Sonnenrad und Mondschüssel

Ich habe im JaTaBu schon länger keinen Tageszeiten-Beitrag und keine Fotos aus meinem Ordner „Effekte“ mehr gebracht, deshalb gibt es heute mal wieder einen Artikel, der diese beiden Kriterien erfüllt …

An einem Balken des Holzschuppens im Garten hängt ein altes (Speichen-)Wagenrad, das abends – und nur dann – von der Innenseite, also durch den halboffenen Schuppen hindurch, besonnt wird:

Foto 1: besonntes Holz-Wagenrad im Schuppen;  15. Mai 2013, späterer Abend

Von noch später abends, aber aus einem früheren Jahr als Foto 1, stammt die folgende Aufnahme vom Vollmond über einem Dach und einer Sat-Schüssel (die aber wohl weder von dort empfangen noch nach dort senden dürfte 😉  :

Foto 2: Vollmond über Haus mit Sat-Schüssel; 1. August 2012, spät abends

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XXV: Winteranfang und Jahresende

So, nun will ich es aber wissen und möchte meinen Rückblick auf das vergangene Jahr noch vor dem Hochsommer dieses Jahres abschließen 😉

Dezemberanfang = meteorologischer Winterbeginn = erste Adventswoche zeigte(n) sich zeitweilig von einer sehr sonnigen Seite, was auch durch entlaubte Äste und Zweige viel Himmelblau durchscheinen ließ:

Foto 1: Himmel über Menden/Sauerland und dem Feldahorn im Garten am 5. Dezember 2019

Der Dezember ’19 blieb weitgehend schneelos und brachte nur gelegentlich Frost und Raureif:

Foto 2: Hirschweide mit etwas Raureif und eisfreiem Teich im Wildwald Voßwinkel bei Arnsberg, Hochsauerland am 15.12.2019

Das Tageslicht in dieser Jahreszeit ist nur von kurzer Dauer, gelangt aber – anders als im übrigen Jahr – in großer Menge auch bis auf den (Laub-)Waldboden:

Foto 3: Nachmittagssonne am Hembrocker Berg im Stadtwald Waldemei bei Menden/Sauerland; 19.12.2019

Über die Weihnachtsfeiertage war es eher nass und mild:

Foto 4: Lichterkette im Garten mit Spiegelung auf regennassen Terrassenplatten an Heiligabend 2019 [durch Fensterscheibe – mit dortigen Spiegelungen – fotografiert]; 24.12.19

Mein letztes Draußen-Foto aus dem vergangenen Jahr zeigt einen interessanten „Wellenwolken“-Anblick:

Foto 5: nachmittäglicher Himmel über Menden/Sauerland (mit der evang. Stadtkirche Heilig Geist) am 30.12.2019

 

Weil es zuletzt dann doch recht schnell durch die letzten Rückblickwochen ging und dieser Beitrag kurze (Sonnen-)Tage, also „eilige Sonnenuntergänge“ behandelt, habe ich als Musikstück „Hurry on sundown“ aus dem Jahr 1970 von der brit. Rockgruppe Hawkwind ausgewählt. Die Gruppe hatte im letzten Jahr 50-jähriges Bestehen, passt also auch zu diesem Jahresrückblick … „Hurry on sundown, see what tomorrow brings [….] look into your mind’s eye, see what you can see …“:

 

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XV: sommerwechselhaft Anfang Juli

Heute (2. Mai 2020) haben wir einen verspäteten Einbruch des klassischen Aprilwetters und einen verfrühten Beginn der Eisheiligen mit Temperatursturz und Graupelschauern:

 

Bei der Rückschau ins letzte Jahr kommen wir nun in den ersten vollen (kalendarischen) Sommermonat 2019.

Zum Monatsstart war es weiter trocken, aber nicht immer strahlend sonnig – und die Folgen der vorangegangenen Dürren und Windwürfe vor allem auf die Fichtenbestände waren im Wald ohnehin zu sehen:

Foto 1: ehemaliger Fichtenwald mit jetzt Pionierbaumarten (v. a. junge Birken) am Wälkesberg bei Menden/Sauerland; 4. Juli 2019, abends

In den folgenden Jahren ging es bewölkt weiter. Am Boden, in der Flora, war es hingegen vielfach sommerlich bunt, z. B. mit dem Sommerackerblumen“klassiker“ aus rotem Klatschmohn und blauen Korblumen:

Foto 2: Ackerrandstreifen mit u. a. Klatschmohn und Kornblumen beim Mendener Ortsteil Niederoesbern; 06.07.2019

Der Apfelbaum im Garten brachte eine frühe und nur sehr mäßige Ernte, v. a. nur kleine Äpfel:

Foto 1: Apfelbaum im Garten am 07.07.2019

Sonnen liebenden und gut umsorgten Zierpflanzen dagegen ging es an den anschließenden Tagen mit strahlend blauem Himmel bestens:

Foto 3: Wasserrad und Blumenschmuck im Winterberger Ortsteil Züschen (östlicher Hochsauerlandkreis) am 09.07.2019

In der Landschaft rund um mein Lieblingsdorf blühte das Leben in Flora und Fauna in der Wärme (zum Glück nicht Hitze):

Foto 5: Perlmuttfalter und Weichkäfer (und mir leider unbekannter weiterer Käfer? mitte oben) auf Schafgarbe im Wald bei Züschen (östl. Rothaargebirge) am 10.07.2019

Wenn ich schon bei Lieblingsorten bin, gibt es auch noch Lieblingsmusik von einer meiner Lieblingsbands: Rush. Es handelt sich um eines der besten Stücke – textlich wie musikalisch – des kanadischen Trios, nämlich „Limelight“ aus 1981. Darin geht es um das Leben und Wirken im Rampenlicht als Künstler, aber auch in gewissem Grade von uns allen (u. a. wir Bloggende):

„[…]All the world’s indeed a stage
and we are merely players
performers and portrayers
each another’s audience
outside the gilded cage. […]

Refrain:

[…]Living in the limelight,
the universal dream
for those who wish to seem.

Those who wish to be
must put aside the alienation
get on with the fascination
the real relation
the underlying theme […]

Ich habe einmal wieder ein Video mit dem gesamten Text (und dem hier in einem früheren Artikel schon besprochenen Cover des zugehörigen Albums „Moving pictures“):

.. dann noch eine gelungene und unterhaltsame Analyse von Musikkenner Rick Beato:

… und eine Spielanleitung mit vielen weiteren Infos drumherum vom Gitarristen Alex Lifeson selbst (man muss allerdings darin den Link zum Youtube-Originalvideo aufrufen!):

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XIV: sommertrocken und -bunt Ende Juni

Jetzt ist es doch wieder zu einer längeren Pause hier im Blog gekommen, aber es geht weiter mit dem Rückblick aufs vergangene Jahr ..

Aus der Zeit der längsten Tage im letzten Jahr beginne ich dennoch mit einem Bild vom späten Abend:

Foto 1: „Puschel“-Alleebäume (Linden) an einer Landstraße beim Mendener Ortsteil Ostsümmern; 29. Juni 2019, spät abends

Am letzten Junitag (sonntags) war es richtig heiß bei zunächst strahlender Sonne. Auffällig war der Kontrast zwischen dem – noch – satten Grün der Bäume und Sträucher einerseits und dem bräunlich vertrocknenden Gras:

Foto 2: Kläranlage Menden (im Ortsteil Bösperde), im Hintergrund Fröndenberg; 30.06.2019, mittags (s. kleine/senkrechte Baumschatten)

Später am Tag zogen rasch Wolken auf, es blieb aber trocken, also auch die Waldböden, die außerdem nach den vorangegangenen  Sturmschäden ohnehin vielfach baumlos waren:

Foto 3: Windwurf- und Kahlschlagfläche im Lahrwald bei Menden/Sauerland am Abend des 30.06.2019

Auf den kahl gewordenen Flächen gab es nun genug Licht für die Ausbreitung des Fingerhuts:

Foto 4: Blütenstand eines Roten Fingerhuts aus Foto 3;  30.06.2019

Der Musikbeitrag für diesen Beitrag (obwohl Löwenzahn = dandelion darin nicht vorkommt) ist einer meiner Lieblings-Sommersongs, nämlich „Dandelion Milk Summer“ (Löwenzahnmilchsommer) aus 1996 von der leider nie richtig erfolgreichen schottischen Band „The Secret Goldfish“. Das „hitzeflimmernde“ Video passt auch ..

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XII: Bäume unter vielgestaltigen Himmeln zwischen Mai und Juni

Nach zwei aktuellen „Oster-Specials“ mache ich weiter mit der Rückschau auf das vergangene Jahr. Von Ende Mai 2019 habe ich kaum Fotos. Das letzte stammt vom 25.05.19 und zeigt den locker und leicht verwirbelt bewölkten Abendhimmel über dem Iserlohner Ortsteil Sümmern:

Foto 1: Abendhimmel über Sümmern (hinten links), Stadt Iserlohn, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25. Mai 2019

Anfang Juni war alles – schon und noch – voll ergrünt, in den Wäldern aber gab es immer noch viele Sturmfolgen zu sehen:

Foto 2: im Wald Saurenkamp bei Menden/Sauerland am 02. Juni 2019

Einige Tage später fielen abends ein paar Regentropfen und sie brachten dank Sonne auch einen Regenbogen hervor:

Foto 3: Regenbogen über Menden/Sauerland am Abend des 8. Juni 2019

Ebenfalls einen farbenfrohen Himmel bringt mein letztes Bild für heute, nämlich wieder einen Sonnenuntergang über Bäumen:

Foto 4: Sonnenuntergang über dem Mendener Stadtforst Waldemei; 14. Juni 2019

Zu Himmelsfarben passt die großartige Bluesrock-Ballade „Silver, blue & gold“ der Band Bad Company von 1976 von und mit Sänger Paul Rodgers, der vorher schon bei „Free“ gesungen hatte und später die Ehre (und das Können) hatte,  für den verstorbenen Freddy Mercury mit „Queen“  zu singen ..

„Give me silver, blue and gold,
the colour of the sky I’m told,
my rainbow is overdue ..“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – X: Wolkensonnenuntergänge und Graupel Anfang Mai

Nach wieder mal längerer Unterbrechung (nicht nur, aber auch wegen Corona) soll es nun weitergehen mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr.

Mein erstes Foto aus dem letzten Mai stammt vom Abend des Maifeiertags und zeigt den ziemlich bedeckten Himmel bei untergehender Sonne, die noch einigermaßen durch den Dunst scheinen konnte:

Foto 1: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am Abend des 1. Mai 2019

In den Folgetagen wurde es deutlich kühler und feuchter. Es gab schließlich auch Graupelschauer, z. B. am Abend des 4. Mai ’19:

Wolken und gelegentliche weitere Schauer bestimmten das gesamte erste Drittel des Wonnemonats im letzten Jahr, auch hier wieder gezeigt im „Mantel“ eines Sonnenuntergangs:

Foto 2 (3): Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 08.05.2019

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – IX: Allewetter, Aufblühen und Ergrünen Mitte/Ende April

Der letztjährige April benahm sich recht typisch und hatte alle Sorten Wetter im Gepäck, u. a. Schneefall in der Monatsmitte (Video vom 13. April 2019):

Schon knapp 1 Woche später war es beinahe frühsommerlich-sonnig mit blauem Himmel:

Foto 1:  Bäume im Lahrwald bei Menden/Sauerland; 19.04.2019

Die Obstbäume waren wegen der Witterung auch früh dran:

Foto 2: Apfelblüten im Garten; 22. April 2019

Am Abend des übernächsten Tages zogen dunkle Wolken und Wind auf:

Foto 3: Schauerwolken über Menden/Sauerland; 24.04.2019

Zum Monatsende wurde es wieder etwas sonniger und frühlingshafter, das letzte Bild dieses Beitrags zeigt aber mit einigen Abendwolken noch einmal die Wechsel- und Launenhaftigkeit dieses Monats:

Foto 4: Abend bei Sümmerheide, Stadt Iserlohn, Märkischer Kreis; 28. April 2019

Ein wenig für die „Wetterbeweglichkeit“ des Aprils und für die Bewegung der Jahreszeiten und des Rückblicks hier im Blog steht das Rush-Stück „Time and motion“ vom 1996er Album „Test for echo“:

„Time and motion
Wind and sun and rain
Days connect like boxcars in a train […]“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VI: Knospen, Blüten, Sonne, Regen und Glasblicke Anfang März

Wieder fällt mein Rückblick aufs vergangene Jahr in fast die gleiche Jahreszeit wie gerade beim Schreiben ..

Beim letztjährigen Start in den März zeigten sich erste Frühlingserscheinungen in der Pflanzenwelt, z. B. aufknospende  Sträucher:

Foto 1: Schwarzdorn-(Schlehen-)Zweig in Menden/Sauerland; 02. März 2019

Eine Woche später waren viele Frühjahrsblüher schon viel weiter:

Foto 2: Korkhasel im Garten in voller Blüte am 09.03.2019

Am 09.03.2019 gab es nach anfänglichem Sonnenschein später noch Regenschauer, sodass sich der Blick – erst recht durchs Fenster – auf den Hasel ziemlich anders darstellte:

Foto 3: Blick durchs regennasse Fenster in den Garten (mit Korkhasel), links Metallthermometer; 09.03.2019

Abends kam die Sonne pünktlich für eine farbenfrohe Dämmerung wieder hervor zu einem Foto aus der Haustür mit „halbem Glaskugelblick“:

Foto 4: Sonnenuntergang nach Regen-Ende am 09. März 2019, mit Lampenglas der Haustürleuchte links

Zum heutigen Artikel passt wegen der gezeigten unterschiedlichen Kamerablickwinkel das Rush-Stück „The camera eye“ (obwohl es darin hauptsächlich um  transatlantische Stadteindrücke New York – London geht) vom 1981er Album „Moving pictures“. Der doppeldeutige Albumtitel ist auf dem Cover gut dargestellt. Es enthält auch Anspielungen auf weitere Songs der Platte, z. B. vorne auf „Witch hunt“:

https://www.youtube.com/watch?v=fjrHJhMHyIM

Februar-Sturmsonntage 2020

Obwohl ich mich im vorigen Artikel gerade erst wieder zum Durchhalten und zur Eile beim laufenden Rückblick aufs vergangene Jahr motivieren wollte, bringe ich jetzt doch erst mal wieder was Aktuelles 😉

Die nun schon drei Sonntage mit Sturm in diesem Februar verleiten mich einfach zu einem  Beitrag über dieses Wetterphänomen.

Am vorletzten Sonntag lichtete ich diese windzerzauste Birke am Feldrand im heimischen Menden/Sauerland ab:

Foto (1): Birke im Wind am Feldrand zwischen den Mendener Ortsteilen Papenbusch und Bösperde; 16.02.2020

Am letzten Sonntag (Karneval/Tulpensonntag, 23.02.2020) fegte am späten Nachmittag eine heftige Schauerböe durch den Garten:

Dazu fällt mir als „Soundtrack“ mit halbwegs passendem Text „Force ten“ von Rush aus 1987 ein:

Look in… to the eye of the storm
Look out… for the force without form
Look around… at the sight and the sound
Look in, look out, look around…“

Dreierlei Rheinblicke in zwei Jahres- und Tageszeiten

Einen verkleinerten vergleichenden Tourenrückblick gibt es diesmal ..

Gemeinsam ist allen Bildern der Blick auf und über den Rhein.
Beim ersten war es Spätsommer und früher Nachmittag in voller Sonne am Ende meiner Ahrtahlradtour. Ich war von der Ahrmündung ein kleines Stück rheinabwärts gefahren und hatte die Aussicht über den Fluss auf Linz am Rhein mit ausgedientem und blumengeschmückten Boot im Vordergrund:

Foto 1: Blick auf Linz am Rhein, mit „Blumenbeetboot“ vorne; nördliches Rheinland-Pfalz; 12. September 2019, früher Nachmittag

Die beiden anderen Fotos stammen von etwas weiter nördlich/rheinabwärts und vom ersten Adventswochenende abends.
Nach Ankunft in der Unterkunft im schönen Altvillenviertel von Bad Godesberg ging es bei untergehender Sonne ans Rheinufer, wo der Blick aufs Siebengebirge frei wurde:

Foto 2: Blick vom unteren Ende der Rheinallee in Bonn – Bad Godesberg auf das Siebengebirge mit dem Petersberg (obenauf das bekannte Hotel) bei Königswinter; südliches Rheinland/Nordrhein, NRW; 30. November 2019

Einen Tag später (am Adventssonntag) waren wir dann auf dem Petersberg, allerdings schon bei fortgeschrittener Dämmerung. Ohne Stativ gab es natürlich kein wackelfreies Foto, dafür interessante natürliche und künstliche Lichteffekte:

Foto 3: Aussicht vom Petersberg über den Rhein auf den Bonner Stadtteil Bad Godesberg und Teile des ehemaligen Regierungsviertels (rechts, mit u. a. dem „Langen Eugen“ und dem Posttower); Bundesstadt Bonn, NRW; 01. Dezember (erster Advent) 2019, früh abends