[Sommerrückblick ’17] Himmelserscheinungen mit Minze im Erntemond

Der August wurde früher auch Erntemond genannt.
Auf meiner Feierabendtour am 9. August dieses Jahres war allenthalben zu sehen, wie zutreffend dieser alte Monatsname ist.

Schon beim Ausblick aus dem Wald über die Feld- und Wiesenflur bei Hemer im nördlichen Sauerland waren erste Spuren von Erntearbeiten in Gestalt von bodennahen Staubwolken zu erkennen:

Foto 1: Blick von Norden über Hemer-Landhausen (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW) mit (schwacher) „Kornstaubwolke“ im linken Bildmittelgrund; 9. August 2017

Am nächsten Aussichtspunkt dieser Tour, auf dem Gaxberg zwischen Menden-Ostsümmern und Iserlohn-Sümmern, war die Luft noch viel stärker vom „Kornstaub“ erfüllt:

Foto 2: Blick vom Gaxberg beim Mendener Ortsteil Ostsümmern über den Iserlohner Ortsteil (West-)Sümmern und über das Ruhrtal auf den Haarstrang zwischen Dortmund und Schwerte; mit Mähdrescher bei der Ernte in Bildmitte; 9.08.17; mittelstark gezoomt

Aber vom Fotostandort 2 lohnte nicht nur der Blick in die Ferne, sondern auch zum Boden direkt vor meinen Füßen. Dort waren mehrere Rossminzen-Pflanzen in voller Blüte:

Foto 3: Blüten von Ross-Minze am Standort von Foto 2; 9.08.17

Nachdem ich einige Aufnahmen von den Minzen gemacht hatte, tat sich am Himmel schon wieder etwas:

Foto 4: Halo und …. am Himmel über Iserlohn-Sümmern; 9.08.17

Es gab nicht nur einen von der untergehenden Sonne erzeugten Halo-Effekt an den Wolken zu sehen, sondern auch einen Gleitschirm(motor)segler:

Foto 5: vergrößerter Ausschnitt aus Foto 4

Zum Schluss kommt noch ein Video von dem, was diesen Abend in der Feldflur vor allem prägte, nämlich Erntearbeit, hier beim Mendener Ortsteil Hembrock:

Mittjuli-Abende – mal ruhig, mal windig

Ich mache weiter mit meinem Rückblick auf den diesjährigen Sommer, während sich am bevorstehenden zweiten November-Wochenende schon ein Hauch von Winter abzeichnet …

Kurz nach Monatsmitte brachte der Juli ’17 sehr wetterverschiedene Abende.
So war es am 18.07. bei ruhigem und sonnigen Wetter noch lange hell mit Abendrot und Abendhimmelblau, was ich hier auf einem Radel-Video auf dem Gaxberg im heimatlichen Menden (Sauerland) festgehalten habe:

Einige km weiter bei Menden-Hembrock konnte ich dem Sonnenuntergang entgegen radeln:

Am nächsten Tag war der Himmel stark bedeckt  und „dramatisch wolken-bewegt“:

Wolkiger Abendhimmel am 19. Juli 2017 über Menden (Sauerland)

Dazu war es zeitweise sehr windig bis stürmisch:

Radtour-Ausklang zwischen Schienen, Strohballen und Abendrot im Mittjuli

Nachdem ich zwischendurch meinen Sommerrückblick 2017 mit einem Doppel- und sogar 3-fach-Rückblick verknüpft hatte, kehre ich nun zurück zur einfachen Rückschau …

Es geht zum Ende meiner Radtour am 13. Juli 2017, als ich im Südosten des Ruhrpotts zwischen Unna, Dortmund, Witten und Wetter unterwegs war. Auf dem Ruhrtalradweg Richtung Wetter kommt man mit immer mehr Eisenbahnbauwerken in Berührung, u. a. mit der Überwurfbrücke der Güterstrecke von Hagen-Vorhalle nach Witten:

Foto 1: Überwerfungsbauwerk (Überwurfbrücke) der Güterbahnstrecke Hagen-Vorhalle – Witten über die mittlere Ruhrtalbahn (nur noch Museums- und Güterverkehr) , daneben der Ruhrtalradweg; 13.07.17

Wie man auf Foto 1 schon ahnt, geht es dann für Radler und Fußgänger ein Stück abwärts, um unter all den Bahnbauwerken hindurch zu kommen:

Foto 2: Unterführung des Ruhrtalradwegs bei Wetter-Wengern (.. und mein ältestes noch genutztes Rad); 13.07.17

Am Gemäuer der kühl-feuchten Unterführung haben sich Pflanzen (v. a. Farne und Moose) angesiedelt, die sonst in Felsschluchten o. ä. Biotopen zuhause sind.

