Oktobersonntag – ohne Sonne, mit Sonnenblumen und Stieglitzen

Bisher war der Oktober 2020 wenig golden. Es gab noch keinen vollen sonnigen und warmen Tag.

Das war auch heute am dritten Oktobersonntag ’20 nicht anders. Es war überwiegend hochnebelig trüb, außerdem kühl, aber auch trocken. Der geringe Pegelstand der Flüsse hat sich auch kaum gegenüber dem Sommer verändert:

Foto 1: die Hönne in Menden/Sauerland, zwischen Hönne-Insel und Promenade (links); 18. Oktober 2020, nachmittags

Über der Feldflur fehlte nicht nur die Sonne, sondern auch viele Blumen inkl. Sonnenblumen waren überwiegend verblüht:

Foto 2: Blick von Westen auf Menden (mit Ortsteil Hembrock und Stadtteil Platte Heide) über eine Acker-Blühwiese; 18.10.20, später Nachmittag

Als ich am Blühacker ankam, flogen mehrere Trupps von Stieglitzen (Distelfinken) von dort auf. In der folgenden Viertelstunde versuchte ich vergeblich, wenigstens einen der bunten Singvögel am Boden abzulichten. Mir gelangen stattdessen nur Luftaufnahmen:

Foto 3: fliegende Stieglitze über dem Acker aus Foto 2

Ein klein wenig besser erkennt man die Stieglitze mit dem finkentypischen Wippflug im Bewegtbild:

 

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil I

Mit diesem Beitrag startet eine neue Kleinserie, die einen Mix aus den beiden „altbekannten“ Serien ‚altes Foto – neues Foto‘ und ‚chronologischer Tourenvergleich‘ darstellt.
Ich stelle Bilder aus meiner ersten längeren Wanderung mit Digitalkamera und von meiner bislang neuesten mehrstündigen Wanderung gegenüber.

Es geht los mit der Bergwanderung rund um das Nebelhorn in den Allgäuer Alpen aus meinem Urlaub im Juni 2003, wovon ja schon mehrere Fotos und Artikel hier im Blog vorkamen.
Die damalige Wanderung begann nach Bergfahrt per Seilbahn an der Bergstation am Hang des Nebelhorns, zum Bergnamen passend im Nebel 😉

Foto 1:  Edmund-Probst-Haus unterhalb des Nebelhorns, Allgäuer Alpen, Bayern; Ende Juni 2003

Die mehr als 17 Jahre später angetretene Wanderung im mittleren Sauerland begann ohne Seilbahn, erreichte aber nach kurzer Zeit auch ein Bauwerk:

Foto 2: Gefallenen-Mahnmal neben der Burgruine Hachen (nicht im Bild) mit Blick ins Röhrtal und auf den Ort Hachen; Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Die Bergwanderung im Allgäu ging zunächst bergab und auch der Nebel lichtete sich immer mehr, sodass Aussichten frei wurden:

Foto 3: Ausblick vom Zeigersattel südlich des Nebelhorns auf den Seealpsee oberhalb von Oberstdorf, Allgäuer Alpen, Bayer. Schwaben; Ende Juni 2003

Weder alpine Bergeshöhen noch Nebel gab es am vorletzten Septembersonntag dieses Jahres im Sauerland, und die Aussicht ging in ein besiedeltes Tal:

Foto 4: Aussicht vom Mahnmal aus Foto 2 ins Röhrtal auf den Sunderner Ortsteil Hachen, mitte-nördliches Sauerland; 20.09.2020

Regenlicht – Lichtregen

Nach zuletzt einigen Beiträgen aus zurückliegenden Jahren (sogar teils Jahrzehnten) gibt es nun etwas Aktuelles.

Ich zeige Bilder vom aprilhaften Wetter gestern (Samstag) Nachmittag, als sich Regen, Sonne und Wolke abwechselten. Bei einem intensiven Kontrast zwischen abziehender dunkler Wolkenwand und Sonnenschein aus der Gegenrichtung zeigte sich ein Regenbogen am östlichen Himmel:

Foto 1: Regenbogen über dem Garten in Menden/Sauerland; 10. Oktober 2020, nachmittags

Viel besser eingefangen hat diesen Regenbogen der Mendener Hobby-Wetterkundler Peter Friedrich auf seiner Mendenwetter-Webseite.

Ich machte kurz darauf auch ein Bild in die entgegengesetzte Richtung, also ins Gegenlicht mit dem beleuchteten Regen-„Vorhang“:

Foto 2: Regenschauer im Sonnengegenlicht; vom Standort des und wenige Augenblicke nach Foto 1

Beim zweiten Foto lohnt sich übrigens die vergrößerte Ansicht per Anklicken! Die „Leuchttropfen“ werden dann erst richtig sichtbar.

Jahrestageszeitenstimmungsbild 1: Hochsommerabend 2003 über der Feldflur

Mit diesem Beitrag starte ich eine neue Reihe im Jahrestageszeitenbuch. Ich stelle „klassische“ Fotos aus den letzten Jahren vor, die für mich in besonderer Weise die Stimmung der jeweiligen Jahres- und Tageszeit wiedergeben, ja,  sogar repräsentieren oder symbolisieren.

Los geht es mit einer Aufnahme aus August 2003 – also noch so ziemlich aus meiner Digitalfoto-Anfangsphase – welche sowohl den Übergang vom Hoch- zum Spätsommer mit einer Vorahnung des Herbstes abbildet als auch den Wechsel vom Tag zur Nacht andeutet.

Es zeigt den Sonnenuntergang über dem Ortsteil Oberoesbern meiner Heimatstadt Menden, mit frischem Stroh oder Heu auf dem Acker. Das Foto, allerdings in schwarz-weiß, hatte ich viele Jahre auf meinem alten Rechner (PC) als Bildschirmschoner (gab‘ s damals noch ..) bzw. Hintergrundbild:

Foto 1: Ober-Oesbern vom Europaplatz aus; Stadt Menden, nördliches Sauerland; Anfang August 2003, abends

Sommeranfang – Sommerende: Sonnengrünlandschaftsbilder

Nachdem wir schon am Anfang des ersten vollen Herbstmonats sind, mache ich noch einen – sehr – kleinen Rückblick auf den vergangenen Sommer.

Ich zeige Bilder jeweils von meinem ersten und von meinem letzten Fototag im (kalendarischen) Sommer 2020. Obwohl ein Vierteljahr dazwischen liegt, war es an beiden Tagen sommerlich sonnig und warm und die Landschaft war grün.

Das erste Foto stammt von einem Ausflug in und um Neuss Ende Juni, wobei es auch zum Weiher „Jröne Meerke“ (rheinisch, etwa: „Grünes Meerchen“) ging, einem ehemaligen Baggersee:

Foto 1: Weiher „Jröne Meerke“ bei Neuss, Niederrhein, NRW; 23. Juni 2020

Am letzten Sommersonntag dieses Jahres war ich im mittleren Sauerland bei Sundern unterwegs und machte im Ortsteil Hachen ein Aussichtsfoto über die Ortsmitte:

Foto 2: Ausblick von Westen auf Hachen im Röhrtal, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis; 20. September 2020