Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VI: Knospen, Blüten, Sonne, Regen und Glasblicke Anfang März

Wieder fällt mein Rückblick aufs vergangene Jahr in fast die gleiche Jahreszeit wie gerade beim Schreiben ..

Beim letztjährigen Start in den März zeigten sich erste Frühlingserscheinungen in der Pflanzenwelt, z. B. aufknospende  Sträucher:

Foto 1: Schwarzdorn-(Schlehen-)Zweig in Menden/Sauerland; 02. März 2019

Eine Woche später waren viele Frühjahrsblüher schon viel weiter:

Foto 2: Korkhasel im Garten in voller Blüte am 09.03.2019

Am 09.03.2019 gab es nach anfänglichem Sonnenschein später noch Regenschauer, sodass sich der Blick – erst recht durchs Fenster – auf den Hasel ziemlich anders darstellte:

Foto 3: Blick durchs regennasse Fenster in den Garten (mit Korkhasel), links Metallthermometer; 09.03.2019

Abends kam die Sonne pünktlich für eine farbenfrohe Dämmerung wieder hervor zu einem Foto aus der Haustür mit „halbem Glaskugelblick“:

Foto 4: Sonnenuntergang nach Regen-Ende am 09. März 2019, mit Lampenglas der Haustürleuchte links

Zum heutigen Artikel passt wegen der gezeigten unterschiedlichen Kamerablickwinkel das Rush-Stück „The camera eye“ (obwohl es darin hauptsächlich um  transatlantische Stadteindrücke New York – London geht) vom 1981er Album „Moving pictures“. Der doppeldeutige Albumtitel ist auf dem Cover gut dargestellt. Es enthält auch Anspielungen auf weitere Songs der Platte, z. B. vorne auf „Witch hunt“:

https://www.youtube.com/watch?v=fjrHJhMHyIM

Dreierlei Rheinblicke in zwei Jahres- und Tageszeiten

Einen verkleinerten vergleichenden Tourenrückblick gibt es diesmal ..

Gemeinsam ist allen Bildern der Blick auf und über den Rhein.
Beim ersten war es Spätsommer und früher Nachmittag in voller Sonne am Ende meiner Ahrtahlradtour. Ich war von der Ahrmündung ein kleines Stück rheinabwärts gefahren und hatte die Aussicht über den Fluss auf Linz am Rhein mit ausgedientem und blumengeschmückten Boot im Vordergrund:

Foto 1: Blick auf Linz am Rhein, mit „Blumenbeetboot“ vorne; nördliches Rheinland-Pfalz; 12. September 2019, früher Nachmittag

Die beiden anderen Fotos stammen von etwas weiter nördlich/rheinabwärts und vom ersten Adventswochenende abends.
Nach Ankunft in der Unterkunft im schönen Altvillenviertel von Bad Godesberg ging es bei untergehender Sonne ans Rheinufer, wo der Blick aufs Siebengebirge frei wurde:

Foto 2: Blick vom unteren Ende der Rheinallee in Bonn – Bad Godesberg auf das Siebengebirge mit dem Petersberg (obenauf das bekannte Hotel) bei Königswinter; südliches Rheinland/Nordrhein, NRW; 30. November 2019

Einen Tag später (am Adventssonntag) waren wir dann auf dem Petersberg, allerdings schon bei fortgeschrittener Dämmerung. Ohne Stativ gab es natürlich kein wackelfreies Foto, dafür interessante natürliche und künstliche Lichteffekte:

Foto 3: Aussicht vom Petersberg über den Rhein auf den Bonner Stadtteil Bad Godesberg und Teile des ehemaligen Regierungsviertels (rechts, mit u. a. dem „Langen Eugen“ und dem Posttower); Bundesstadt Bonn, NRW; 01. Dezember (erster Advent) 2019, früh abends

