Tagesvergleich vom kühlen Sommeranfangwochenende: Teil III – Wechselperspektiven

Am ersten (kalendarischen) Sommersamstag dieses Jahres radelte ich auch durch die Rennertehäuser Ederaue in Nordhessen und kam zu einer  hölzernen Aussichtsplattform:

Foto 1: Aussichtsplattform in der „Rennertehäuser Ederaue“, Region Burgwald/Ederbergland, Nordhessen; 23. Juni 2018

Dieser Ausblick über die von früheren Bewässerungsgräben durchzogene Landschaft gab es von der Plattform nach Osten (einschließlich des Standortes von Foto 1):

Foto 2: Blick von der Aussichtsplattform aus Foto 1; Gegenblick zu Foto 1 (jenes gemacht von den Steinen am Tümpel aus); 23.06.18

Erst das dritte Foto bringt die beiden ersten Bilder so richtig zusammen, sieht man doch sowohl den Außen- wie den Innenblick der Aussichtsplattform:

Foto 3: Ein- und Ausblick der Aussichtsplattform in der Rennertehäuser Ederaue, mit (sehr guten!) naturkundlichen Tafeln; 23.06.18

Am nächsten Tag (Sonntag) bei meinem Rundgang durch das hochsauerländische Dorf Züschen während dessen 775-Jahr-Feier ergab sich ein anderer interessanter Fotoperspektivwechsel.
Aus dem einen Blickwinkel und im Querformat zeigt sich das Wasserrad mit den nebenan stehenden alten Turbinenteilen:

Foto 4: Wasserrad im Dorfkern von Züschen bei Winterberg (Hochsauerland/NRW); 24. Juni 2018

Mit leicht geänderter Perspektive und im Hochformat ist auch die Kirche des Ortes (mehr) im Sichtfeld:

Foto 5: Wasserrad und Kirche von Züschen; 24.06.18

 

Tagesvergleich vom kühlen Sommeranfangwochenende – Teil II

Weiter geht es mit meinem Vergleich der beiden Wochenendtage vom diesjährigen Sommeranfang …

Am Samstag überquerte ich spät vormittags bei heiterem Wetter mit dem Rad die Landesgrenze NRW/Hessen und blickte zurück Richtung Rothaargebirge, wo ich aufgebrochen war:

Foto 1: Blick ins Nuhnetal bei Somplar, Hessen, über die Landesgrenze hinweg Richtung Hallenberg und Rothaargebirge (NRW); 23. Juni 2018

In den blumenreichen Ackerrandstreifen und Wiesen leuchteten vor allem die Nelken hervor:

Foto 2: Nelken (vermutlich Kartäuser-N.?) aus Foto 1; 23.06.18

Blumenschmuck  und anderes Grün gab es auch – bei allerdings deutlich gedämpfteren Sommerwetter – am Sonntag bei der 775-Jahr-Feier des Dorfes Züschen:

Foto 3: Gartenbau(er)-Stand auf der 775-Jahr-Feier des Winterberger Ortsteils Züschen; 24. Juni 2018

Einige größere Pflanzen mussten erst noch zu ihrem Bestimmungsort gebracht/gerollt werden 😉 :

Foto 4: Transport einer Eiche auf der Züschener 775-Jahr-Feier am 24.06.18

 

Tagesvergleich vom kühlen Sommeranfangwochenende – Teil I

Am letzten Wochenende des vergangenen Juni, dem ersten Sommerwochenende ’18, war ich auf Kurzausflug im Rothaargebirge und in Nordhessen – und es war ein ausgesprochen kühler bis kalter Start in die wärmste Jahreszeit …

Der Samstag brachte zumindest eine Andeutung von Sommer, wenn auch mit frischem Start meiner Radtour vom Winterberger Ortsteil Züschen Richtung Hallenberg. Das erste Foto machte ich von Kühen am Radwegrand:

Foto 1: Kühe am Rand des Radweges Winterberg – Hallenberg, nahe Züschen; 23. Juni 2018

Schon etwa eine halbe Stunde später kam erstmals die Sonne durch, als ich in der Altstadt von Hallenberg ankam:

Foto 2: in der Altstadt von Hallenberg am südöstlichsten Rand des Hochsauerlandkreises, NRW; 23.06.18

Am Sonntag dagegen kam im südöstlichen Rothaargebirge die Sonne überhaupt nicht hinter Hochnebel und Wolken hervor. Beim morgendlichen Spaziergang durch mein Unterkunftsdorf Züschen sah ich u. a. Rosen, die von der Kälte und Nässe der Vortage zwar gebeugt, aber kaum geknickt waren:

Foto 3: Kletterrosen an Fachwerkhaus im Ortskern von Züschen bei Winterberg; 24. Juni 2018

Außer Zierpflanzen gibt es auch noch einige Gemüsegärten in dem schönen Hochsauerlanddorf:

Foto 4: Gemüsegarten in Winterberg-Züschen; 24.06.18

Junibunt – zwischen Himmel und Erde

Der Juni ’18 war bislang hier im Sauerland sehr durchwachsen. Die Temperaturen reichten von (halbwegs) sommerlich bis beinahe winterlich am letzten Wochenende.

Frühsommerblumen sorgten aber von Anfang an für Farbenfreude:

Foto 1: wilde Glockenblumen am Wegesrand nahe Kloster Oelinghausen bei Herdringen (Stadt Arnsberg, westlicher Hochsauerlandkreis); 3. Juni 2018

Gleich daneben blühte fast mit Komplementärfarbe das Orangerote Habichtskraut:

Foto 2: Orangerotes Habichtskraut nahe Standort von Foto 1; 03.06.18

An den trüberen Tagen lieferte ab und zu ein Regenbogen auch Buntes am Himmel:

Foto 3: Regenbogen über Menden/Sauerland am Abend des 21. Juni 2018 (Sommeranfang)

Am darauffolgenden Sonntag war es am anderen Sauerland-Ende, im Rothaargebirge , durchgängig trüb und gefühlt eiskalt. Die Bewohner des Dorfes Züschen ließen sich davon aber nicht ihr buntes 775-jähriges Ortsjubiläum verderben:

Foto 4: Teilansicht der 775-Jahr-Feier in Züschen, heute Ortsteil von Winterberg, südöstliches Rothaargebirge, östlicher Hochsauerlandkreis; 24. Juni 2018

Vom Jubiläum in Züschen soll es demnächst noch mehr hier im Blog geben …

Tourenvergleich Niederrhein – Hochsauerland, Nr. 12: hier neben Rheinboot – dort vor Ortseingang mit Schiefertafel

Am frühen Nachmittag gab es bei meinen in dieser Serie verglichenen Touren nicht nur unterschiedliches Wetter, sondern auch sehr verschiedene örtliche Umgebungen.

Anfang November 15 radelte ich am Rheinufer südlich von Neuss flussaufwärts und wurde von einem schnellen Boot überholt:

img_3600

Foto 1: Boot auf dem Rhein, flussaufwärts; zwischen Neuss und Dormagen; 2. November 2015

Zur beinahe gleichen Zeit und Phase meiner Wanderung in und um Züschen bei Winterberg im Hochsauerland war ich aus dem Wald heraus und im Dorf wieder angekommen. Ich stand schließlich vor der Begrüßungs-Schiefertafel des Fremdenverkehrsorts:

img_3930

Foto 2: Ortseingangstafel aus Holz und Schiefer im Winterberger Ortsteil Züschen; 8. Juli 2016

Die Tafel in Züschen gibt ausgezeichnet die beiden „Hauptmaterialien“ des Sauerlandes wieder: der Schiefer im Untergrund (Rheinisches Schiefergebirge) und das Holz aus den weiten Wäldern.

Ganz nett und passend für das Jahrestageszeitenbuch ist natürlich auch der Text unter der Schiefertafel 😉

Tourenvergleich Niederrhein – Hochsauerland Nr. 11: aus der Stadt ‚raus / ins Dorf zurück

Im Vergleich zwischen November-15-Radtour am Niederrhein und Juli-16-Wanderung im Hochsauerland gab es jeweils am frühen Nachmittag gegenläufige Bewegungen zwischen Siedlung und Landschaft.

Am Niederrhein Anfang November 2015 hatte ich rheinaufwärts von Neuss bei Sonne und blauem Himmel die offene Landschaft der Rheinwiesen erreicht:

Rheinradweg unterhalb der Fleher Brücke bei Neuss-Grimlinghausen

Foto 1: Rheinradweg (linksrheinisch)  bei Neuss-Grimlinghausen mit der Fleher Brücke (hinten); 2. November 2015

Zur ziemlich gleichen Tageszeit und in ähnlicher Tourphase kam ich Anfang Juli 16 aus dem Wald wieder heraus ins Dorf Züschen bei Winterberg im Hochsauerland. Der Himmel war hier trüb und der Park mit Spielplatz an der „Bullenwiese“ war völlig leer:

Park "Bullenwiese" bei Züschen

Foto 2: Park „Bullenwiese“ bei Winterberg-Züschen (Hochsauerlandkreis); 8. Juli 2016

 

Tourvergleich Niederrhein – Hochsauerland, Teil 3

Weiter geht es mit meinem Tourenvergleich und damit zunächst zurück zum sonnigen Novemberanfang des letzten Jahres und an den Niederrhein nach Neuss. Dort war ich am Vormittag vor dem eigentlichen Radtourstart erst eine Weile in der City unterwegs, u. a. an der beeindruckenden Kirche St. Quirinus:

IMG_3577

Foto 1: St. Qurinus, Neuss/Niederrhein; „Rückseite“, vom Freithof aus; 2. November 2015, vormittags

Im ungefähr gleichen Stadium meines ersten Ausflugstages Anfang Juli ’16 im Hochsauerland war ich schon aus dem Ort Züschen heraus ein ganzes Stück den Hackelberg hinauf gegangen und konnte auf das Dorf aus der Ferne schauen, auch auf die Kirche:

vom Hackelberg auf Züschen

Foto 2: vom Hackelberg auf Züschen bei Winterberg/Hochsauerland; 8. Juli 2016