Kurz vor der Innenstadt von Wetter (Ruhr) hatte ich noch einmal alles im Blick, was diesen Abschnitt des Radweges ausmacht: die Ruhr, die Eisenbahn, den Radweg und alle möglichen sie verbindenden oder trennenden Bauten:

Bild 3: Ruhrtalradweg vor (westlich) Wetter/Ruhr mit dem Fluss ganz rechts, Bahnstrecke Essen – Hagen und Bundesstraßen-Brücke; 13.07.17

In der beginnenden Abenddämmerung wechselte ich mit Rad in den Zug und fuhr bis Fröndenberg. Es folgte mit der Radelfahrt vom dortigen Bahnhof nach Hause der Epilog dieser Tour, der mich auch an „frischen“ sommerlichen Strohballen im Abendlicht vorbei führte:

Foto 4: Strohballen bei Menden-Bösperde (hinten die evang. Kirche Bösperde); 13.07.17

Zuhause angekommen gab es dann zum Abschluss dieses angenehmen (trocken und heiter, aber nicht heiß) Sommertages noch ein markantes Abendpurpur:

Foto 5: Abendhimmel am 13. Juli 2017

Mittsommerabende zwischen Wolken, Abendrot und Mond

Dieser Beitrag ist in doppelter Hinsicht überlappend.
Zum einen beende ich den sehr langen Radtourbericht vom Nachmittag des 6. Juli 2017, der „vor 9 Beiträgen“ begann und wechsle von da zum Folgetag.
Zum anderen spielt der „Wachwechsel“ von Abendsonne und Mond eine Rolle.

Erst nach 20:30 Uhr trat ich am 6.7.17 die Rückfahrt von meiner 2-teiligen Halbtagestour an. Um diese Uhrzeit ist es jetzt, Mitte Oktober, schon lange stockdunkel.
Ich warf vom Wickeder Ortsteil Echthausen einen letzten Blick zurück auf den renaturierten Abschnitt der Ruhr bei Wickede:

Foto 1: von Osten auf das Fluss-Renaturierungsgelände bei Wickede/Ruhr (südwestl. Kreis Soest, NRW); 6. Juli 2017, abends

Beim Rückradeln wurde es dann zwar zu dunkel für die meisten Motive, aber hell genug für Fotos vom Abendrot:

Foto 2: Abendhimmel über Feldern bei Wickede (Ruhr), Ortsteil Wimbern; 6.07.17

An jenem Abend war sehr gut der Wechsel von der untergehenden Sonne zum aufgehenden (Fast-) Vollmond zu beobachten:

Foto 3: Mond und Abendwolken über Gehölz bei Wickede-Wimbern; 6.07.17, gegen 21:10 Uhr

Im schon völlig Dunklen kam ich schließlich zuhause an – nach einem Tourentag, der ziemlich anders als geplant verlief, und vor allem besser als erwartet 🙂

Das vorletzte Bild dieses Artikels ist mein erstes Foto vom nächsten Tag und zeigt wieder einen Abendrot-Himmel:

Foto 4: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland; 7. Juli 2017

Eine halbe Stunde später war auch der Mond wieder aufgegangen …

Foto 5: Mond über der „Waldemei“ bei Menden/Sauerland, Ortsteil Hembrock; 7.07.17, 22:12 Uhr

 

Wechselspiele am und vom Anfang-Juni-Himmel

Mein Frühlings-Report 2017 geht  immer weiter seinem (sommerlichen) Ende entgegen …

Der Pfingstmontag war im Gegensatz zum ersten Feiertag überwiegend sonnig, trocken und warm mit meist viel Blau am Himmel über grüner Landschaft:

Foto 1: im Rüthersbachtal bei Menden/Sauerland, Ortsteil Bösperde; ganz hinten: Fröndenberg/Ruhr; Pfingstmontag 2017

Es waren nur wenige „harmlose“ Wolken unterwegs wie diese Federwolken (Cirrus-Wolken):

