januar 2019

 

Ich komme weiterhin nur langsam voran mit meinem Jahresrückblick, sozusagen in Zeitlupe 😉
Deshalb ist der musikalische Beitrag diesmal das Stück „Slow motion“ (1979) von Saga, einer anderen Lieblingsband von mir , wie Rush auch aus Kanada und im Progessive Rock-/Pop-Genre unterwegs:

==> Saga – Slow motion

Wintervögel und andere Besucher im Garten Anfang 2020

Erst spät kommt mein erster Beitrag des neuen Jahres und Jahrzehnts hier im JaTaBu ..

Weil am vergangenen Wochenende wieder die Zählung der Wintervögel durch den NABU stattfand und ich auch wieder mitgemacht habe, berichte ich von meiner „Zählstunde“ im Garten.
Zunächst kamen allerdings erst einmal andere –  nämlich ungefiederte und teilweise ungebetene – Gäste zu den Futterplätzen:

Foto 1: Eichhörnchen am Vogelfutterplatz 1 im Garten; 12. Januar 2020

Kurz darauf erschien Nachbars Katze und wartete wohl ebenfalls auf die Ankunft der Wintervögel :

Foto 2: Katze am Futterplatz 1 im Garten; durch Fensterscheibe fotografiert und gezoomt; 12.01.20

Klopfen ans Fenster vertrieb sie dann aber ..

Schließlich stellten sich doch noch mehrere Vögel im Garten ein, u. a. diese beiden Goldammern:

Foto 3: Goldammern am Futterplatz 2 im Garten; 12. Januar 2020; durch Fensterscheibe und gezoomt aufgenommen

Insgesamt sieht meine Zählung wie folgt aus:

  • Amsel: 6
  • Blaumeise: 3
  • Kohlmeise: 2
  • Goldammer: 2
  • Ringeltaube: 2
  • Elster: 2
  • Buchfink: 1
  • Heckenbraunelle: 1
  • Rotkehlchen: 1
  • Zaunkönig: 1

Es war damit im heimischen Garten ein an Arten und Individuenzahl ein mittelmäßiges Zähljahr im heimischen Garten.

Kleiner Adventsrückblick mit Bühnen

Kurz vor Weihnachten komme ich doch noch zu einem wenigstens ganz kleinen Rückblick auf den diesjährigen Advent.

Dabei spielen echte Bühnen und „unechtes“ Rampenlicht eine Rolle ..

Die ersten Bilder stammen vom ersten Advent, als ich im Kurzurlaub in Bonn und im Siebengebirge war.
Im „unechten“ Schloss Drachenburg bei Königswinter gibt es alljährlich einen Weihnachtsmarkt unter dem Motto der berühmten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (Stichwort: Scrooge).

Onstage war eine Folkgruppe aus England im zeitgenössischen Outfit zu sehen und zu hören:

Foto 1: englische Folkband auf dem Weihnachtsmarkt an der Drachenburg bei Königswinter, Rheinland/NRW; 1.12./1.Advent 2019

Von der Burg aus hatte man die Aussicht nicht nur auf die Vorburg, sondern auch auf die andere Bühne, wo die Weihnachtsgeschichte aufgeführt wurde. Hier ist die Aufführung backstage zu sehen, mit hinter der kleinen Bühne wartenden Darstellern:

Foto 2: Weihnachtsmarkt mit Bühne (Rückseite) für die Scrooge-Weihnachtsgeschichte an der Drachenburg (hinten zu sehen die Vorburg); 1. Advent 2019

Für das letzte Foto springe ich in die vierte Adventswoche und auf die „Bühne der Natur“ im heimatlichen Mendener Stadtforst, wo die nachmittägliche Sonne ein wenig „Rampenlicht“ in den winterkahlen Wald zauberte:

Foto 3: im Mendener Stadtforst Waldemei am 19. Dezember 2019, Nordsauerland/Westfalen/NRW

***Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest!***

Drei sehr verschiedene Vogelmahlzeiten im Garten

Insgesamt habe ich im Winter 2018/2019 leider weniger Fotos von Vögeln am Futterplatz – oder auch anderswo – im Garten machen können als in den meisten Vorjahren.

Jetzt, zum Ende des (kalendarischen) Winters, zeige ich einige dieser Aufnahmen mit sehr unterschiedlichen Vogelarten mit außerdem stark verschiedenem Nahrungsspektrum und -verhalten:

Los geht es mit einem Amsel-Hahn, der sich an einem Apfel-Rest gütlich tut:

Foto 1: Amsel-Männchen mit Apfel am Futterplatz im Garten; Anfang Februar 2019; durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Recht häufig zu Gast am Futterplatz waren auch Ringeltauben, die immer sehr gründlich und geduldig alle Sämereien aufpicken:

Foto 2: Ringeltauben am Futterplatz (und Tränke) im Garten; Anfang März 2019; durch Fensterscheibe aufgenommen

Gar nichts am Hut mit vegetarischer Kost hat dagegen der Sperber, der sich – ganz in der Nähe des Futterplatzes aus den vorigen Bildern – seine Lieblingsspeise ‚Kleinvogel‘ geschnappt hatte:

Foto 3: Sperber (vermutlich Weibchen ..?) im Garten, mit schon arg gerupftem und angenagtem Kleinvogel als Beute; Mitte März 2019, durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Weil ich den Greif zu spät entdeckt habe (kurz vor seinem Abflug), weiß ich nicht, was/wen er wo und wie auf seiner Jagd geschlagen hatte. Auch Federn des Pech-/Beutetiers habe ich nirgends (mehr)  gefunden …