Abendradtouren zwischen Wald und Feld – Mitte Mai und Anfang Juni; Teil II

Die Fortsetzung meiner vergleichenden Tourenberichte aus dem Spätfrühling/Frühsommer möchte ich noch vor Beginn des kalendarischen Sommers ’19 schaffen – also los …

Mitte Mai an einem Weg zwischen Waldrand und einer Pferdeweide traf ich auf einen farbenfrohen Frühlings-Wildkraut-Streifen:

Foto 1: Ehrenpreis (blau), Sternmiere (weiß) und Hahnenfuß (gelb); Wegesrand beim Mendener Ortsteil Dahlsen; 19. Mai 2019

Außerhalb des Waldes wurde dann die Minderheiten-Blütenfarbe Gelb aus Foto 1 zur großen Mehrheit:

Foto 2: blühendes Rapsfeld beim Mendener Ortsteil Dahlsen, nordöstlicher Märkischer Kreis, Nord-Sauerland; 19.05.19

Auch im Teil 2 über die zweite Abendtour, aus Anfang Juni ’19, beginne ich mit Blüten am Wegesrand:

Foto 3: Orangerotes Habichtskraut in frühem Blütenstadium und Wiesenkerbel (weiß), außerdem Kletten-Labkraut und Brennesseln (noch blütenlos) am Straßenrand auf dem Gaxberg bei Menden/Sauerland; 1. Juni 2019

Und der Bericht endet mit einem Tagesausklang, mit Sonnenuntergang über Gerstenfeldern:

Foto 4: Sonnenuntergang über Menden-Ostsümmern; 01.06.19 [ähnliches Bild wie im Menden-Blog …]

Pausen- und Gegenblicke um die Sorpe

In diesem Beitrag mixe ich mehrere Grundideen und Kategorien des Jahrestageszeitenbuchs. Er ist u. a. Tourenbericht, passt in die Reihen über Wander- und Radelrast  und über Tageszeiten.

Am zweiten Oktober-Samstag war es – wie so oft im letzten Jahr – sonnig und warm. Per Pedelec radelte ich zu den Höhen des Lennegebirges in den Wintersportort Wildewiese. Von einer Holz-Liegebank genoss ich die Aussicht auf das Dorf:

Foto 1: Blick auf Wildewiese bei Sundern im Hochsauerland von einer Holz-Liegebank; 13. Oktober 2018, nachmittags

Es folgt der Gegenblick vom Fahrrad hinauf zu meinem Pausenplatz:

Foto 2: Gegenblick zu Foto 1 mit der Liegebank oberhalb von Wildewiese; 13.10.18, nachmittags

Nun kehre ich – aber nur hier für den Beitrag, „in echt“ ging nach Foto 2 die Radtour weiter bzw. zurück nach Hause – zurück auf die Pausenbank mit einem stärker gezoomten Bild von Wildewiese:

Foto 3: ähnlich Foto 1, aber stärker gezoomt; zwischen Aussichtspunkt und Ortschaft befindet sich die Sorpequelle; 13.10.18, nachmittags

Das Flüsschen Sorpe entspringt dort oben bei Wildewiese. Sie speist einige km weiter unten die nach ihr benannte Talsperre, die ich auf meiner Rückfahrt im Abendlicht erreichte:

Foto 4: am Sorpesee (Stausee/Talsperre) bei Sundern/Sauerland; Blick vom Ostufer nach Westen; 13.10.2018, abends

Jahreszeitenrückblick 2018: Richtung Saison- bzw. Jahresende/n I

Während gerade erstmals in der Saison 2018/2019 „echter“ Winter hier im Nordsauerland eingekehrt ist, startet mein Rückblick ins letzte Jahr im späten Frühjahr ’18,  am Pfingstsonntag. Es war schon seit vielen Wochen frühsommerlich und überall tierischer Nachwuchs unterwegs:

Foto 1: Stockente mit Küken auf einem Teich im Mendener Stadtforst Waldemei, nordwestliches Sauerland; 20. Mai (Pfingstsonntag) 2018

Weiter geht es  mit einem Sprung in den Spätsommer, also Richtung Sommer-Ende, und auch mit einem Bild vom Tages-Ende:

Foto 2: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am Abend des 2. September 2018

Bunt war es dann auch Anfang November ’18, als u. a. die Blätter des Feldahorns im Garten hellgelb und löchrig geworden waren und nur noch „Restgrün“ übrig war:

Foto 3: Blätter des Feldahorns im Garten am 4. November 2018

Mit dem letzten Foto dieses Beitrags sind wir zwar am Winter-Anfang, aber kurz vor (Kalender-)Jahres-Ende, als die vom vergangenen „Supersommer“ begünstigte Fruchtbildung auch im Garten immer noch sichtbar war:

Foto 4: Stechpalme (Ilex) mit wenig Blättern und vielen Beeren, mit Amsel-Männchen; dazwischen (rechts) Zweige mit Liguster(beeren); 18. Dezember 2018

 

Vollsonnen- und Halbwolkenhimmel im August

Anfang August, also zum Ende der Hundstage, lief der Hochsommer in diesem Jahr zur Höchstform auf. Oft war der Himmel wolkenlos und sonnenlichtgeflutet:

Foto 1: Radtourpause am Europa-(Wanderer-)Platz bei Menden-Oberoesbern; 5. August 2018, früher Abend

Ein wolkenloser Himmel bietet allerdings selten einen spannenden Anblick.
Das änderte sich mit dem Wetterumschwung zum Ende der letzten Woche. Ein Tief brachte nicht nur Abkühlung und wenigstens etwas Regen, sondern auch interessante Wolkenansichten („Wolkenglühen“) bei Sonnenuntergang:

Foto 2: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland, Blickrichtung Nordwest; 9.08.2018

Nur ein wenig verschwenkt, Richtung Westen, und nur wenige Minuten später, überwog dunkel-blaugrau als Himmelsfarbe:

Foto 3: Abendhimmel am 9.08.18 über Menden/Sauerland; Richtung Westen

Etwa eine Viertelstunde später lockerten die Wolken stärker auf und es gab ein etwas aufgehellteres und farbenfroheres  Himmelsbild:

Foto 4: Abendhimmel über Menden/Sauerland, Blickrichtung Nordwest; 09. August 2018

Vollherbst – Vollfrühling: letzte Tourbilder im Vergleich

Heute schließe ich meinen „Doppelbericht“ über zwei Radtouren vom 19. Oktober ’17 und 27. Mai ’18 ab.

Im Herbst radelte ich durch das Naturschutzgebiet Hönnetal durch feuchtes Herbstgehölz zurück nach Norden, Richtung Menden:

Foto 1: Gehölz im N. S. G. „Hönnetal“ zwischen Balve-Binolen und Hemer-Brockhausen; Märkischer Kreis, Nordsauerland; 19. Oktober 2017

Weniger feucht als üblich war es dagegen im Bachbett des Grüner Bachs am letzten Maisonntag ’18. Wegen längerer Trockenheit, aber vermutlich auch aufgrund von karstbedingten Versickerns fehlte Oberflächenwasser im Bach:

Foto 2: Grüner Bach in Iserlohn-Untergrüne am 27. Mai 2018, Märkischer Kreis, NRW

Es war das letzte Bild dieser Tour aus Ende Mai. Danach radelte ich vor einer von Westen heranziehenden Gewitterfront vorher, die mich  auch nicht mehr „einholte“.

Das letzte Foto dieses Beitrags ist das letzte Foto meiner letzten Radtour in meiner Urlaubswoche im Oktober und ist eine Abendhimmelimpression:

Foto 3: Abendhimmel mit Leitungsmasten und Straßenlaternen in Menden-Böingsen; 19. Oktober 2017