Foto 2: Federwolken über Menden/Sauerland; Pfingstmontag 2017

Einen Tag später war das Wetter schon wieder wechselhaft und am frühen Nachmittag deutete sich durch dunkle Wolken schon an, dass es nicht trocken bleiben würde:

Foto 3: von Nordwesten ankommende Wolkenfront über Menden/Sauerland; 6. Juni 2017

Der Regenschauer setzte dann auch kurze Zeit später ein – und die Vogeltränke im Garten füllte sich „von selbst“:

 

 

Nicht nur nass, sondern auch windig wurde es während des Schauers:

 

Zum Ende der Nach-Pfingst-Woche war es tagsüber trocken und heiter, abends war der Wechsel unserer beiden großen (besser: nahen) Himmelskörper besonders schön zu sehen, nämlich der Sonnenuntergang ….

Foto 4: Sonnenuntergang über dem nordöstlichen Ruhrgebiet und westlichen Hellweg; gesehen vom Haarstrang bei Wickede/Ruhr; 10.06.17

… und ca. 1 Stunde später der (fast Voll-)Mondaufgang:

Foto 5: Mondaufgang über Menden/Sauerland; 10.06.17

Zweierlei Abendhimmel über zweierlei Ru(h)rtälern

Frisch zurück von einer Tour zwischen dem Hohen Venn (in Ost-Belgien) und der nordwestlichen Eifel zeige ich zwei sehr unterschiedliche Bilder des Abendhimmels über zwei ebenfalls sehr unterschiedlichen Flusstälern, beide Bilder stammen aber aus derselben Jahreszeit und aus Nordrhein-Westfalen.

Das erste Foto habe ich vom grandiosen Vennbahnradweg beim Monschauer Ortsteil Kalterherberg im Rheinland aufgenommen. Es zeigt einen überwiegend zweifarbigen Wolkenhimmel (das „übliche“ Blau-Weiß) mit zudem vielen Kondensstreifen hoch über dem Tal des Flüsschens Rur (ohne ‚h‘!):

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Foto 1: Abendhimmel vom 10. 9. 2016 bei Monschau-Kalterherberg (Nord-Eifel), über dem Rurtal

Das zweite Bild stammt von meiner Rückfahrt durch die Nordsauerländer Heimat im Ruhrtal (mit ‚h‘!) zwischen Schwerte-Geisecke und Iserlohn-Hennen in Westfalen und zeigt einen farbenfroheren Himmel im Sonnenuntergang:

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Foto 2: Sonnenuntergang über der Ruhr bei Iserlohn-Hennen, Nord-Sauerland; 11.9.2016

Wenn bei Sahlenburg die rote Sonne im Wattenmeer …

Nun komme ich „schon“ zum Abschluss meines Berichts vom Kurztrip zur Küstenheide und Nordsee bei Cuxhaven, und zwar ganz in der Nähe des Ortes, mit dem der Bericht (aber nicht die Tour!) vor 2 Monaten anfing. Weil es zugleich der Schluss eines Tages war, bestimmt in diesem Beitrag die Abendsonne alles, auch beim Blick auf den spannenden und schönen Pfad auf den Walddünen des Wernerwaldes bei Cuxhaven-Sahlenburg:

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Foto 1: Pfad auf der strandseitigen Böschung des Wernerwaldes bei Cuxhaven-Sahlenburg; 09. September 2015

Nachdem ich den Wald hinter mir gelassen hatte, konnte ich vom Rand des Nordseeküstenradwegs den Sonnenuntergang „in“ der Nordsee beobachten:

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Foto 2: Sonnenuntergang über der Nordsee bei Cuxhaven-Sahlenburg; vorne querend der Nordseeküstenradweg; 9.9.2015

Das nächste – und schon vor Foto 2 aufgenommene – Bild zeigt die immer wieder fast berauschende Stimmung eines Sonnenuntergangs am Meer noch besser. Außerdem sind sowohl das Watt als auch Zweige des Küstenwaldes im Abendrot zu sehen:

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Foto 3: Sonnenuntergang zwischen Watt und Wernerwald bei Cuxhaven-Sahlenburg; 9. September 2015

 

Musikalischer Anhang:

Passend einerseits zum Sonnenthema und andererseits zur gedrückten Stimmung nach den erschütternden Attentaten von vorgestern in Paris habe ich das leicht melancholische, aber auch tröstliche und ermutigende Stück „Always the sun“ von den Stranglers ausgesucht: